Nachdem wir uns auf der Glocknerstrasse erfolgreich durch eine Horde Vespafahrer bis zur Franzjosefshöhe gekämpft hatten, erfolgte bei besten Wetter der Aufstieg zur Hütte. Nach kurzweiligen 2 Stunden wurde das Ziel erreicht und wir konnten unser Lager in der bereits auf gemütlichen 10 Grad vorgeheitzten Hütte beziehen. Der Abend verlief gemütlich ,das Essen war gut und reichlich, der Schlaf mehr oder weniger erholsam.
Der Morgen überraschte uns mit Kälte und Sturm. So wurde kurzerhand die Ausbildung in den nicht weniger kalten Seminarraum verlegt. Da der gemeine Ruhpoldinger Bergwachtmann immun gegen Wind und Kälte ist, wurde nachmittags auch noch auf dem Gletscher Spaltenbergung geübt.
Abends wieder das Gleiche, essen ,trinken schnarchen.
Der Sonntag begrüßte uns mit Sonnenschein. Um 6 Uhr schon starteten wir mit 4 Seilschaften. Der Nordwestgrad des Johannisbergl war unser Ziel. 3 Stunden später war unser Ziel erreicht.
Berg Heil.
Der Abstieg über den Gletscher bis zur Pasterze war bei teilweise Bruchharsch weniger erbaulich. Aber da muss der Bergwachtler durch. Noch ein Gegenanstieg zur Franzjosefshöhe und alle waren wieder gesund und müde bei den Autos.
Alle waren sich einig
Viel gelernt - viel Spass - und eine tolle Tour.


