Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergretter trainieren für ihre Einsätze mit dem Hubschrauber in der Simulationsanlage in Bad Tölz.

Infos unter:
www.bw-zsa.org

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DRF Luftrettung

Lebensretter aus der Luft

Jahr für Jahr verunglücken mehrere hunderttausend Menschen auf deutschen Straßen. Lebensgefahr droht auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und jedes Jahr müssen hunderte von Patienten auf schnellstem Weg aus dem Ausland in eine deutsche Klinik gebracht werden. Diesen Menschen schnell und effektiv zu helfen ist die Aufgabe der DRF Luftrettung. Ihr Anspruch: Die bestmögliche Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten. Um dies zu erreichen, arbeitet die DRF Luftrettung mit hohen Qualitätsstandards – in der Medizin, im Flugbetrieb und in der Technik.



An 42 Stationen in Deutschland, Österreich und Italien setzt die DRF Luftrettung über 50 Hubschrauber für Notfalleinsätze und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Alle Hubschrauber sind optimal für die Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten ausgerüstet. Die DRF Luftrettung setzt drei eigene Ambulanzflugzeuge, erfahrene Piloten und medizinische Teams für die weltweite Rückholung von Patienten ein. Rund 700 Notärzte, 400 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 90 Techniker sind für die DRF Luftrettung im Einsatz. Pro Jahr leistet die DRF Luftrettung über 39.000 Einsätze.


Wenn Menschen in Not sind, zählt oft jede Minute. Bei Notfällen werden die Rettungshubschrauber der DRF Luftrettung als schnelle Notarztzubringer eingesetzt. Die steigenden Einsatzzahlen der vergangenen Jahre zeigen, dass die DRF Luftrettung immer wichtiger wird für eine lückenlose Notfallversorgung der Bevölkerung – auch in entlegenen Gebieten. Gründe hierfür sind die strukturellen Veränderungen im Gesundheitswesen und der Mangel an bodengebundenen Notärzten. Darüber hinaus werden die Hubschrauber der DRF Luftrettung auch zum dringenden Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken eingesetzt. Denn auch hier gilt es, Intensivpatienten eine bestmögliche Therapie in Spezialkliniken zu ermöglichen.

In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Rettungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung können im bundesweiten Durchschnitt allerdings nicht vollständig durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen werden. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist die DRF Luftrettung daher auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. Auslandsreisenden bietet eine Fördermitgliedschaft die Sicherheit, im Falle eines Unfalls oder einer Erkrankung im Ausland und bei entsprechender medizinischer Indikation kostenlos durch die DRF Luftrettung in eine deutsche Klinik transportiert zu werden. Die Kosten für solche Ambulanzflüge aus dem Ausland nach Deutschland dürfen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Ohne private Vorsorge müssen die Patienten die oft sehr hohen Kosten selbst tragen. Infotelefon: 0711-7007 2211.

Informationen zur DRF Luftrettung unter: http://www.drf-luftrettung.de/


Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.