Im Rahmen einer Verwaltungsvorschrift des Bundesministeriums des Innern helfen die Piloten bei Naturkatastrophen/besonders schweren Unglücksfällen oder auch als "fliegender Feuerlöscher". Piloten der Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim sind an 365 Tagen im Jahr mit Rettungshubschraubern des Zivilschutzes in den Luftrettungsstationen Traunstein ("Christoph 14"), Kempten ("Christoph 17") und Ludwigshafen ("Christoph 5") in Bereitschaft, um binnen zweier Minuten zur Rettung von Menschenleben in der Luft zu sein.
Die Bundespolizeifliegerstaffel Oberschleißheim betreibt insgesamt 17 Hubschrauber mit 31 Piloten und 21 Bordwarten.
Die Bundesgrenzschutzfliegerstaffel Süd wurde 1962 in Rosenheim aufgestellt. Der im Jahre 1964 bezogene Heimatflugplatz Oberschleißheim ist der zweitälteste Militärflugplatz Deutschlands. Bereits 1912 wurde dort die Königlich Bayerische Fliegertruppe von Prinzregent Luitpold ins Leben gerufen und auf dem Flugplatz stationiert. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz zunächst von den Amerikanern und der Heeresfliegertruppe der Bundeswehr genutzt. Abgesehen von der "Flugwerft Schleißheim" des Deutschen Museums mit seiner hervorragenden Ausstellung sind heute nur noch Kleinflugzeuge mehrerer Luftsportvereine und die Hubschrauber der Bundespolizei dort stationiert.


