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Vermisstensuche in der Schönsteinhöhle

Streitberg. Herrenlose Kleidung und Gegenstände lösten am Samstagmittag einen Sucheinsatz in der Schönsteinhöhle bei Streitberg aus. Neben der Bergwacht Forchheim und der in der Bergwacht Bamberg organisierten Höhlenrettung Nordbayern waren auch der Rettungsdienst und ein Rettungshubschrauber in Marsch gesetzt worden.

 

Der letzte Suchtrupp fährt ohne Ergebnis aus der Höhle aus

Am Freitagabend hatten Höhlentouristen vor der Schönsteinhöhle bei Streitberg Kleidungsstücke und andere Gegenstände, wie Ohrringe und Autoschlüssel, gefunden, die offensichtlich von Begehern der Schönsteinhöhle dort abgelegt worden waren. Als die Höhlentouristen diese Gegenstände am nächsten Tag immer noch vorfanden, schlugen sie Alarm. Da aus der Zusammenstellung der Gegenstände vermutet worden war, dass eine größere Gruppe in der Höhle in Schwierigkeiten geraten sei, wurde durch die Rettungsleitstelle Bamberg neben den Bergwachtkräften ein Rettungswagen und ein Rettungshubschrauber alarmiert.

Da die Schönsteinhöhle am Samstagmittag stark frequentiert war, konnte aus den Angaben der Höhlentouristen ein großer Teil des Höhlensystems als möglicher Unfallort ausgeschlossen werden. Blieb für die Höhlenretter noch die Suche in den weniger häufig besuchten Teilen der Höhle, die höheres sportliches Engagement verlangen. Nach etwa zwei Stunden war jeder Winkel der Höhle ergebnislos durchsucht worden. Nach Absprache mit der Polizei und dem Einsatzleiter Rettungsdienst aus Forchheim wurde der Sucheinsatz durch die Bergwacht-Einsatzleiterin abgebrochen.

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