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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

unsere BW-Bereitschaftsleitung

Bergwacht-Bereitschaftsleiter Stefan Strecker und Urs Strozynski

 

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Bergwacht Bad Reichenhall.

 

Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten uns kurz vorstellen.

Unsere Bergwachtbereitschaft besteht aktuell aus 75 Mitgliedern, darunter 48 aktiven Bergrettern. Die Mitglieder unserer Bergwachtbereitschaft sind alle ehrenamtlich tätig und sie sind hoch motiviert. Wir helfen zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und in jedem Gelände. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Rettungsdienst im alpinen und unwegsamen Gelände durchzuführen. Im Jahr 2016 hatten wir in unserem Einsatzgebiet, welches eine Fläche von ca. 180 km² im mittleren Landkreis Berchtesgadener Land umfasst, 80 Einsätze zu bewältigen.

Unsere neue Rettungswache befindet sich seit Mai 2012 an der Reichenbachstr. 17 in Bad Reichenhall.

Auf unserer Homepage erhalten Sie Informationen über die aktuellen und vergangenen Einsätze, über Meldungen und Nachrichten, die Aufgaben der Bergwacht, das Einsatzgebiet, die Führungsmannschaft (Organigramm), die Ausbildung und auch Veranstaltungen unserer Gemeinschaft.

Ihre Leitung der Bereitschaft

Dienstag, 30. Mai 2017

Neu gewählte Bergwacht-Regionalleitung bestellt ihre Ressortleiter

Neue regionale Koordinierungsgruppe Einsatz und zukünftig Spezialgruppe Umwelteinsatz

BERCHTESGADENER LAND/TRAUNSTEIN/ALTÖTTING (ml) - Die Ende April 2017 mit Dr. Klaus Burger und seinem Stellvertreter Thomas Lobensteiner neu gewählte Leitung der Bergwacht-Region Chiemgau hat nach einem ersten Strategie-Gespräch mit den verantwortlichen Leitern der 15 Bergwachten im Chiemgau nun in einem zweiten Schritt wichtige Schlüssel-Positionen mit besonders engagierten und qualifizierten Bergrettern aus den Landkreisen Berchtesgadener Land, Traunstein und Altötting besetzt und in einem Initial-Treffen wichtige Sachthemen der einzelnen Ressorts erörtert.

Neue regionale Koordinierungsgruppe Einsatz
Bei komplexen,  auch überregionalen und internationalen Einsätzen muss auf Anforderung eines örtlichen Bereitschaftsleiters  die Übernahme der Einsatzleitung durch die Region Chiemgau erfolgen. Die Leitung der deshalb neu eingerichteten Koordinierungsgruppe Einsatz übernimmt der stellvertretende Regionalleiter Thomas Lobensteiner aus Traunstein. Lobensteiner istbereits Mitglied des Lehrteams der Bergwacht Bayern für Einsatzleiter und Groß- und Katastrophenlagen.  Als Stellvertreter ist Stefan Strecker bestellt, Reichenhaller Bereitschaftsleiter und Chef der Lawinen- und Suchhhundestaffel Chiemgau. Neben dem Regionalleiter Dr. Klaus Burger, der selbst erfahrener Einsatzleiter auch bei Großschadensereignissenund für zahlreiche, auch internationale Publikationen und Vorträge zum Einsatzgeschehen bekannt ist, stehen der Gruppe jeweils aus den vier Chiemgauer Einsatzleitbereichen Berchtesgaden, Saalachtal, Trauntal und Achental weitere sehr kompetente und erfahrene, bestellte Einsatzleiter zur Verfügung. Der Koordinierungsgruppe gehören auch die Leiter der Spezial-Einsatzkräfte wie Hundestaffel, Krisenintervention, Canyon- oder Höhlenrettung an, um komplexe Einsatzlagen unter allen Gesichtspunkten mit dem notwendigen Fachwissen so frühzeitig und umfassend wie möglich bewerten und entsprechend zielgerichtet handeln zu können.

Das Ressort Einsatz mit der Hauptaufgabe, das Einsatzgeschehen in den 15 Bereitschaften und auf Landesebene zu begleiten, übernimmt weiterhin Stephan Bauhofer aus Berchtesgaden, ein sehr erfahrener Bergretter im Chiemgau und Ausbildungsleiter der Bereitschaft Berchtesgaden, der 2014 mit als erster in die Riesending-Schachthöhle am Untersberg eingefahren war, die komplette elftägige Rettung unter Tage mit anführte und dem verletzten Höhlenforscher mit das Überleben ermöglichte. Als Stellvertreter werden ihm Manfred Hasenknopf, vorbestellter Örtlicher Einsatzleiter (ÖEL) im Landkreis Berchtesgadener Land und Andreas Zenz aus Bergen kompetent zur Seite stehen.

Das Aus- und Fortbildungsreferat mit der Kernaufgabe der Sichtungen und Prüfungen der Bergrettungsaspiranten führt weiterhin bewährt Christian Auer aus Marquartstein. Das Ressort Technik ist wie bisher bei Guido Fick aus Freilassing in engagierten Händen, das Ressort Finanzen leitet nunmehr Rainer Schuhegger aus Traunstein. Neuer Ressortleiter  für die Notfallmedizin und damit Regionalarzt ist Dr. Christian Freund aus Grassau, sein Stellvertreter wird Sebastian Bähr aus Ruhpolding. Das Ressort Kommunikation übernimmt Bergwacht-Pressesprecher Marcus Goebel aus Bad Reichenhall, zugleich Revisor der Region. Bewährter Leiter des Ressorts Recht und Personal bleibt Dr. Florian Schindler aus Traunstein. Franz März aus Altötting ist neuer Beauftragter für den Naturschutz. Er kümmert sich darum, dass neben dem Schwerpunkt Bergrettung die ursprüngliche Aufgabe der Bergwacht als Naturschutzorganisation nicht an Bedeutung verliert.

Klaus Überacker aus Altötting ist weiterhin der Leiter des Kriseninterventionsdienstes der Bergwacht-Region (KID Berg), bewährte Stellvertreterin bleibt Evi Partholl aus Ramsau. Die speziell geschulten Spezialisten leisten bei schweren oder tödlichen Unfällen am Berg Angehörigen und Betroffenen Erste Hilfe für die Seele. „Der KID Berg begleitet beispielsweise Angehörige während belastender Vermisstensuchen und ist primär für Einsätze im Gebirge und unwegsamen, alpinen Gelände zuständig und eine sinnvolle Ergänzung zum regulären KID der BRK-Bereitschaften“, erklärt Überacker.

Leiter der Lawinen- und Suchhundestaffel bleibt weiterhin Stefan Strecker, zugleich Bereitschaftsleiter der Bergwacht Bad Reichenhall. Sein Stellvertreter ist Achim Tegethoff aus   Marquartstein. Der Einsatz von Hunden ist noch immer die beste Methode, um Lawinenopfer schnell und effektiv aufzuspüren. Die Suchhundeteams sind bei Lawinenunglücken auch in anderen Regionen gefordert und werden meist sehr rasch per Hubschrauber direkt an die Einsatzstelle geflogen. Ein Lawinenhund ersetzt bei der Suche nach Verschütteten und Vermissten 20 Bergwacht-Helfer und hat rund 50 Mal so viele Riechzellen wie ein Mensch.

Die Canyon-Rettungsgruppe Chiemgau (CRG) setzt sich aus Einsatzkräften der Bergwacht im BRK und der BRK-Wasserwacht zusammen. Leiter der Spezial-Einsatzkräfte bleibt auch in der kommenden Amtsperiode Christian Schieder aus Bad Reichenhall, Stellvertreter ist  Michael Wolf aus Marktschellenberg. Die Aufgabe dieser Spezialeinheit ist die Rettung und Bergung von Verunfallten aus wasserführenden Schluchten und Klammen, die unter dem Begriff „Canyon“ zusammengefasst werden. Regelmäßig nehmen die Rettungskräfte an Fortbildungen des internationalen Bergführerverbandes (IVBV) teil, um auf hohem Niveau ihr persönliches Können zu erweitern und den Wissensstand der Gruppe zu stärken.

Die Höhlenrettungsgruppe, die an der Bergrettungswache Freilassing stationiert ist, wird weiterhin bewährt von Rudi Hiebl geleitet, stellvertretend von Peter Hogger. Die Spezial-Einsatzkräfte werden zur Höhlenrettung in den Chiemgauer und Berchtesgadener Bergen, aber auch überregional angefordert und eingesetzt. Nach der Definition des neuen Bayerischen Rettungsdienstgesetzes ist die Höhlenrettung Kernaufgabe der Bergwacht.

Jüngstes Kind der Bergrettungsspezialeinheiten ist der so genannte Technikbus mit Standort Traunstein, der eine immer bedeutendere Stellung im Einsatzgeschehen in den Bereichen Lokalisation, Kommunikation, Lagedarstellung und Dokumentation (LKLD) übernimmt. Leiter dieses jederzeit über die Notrufnummer 112 alarmierbaren Teams bleibt Alex Beaury aus Traunstein, stellvertretend unterstützt von Christian Schmitz aus Bergen. Für den Digitalfunk zeichnet weiterhin kompetent der Freilassinger Bereitschaftsleiter Siegfried Fritsch verantwortlich; hauptberuflich System-Administrator der Integrierten Leitstelle Traunstein.

Neue Spezialgruppe Umwelteinsatz in Altötting In Zukunft neu wird eine Spezialgruppe Umwelteinsatz sein, die auch unterstützend bei der Bergwald-Brandbekämpfung tätig sein kann und mit feuerfesten Seilen und feuerfester Bekleidung ausgestattet wird. Dies war ein besonderes Anliegen der neuen Regionalleitung und ist nach Aussage von Dr. Klaus Burger „nun fällig“. Die künftigen Spezialisten mit einsatzrelevantem Fachwissen im Bereich Natur- und Umweltschutz werden auch im Bereich der Tierrettung, der Umweltverschmutzung am Berg und mit geologischem Fachwissen ausgebildet. Die Bergwacht Altötting unter Führung von Joseph Jaschek wird federführend diese verantwortungsvolle Herausforderung übernehmen.

Autor: BW Rei N 09__2017

Sie gehen als ehrenamtliches Team an der Spitze der Bergwacht-Region Chiemgau voll motiviert in die kommende, vierjährige Amtsperiode (untere Reihe von links): Dr. Florian Schindler (Recht und Personal), Rainer Schuhegger (Finanzen), Alex Beaury (LKLD), Franz März (Naturschutz), Christian Auer (Aus- und Fortbildung), Stefan Strecker (Hundestaffel), Klaus Überacker (KID), (hintere Reihe von links) Regionalleiter Dr. Klaus Burger, Guido Fick (Technik), Stephan Bauhofer (Einsatz), der stellvertretende Regionalleiter Thomas Lobensteiner, Christian Schieder (Canyon-Rettung) und Dr. Christian Freund (Notfallmedizin). Auf dem Bild fehlen Rudi Hiebl (Höhlenrettung), Marcus Goebel (Kommunikation) und Siegfried Fritsch (Digitalfunk).

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