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Die Bergrettungswache

60 Jahre Seeleinsee-Diensthütte im Hagengebirge

unsere BW-Bereitschaftsleitung

Bergwacht-Bereitschaftsleiter Stefan Strecker und Urs Strozynski

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Bergwacht Bad Reichenhall.Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten uns kurz vorstellen.

Unsere Bergwachtbereitschaft besteht aktuell aus 75 Mitgliedern, darunter 48 aktiven Bergrettern. Die Mitglieder unserer Bergwachtbereitschaft sind alle ehrenamtlich tätig und sie sind hoch motiviert. Wir helfen zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und in jedem Gelände. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Rettungsdienst im alpinen und unwegsamen Gelände durchzuführen. Im Jahr 2016 hatten wir in unserem Einsatzgebiet, welches eine Fläche von ca. 180 km² im mittleren Landkreis Berchtesgadener Land umfasst, 80 Einsätze zu bewältigen.

Unsere neue Rettungswache befindet sich seit Mai 2012 an der Reichenbachstr. 17 in Bad Reichenhall.

Auf unserer Homepage erhalten Sie Informationen über die aktuellen und vergangenen Einsätze, über Meldungen und Nachrichten, die Aufgaben der Bergwacht, das Einsatzgebiet, die Führungsmannschaft (Organigramm), die Ausbildung und auch Veranstaltungen unserer Gemeinschaft.

Ihre Leitung der Bereitschaft

 

Samstag, 23. November 2019

Bergwacht rettet frierendes und orientierungsloses Pärchen vom Hochschlegel und Vater mit schwerer Fußverletzung

Eins. 48: Beim Aufstieg über die winterliche und vereiste Vordere Abfahrt am Predigtstuhl zum Glück nicht abgestürzt

Eins.49: Vater will bei Sturz am Zennokopf nicht auf sein Kind fallen und bricht sich das Sprunggelenk

BAD REICHENHALL Viele Menschen haben am Freitag und Samstag das schöne Herbstwetter ausgenutzt und waren am Berg unterwegs, wobei auch die Bergwacht ausrücken musste: Am Freitagabend brauchte ein frierendes und orientierungsloses Pärchen an der geschlossenen Schlegelmuldenhütte Hilfe,  und am frühen Samstagnachmittag brach sich ein Familienvater aus Großgmain das Sprunggelenk, als er am schneebedeckten und stellenweise vereisten Zennokopf mit der Kraxe und dem Junior am Rücken ausrutschte und auswich, um nicht auf das Kind zu fallen.

Beim Aufstieg über die winterliche und vereiste Vordere Abfahrt zum Glück nicht abgestürzt
Am Freitagabend war die Reichenhaller Bergwacht in der Schlegelmulde im Lattengebirge gefordert. Eine 23-jährige Frau aus Sachsen-Anhalt und ein 26-jähriger Mann aus Mittelfranken waren ohne entsprechende Ausrüstung und Erfahrung vom Festplatz aus mit glatten Lederschuhen und nur leichter Kleidung über die im oberen Drittel winterliche, schattige und frostige Nordseite der Vorderen Abfahrt entlang der Spechtenköpfe in die Schlegelmulde aufgestiegen, wobei sie mehrere steile und absturzgefährliche Schneefelder queren mussten und nach insgesamt acht Stunden ziemlich erschöpft an ihrem vermeintlichen Ziel ankamen. Als sie dann feststellten, dass sowohl die Almhütte geschlossen war und die Seilbahn außer Betrieb war, setzten sie gegen 19.30 Uhr einen Notruf ab, da ihr Plan nicht aufgegangen war und sie nicht mehr in der Lage waren, selbst abzusteigen. Der Weg sah für beide auf der Handy-Karte nicht sonderlich weit aus, war aufgrund der winterlichen Verhältnisse und der Steilheit dann aber grenzwertig und fordernd. Zwei Bergretter fuhren bis zum Ende der Forststraße an der Unteren Schlegelalm, stiegen weiter zu Fuß zum Predigtstuhl auf und dann in die Schlegelmulde ab, versorgten das Duo mit heißem Tee und führten es bis zum Auto. Die Aktion dauerte rund zwei Stunden.

Vater will bei Sturz am Zennokopf nicht auf sein Kind fallen und bricht sich das Sprunggelenk
Am Samstag gegen 13.30 Uhr ging dann ein Notruf vom verschneiten und stellenweise vereisten Gipfel-Bereich des Zennokopfs ein, wo ein 36-jähriger Familienvater aus Großgmain mit der Kraxe und dem Junior am Rücken ausgerutscht und ausgewichen war, um nicht auf sein Kind zu stürzen, sich dabei aber das Sprunggelenk gebrochen und ausgekugelt hatte. Der Mann hatte Glück im Unglück, da zwei ehrenamtliche Retter der Bergwachten Traunstein und Teisendorf-Anger in der Nähe waren und die Erstversorgung übernahmen. Die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ konnte an der Unfallstelle landen, so dass der Mann bereits nach wenigen Minuten durch den Notarzt versorgt wurde. Die Retter luden den Patienten in den Heli ein und flogen ihn direkt zur Kreisklinik Bad Reichenhall. Die Bergwacht stieg mit der Frau und dem Kind zu Fuß ins Tal ab. Die Reichenhaller Bergwacht leitete den Einsatz und stand mit Luftrettern in der Hochstaufen-Kaserne bereit, musste aber dann nicht mit auf den Berg, da die Einsatzstelle ohne Rettungstau erreichbar war und die Ersthelfer bei der Versorgung und beim Transport des 36-Jährigen halfen.

Autor: BW Rei E 48+49 (Presse- und Medienarbeit BRK Markus Leitner)

Die Bilder zeigen den Einsatz am Zennokopf.

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