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Die Bergrettungswache

60 Jahre Seeleinsee-Diensthütte im Hagengebirge

unsere BW-Bereitschaftsleitung

Bergwacht-Bereitschaftsleiter Stefan Strecker und Urs Strozynski

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Bergwacht Bad Reichenhall.Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten uns kurz vorstellen.

Unsere Bergwachtbereitschaft besteht aktuell aus 75 Mitgliedern, darunter 48 aktiven Bergrettern. Die Mitglieder unserer Bergwachtbereitschaft sind alle ehrenamtlich tätig und sie sind hoch motiviert. Wir helfen zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und in jedem Gelände. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Rettungsdienst im alpinen und unwegsamen Gelände durchzuführen. Im Jahr 2016 hatten wir in unserem Einsatzgebiet, welches eine Fläche von ca. 180 km² im mittleren Landkreis Berchtesgadener Land umfasst, 80 Einsätze zu bewältigen.

Unsere neue Rettungswache befindet sich seit Mai 2012 an der Reichenbachstr. 17 in Bad Reichenhall.

Auf unserer Homepage erhalten Sie Informationen über die aktuellen und vergangenen Einsätze, über Meldungen und Nachrichten, die Aufgaben der Bergwacht, das Einsatzgebiet, die Führungsmannschaft (Organigramm), die Ausbildung und auch Veranstaltungen unserer Gemeinschaft.

Ihre Leitung der Bereitschaft

 

Sonntag, 13. Oktober 2019

Missglückte Untersberg-Überschreitung: 37-jähriger Sachse verirrt sich und rutscht östlich der Nachtwand über Rinne ab

Bergwachten Marktschellenberg, Bad Reichenhall und Berchtesgaden alarmiert: Verstiegener Urlauber kann keine genauen Angaben zu seinem Aufenthaltsort machen

BISCHOFSWIESENER FORST – Ein 37-jähriger Bergwanderer aus Sachsen hat am Samstagabend drei Bergwachten und die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ auf Trab gehalten: der Urlauber war bereits am Vortag mit der Seilbahn auf den Salzburger Hochthron gefahren, war dann über den Berchtesgadener Hochthron zum Stöhrhaus gegangen, hatte dort übernachtet und wollte eigentlich am Samstag über die Zehnkaser- und die Vierkaser-Almen zum Bruchhäusl nach Großgmain absteigen. Bei der Überschreitung ging er aber offensichtlich falsch in Richtung Rauher Kopf weiter, verlor den Steig und rutschte östlich der Nachtwand über eine Rinne ab, wobei er sich leicht an der Schulter verletzte und gegen 16.55 Uhr einen Notruf absetzte, da er nach eigener Einschätzung im weglosen, aber nicht absturzgefährlichen Gehgelände nicht mehr auf- und absteigen konnte.

Die Leitstelle vermutete den Mann zunächst im Gebiet der Bergwacht Marktschellenberg, alarmierte dann aber gegen 17.15 Uhr die Reichenhaller Bergwacht nach, da er im Bereich des Almsteigs (Knieschnackler) westlich unterhalb der Zehnkaser-Almen in Richtung Hallthurmer Moos vermutet wurde. Die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ konnte den Verstiegenen am Almsteig nicht finden, flog anschließend die Untersberg-Westseite weiter nach Süden zum Rauhen Kopf ab und wurde schließlich östlich der Nachtwand im Berchtesgadener Einsatzgebiet fündig.

Vom Zwischenlandeplatz an der Riedherrngasse (Sportplatz) brachte der Pilot den Flugretter am Tau zur Einsatzstelle, der den Mann untersuchte und in einem Rettungssitz sicherte. Mit einem wegen der hohen Bäume verlängerten Tau schaffte es der Pilot dann, den Verstiegenen im letzten Tageslicht abzuholen und sicher ins Tal auszufliegen. Die Reichenhaller Bergwacht untersuchte den 37-Jährigen und brachte ihn auf eigenen Wunsch zum Reichenhaller Bahnhof, von wo aus er mit dem Zug zu seinem Auto nach Grödig zurückfahren wollte. Die Berchtesgadener Bergwacht tankte den Heli für den Rückflug zum Salzburger Flughafen mit ihrem Kerosin-Anhänger wieder auf. Der Einsatz dauerte bis 19.20 Uhr.

Autor: BW Rei E 44__2019

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