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Die Bergrettungswache

unsere BW-Bereitschaftsleitung

Bergwacht-Bereitschaftsleiter Stefan Strecker und Urs Strozynski

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Bergwacht Bad Reichenhall.Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten uns kurz vorstellen.

Unsere Bergwachtbereitschaft besteht aktuell aus 75 Mitgliedern, darunter 48 aktiven Bergrettern. Die Mitglieder unserer Bergwachtbereitschaft sind alle ehrenamtlich tätig und sie sind hoch motiviert. Wir helfen zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und in jedem Gelände. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Rettungsdienst im alpinen und unwegsamen Gelände durchzuführen. Im Jahr 2016 hatten wir in unserem Einsatzgebiet, welches eine Fläche von ca. 180 km² im mittleren Landkreis Berchtesgadener Land umfasst, 80 Einsätze zu bewältigen.

Unsere neue Rettungswache befindet sich seit Mai 2012 an der Reichenbachstr. 17 in Bad Reichenhall.

Auf unserer Homepage erhalten Sie Informationen über die aktuellen und vergangenen Einsätze, über Meldungen und Nachrichten, die Aufgaben der Bergwacht, das Einsatzgebiet, die Führungsmannschaft (Organigramm), die Ausbildung und auch Veranstaltungen unserer Gemeinschaft.

Ihre Leitung der Bereitschaft

 

Donnerstag, 2. Mai 2019

49-jähriger Radfahrer stößt am Strailach-Forstweg mit umgestürzten Baum zusammen und stirbt

Angehörige und Einsatzkräfte können Pidinger nicht mehr retten – Bergwacht und Kriseninterventionsdienst betreuen Angehörige – Polizei sucht Zeugen

BAD REICHENHALL/NONN – Am späten Donnerstagabend ist ein 49-jähriger Pidinger mit seinem Fahrrad auf der Strailach-Forststraße zwischen dem Campingplatz in der Staufenbrücke dem Gablerhof in Nonn tödlich verunglückt; er war mit einem vermutlich unmittelbar zuvor durch Windböen umgestürzten Baum zusammengestoßen und so schwer gestürzt, dass er bewusstlos liegen blieb. Das Rote Kreuz konnte den schwer Verletzten nicht mehr retten. Die Polizei sucht nun Zeugen, da nicht bekannt ist, ob der Baum vielleicht doch schon früher über den Weg gestürzt ist.

Die Frau und die Tochter suchten den Mann und setzten gegen 21.45 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab. Der Rettungsdienst des Freilassinger Roten Kreuzes versuchte noch, den 49-Jährigen wiederzubeleben; die Notärztin konnte aber schließlich nur noch den Tod feststellen. Die ebenfalls alarmierte Reichenhaller Bergwacht übernahm die Einsatzleitung während der Rettungsarbeiten und kümmerte sich um die betroffenen Angehörigen vor Ort, die später durch den Kriseninterventionsdienst (KID) des Roten Kreuzes betreut wurden. Bergwacht und Feuerwehr unterstützten die Polizei bei der weiteren Unfallaufnahme.

Am Abend zogen nach einem recht warmen und sonnigen Frühlingstag Wolken auf und das Wetter wurde wie angekündigt schlechter. Zum Zeitpunkt der Unfallaufnahme herrschten bereits Windböen; deshalb geht die Polizei derzeit davon aus, dass der gesund wirkende Baum erst kurz zuvor durch eine Böe erfasst worden und umgefallen war. Die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete ein technisches- und unfallanalytisches Gutachten an. Die Unfallaufnahme erfolgte durch Beamte der Polizeiinspektion Bad Reichenhall. Die Freiwillige Feuerwehr Bad Reichenhall war zur Ausleuchtung und Absicherung der Unfallstelle vor Ort.

Zur Aufklärung des tödlichen Radunfalls sucht die Polizei Zeugen, die Hinweise darauf geben können, seit wann der vermutlich unfallursächliche Baum über die Forststraße lag. Bisher gehen die Beamten davon aus, dass der Baum aufgrund des starken Winds erst kurz vor dem Unfall über die Straße gestürzt ist. Wer Hinweise geben kann,  soll sich unter der Telefonnummer +49 (0) 8651 970-0 an die Polizeiinspektion Bad Reichenhall wenden.

Autor: BW Rei E 14__2019

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