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Die Bergrettungswache

unsere BW-Bereitschaftsleitung

Bergwacht-Bereitschaftsleiter Stefan Strecker und Urs Strozynski

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Bergwacht Bad Reichenhall.Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten uns kurz vorstellen.

Unsere Bergwachtbereitschaft besteht aktuell aus 75 Mitgliedern, darunter 48 aktiven Bergrettern. Die Mitglieder unserer Bergwachtbereitschaft sind alle ehrenamtlich tätig und sie sind hoch motiviert. Wir helfen zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und in jedem Gelände. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Rettungsdienst im alpinen und unwegsamen Gelände durchzuführen. Im Jahr 2016 hatten wir in unserem Einsatzgebiet, welches eine Fläche von ca. 180 km² im mittleren Landkreis Berchtesgadener Land umfasst, 80 Einsätze zu bewältigen.

Unsere neue Rettungswache befindet sich seit Mai 2012 an der Reichenbachstr. 17 in Bad Reichenhall.

Auf unserer Homepage erhalten Sie Informationen über die aktuellen und vergangenen Einsätze, über Meldungen und Nachrichten, die Aufgaben der Bergwacht, das Einsatzgebiet, die Führungsmannschaft (Organigramm), die Ausbildung und auch Veranstaltungen unserer Gemeinschaft.

Ihre Leitung der Bereitschaft

 

Freitag, 22. März 2019

Bergwacht & „Christoph 14“ retten in Bergnot geratenes Pärchen vom Waxriessteig

Junger Mann und junge Frau verlieren wegen des vielen Altschnees im Aufstieg die Orientierung

BAD REICHENHALL/PREDIGTSTUHL – Einsatzkräfte der Reichenhaller Bergwacht und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am Freitagnachmittag zwei Verstiegene gerettet, die über den Waxriessteig auf den Predigtstuhl gehen wollten und wegen des vielen Altschnees den Weg nicht mehr finden konnten. Als gegen 13.15 Uhr der Notruf einging, schickte die Leitstelle Traunstein die Bergwacht und den Heli los. Die Besatzung entdeckte den jungen Mann und die junge Frau aus München in rund 1.000 Metern auf Höhe des Brandkopfs und brachte zwei Reichenhaller Bergretter zur Einsatzstelle. Die Einsatzkräfte sicherten die Unverletzten; danach flog „Christoph 14“ jeweils einen Retter und einen Verstiegenen in zwei Aufzügen am 25-Meter-Tau zum Landeplatz in der Hochstaufen-Kaserne. Die Bergwacht brachte beide dann aufgrund der Aufregung zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

„Aufgrund des sehr schneereichen Winters beginnt die Wander-Saison heuer wesentlich später als in den Vorjahren. Der Schein trügt: Auch wenn die Südseiten der niedrigeren Berge vom Tal aus relativ sommerlich aussehen, ist der Aufstieg fast überall bedingt durch den vielen Altschnee mühsam und im Steilgelände auch äußerst riskant. Wanderer finden den Weg nicht, können im Schnee ausrutschen und abstürzten oder von Nassschneerutschen und Steinschlag erfasst werden. Bereits relativ flache Hänge mit einer Neigung von 30 Grad bergen ein Absturzrisiko. Optisch laden entsprechende Hänge eher zu Sorglosigkeit ein, wenn man ausrutscht, kann man aber kaum mehr bremsen. Dies gilt insbesondere schattseitig oder bei tieferen Temperaturen oder kaltem Wind. Beim Queren oder Absteigen sollten zumindest die oberen zehn Zentimeter aufgeweicht sein, um Tritte zu setzen“, erklärt Bergwacht-Regionalleiter Dr. Klaus Burger auf Nachfrage.

Autor: BW Rei E 09 2019

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