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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

unsere BW-Bereitschaftsleitung

Bergwacht-Bereitschaftsleiter Stefan Strecker und Urs Strozynski

 

http://www.heimatzeitung.de/lokales/berchtesgadener_land/2668481_Kraxeln-fuer-den-seltenen-Streifenfarn-Video.html

Streifenfarnttp://www.heimatzeitung.de/lokales/berchtesgadener_land/2668481_Kraxeln-fuer-den-seltenen-Streifenfarn-Video.htmleinsatz des Monats: Kraxeln für den Streifenfarn

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Siehe Bericht unter Nachrichten

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Bergwacht Bad Reichenhall.

 

Einsatz des Monats: Kraxeln für den Streifenfarn

Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten uns kurz vorstellen.

Unsere Bergwachtbereitschaft besteht aktuell aus 75 Mitgliedern, darunter 48 aktiven Bergrettern. Die Mitglieder unserer Bergwachtbereitschaft sind alle ehrenamtlich tätig und sie sind hoch motiviert. Wir helfen zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und in jedem Gelände. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Rettungsdienst im alpinen und unwegsamen Gelände durchzuführen. Im Jahr 2016 hatten wir in unserem Einsatzgebiet, welches eine Fläche von ca. 180 km² im mittleren Landkreis Berchtesgadener Land umfasst, 80 Einsätze zu bewältigen.

Unsere neue Rettungswache befindet sich seit Mai 2012 an der Reichenbachstr. 17 in Bad Reichenhall.

Auf unserer Homepage erhalten Sie Informationen über die aktuellen und vergangenen Einsätze, über Meldungen und Nachrichten, die Aufgaben der Bergwacht, das Einsatzgebiet, die Führungsmannschaft (Organigramm), die Ausbildung und auch Veranstaltungen unserer Gemeinschaft.

Ihre Leitung der Bereitschaft

 

einsatz des Monats: Kraxeln für den Streifenfarn

Montag, 25. September 2017

Kraxeln für den seltenen Streifenfarn, Fritz Eberlein, Mitglied sowohl der Bergwacht als auch der Bayerischen Botanischen Gesellschaft strenger Hüter dieser Pflanze

www.heimatzeitung.de/lokales/berchtesgadener_land/2668481_Kraxeln-fuer-den-seltenen-Streifenfarn-Video.html

Unscheinbar ist er, hängt als kleiner brauner Tupfen in der Wand, von unten kaum zu erkennen. Und doch ist der Dolomiten-Streifenfarn, der maximal so groß wie die Hand eines Erwachsenen wird, so wertvoll, dass die Bergwacht zu seiner Rettung anrückt. Der Pankrazfelsen in Karlstein ist deutschlandweit der einzige Standort. Damit der Farn dort überleben kann, hat das Landesamt für Umwelt am Freitag gemeinsam mit der Reichenhaller Bergwacht eine Artenhilfsmaßnahme gestartet. Ein Video sehen Sie am Ende des Artikels.

An langen Seilen lassen sich die Männer zu zweit an der rund 40 Meter hohen Wand herab, um den Fels von den pflanzlichen Konkurrenten des kleinen Farns zu befreien. Efeu, junge Bergahorne, Ebereschen und Felsenbirnen, die sich am Gestein ausgebreitet haben, müssen weichen, weil sie dem Streifenfarn Lebensraum und Licht rauben. Später soll ein Förster noch Bäume am Boden stutzen oder ganz fällen, die zu große Schatten werfen.

Normalerweise wächst der Dolomiten-Streifenfarn hauptsächlich in den nördlichen Dolomiten in Südtirol und im Trentino. Die Population bei Karlstein ist ein "nordöstlich völlig isolierter Vorposten", erklärt Biologe Karsten Horn, der sich seit rund 25 Jahren für ihren Erhalt einsetzt. "Dieses Vorkommen hat die Eiszeit überdauert, weil die nordöstlichsten Alpenteile damals nicht von Gletschern überdeckt waren." Zu kämpfen hat die seltene Pflanze aber nicht nur mit Eiszeiten und Konkurrenz am Fels, sondern auch mit gierigen Raritätensammlern. Laut Fritz Eberlein, Mitglied sowohl der Bergwacht als auch der Bayerischen Botanischen Gesellschaft, kommt es "oft genug" vor, dass Menschen das Vorkommen plündern und die Pflänzchen teuer weiterverkaufen. Weil Eberlein in der Nachbarschaft wohnt und oft in der Gegend ist, kennt er die einzelnen Jungpflanzen genau. Ihm fällt auf, wenn sie plötzlich fehlen.

Autor: BW Rei N 15__2017

Wie einen großen Teppich ziehen die Bergwacht-Männer den Efeu von der Felswand. Er muss weichen, damit der kleine Dolomiten-Streifenfarn überleben kann. − Foto: Kerstin Kesselgruber

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