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Die Bergrettungswache

unsere BW-Bereitschaftsleitung

Bergwacht-Bereitschaftsleiter Stefan Strecker und Urs Strozynski

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Bergwacht Bad Reichenhall.Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten uns kurz vorstellen.

Unsere Bergwachtbereitschaft besteht aktuell aus 75 Mitgliedern, darunter 48 aktiven Bergrettern. Die Mitglieder unserer Bergwachtbereitschaft sind alle ehrenamtlich tätig und sie sind hoch motiviert. Wir helfen zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und in jedem Gelände. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Rettungsdienst im alpinen und unwegsamen Gelände durchzuführen. Im Jahr 2016 hatten wir in unserem Einsatzgebiet, welches eine Fläche von ca. 180 km² im mittleren Landkreis Berchtesgadener Land umfasst, 80 Einsätze zu bewältigen.

Unsere neue Rettungswache befindet sich seit Mai 2012 an der Reichenbachstr. 17 in Bad Reichenhall.

Auf unserer Homepage erhalten Sie Informationen über die aktuellen und vergangenen Einsätze, über Meldungen und Nachrichten, die Aufgaben der Bergwacht, das Einsatzgebiet, die Führungsmannschaft (Organigramm), die Ausbildung und auch Veranstaltungen unserer Gemeinschaft.

Ihre Leitung der Bereitschaft

 

Montag, 14. Januar 2019

Lawine verschüttet die Deutsche Alpenstraße (B305) am Gletschergarten

Keine Verschütteten: Bergwacht sucht Schneemassen mit zwei Hunden, verlängerbaren Sonden und Halbleiter-Suchgerät ab

SCHNEIZLREUTH/Weißbach an der Alpenstraße – Am Sonntagabend gegen 21.45 Uhr meldeten Autofahrer eine rund acht Meter hohe und 20 Meter breite Lawine, die aus einem steilen Graben auf der Westseite des Scharnkopfs abgegangen war und die B305 zwischen Weißbach an der Alpenstraße und der Zwing bei Inzell kurz vor dem Gletschergarten komplett verschüttet hatte. Da zunächst völlig unklar war, ob der sehr nasse und dichte Schnee, der an der Begrenzungsmauer der Bundesstraße stehengeblieben war, womöglich mehrere Autos verschüttet hatte, schickte die Leitstelle Traunstein von beiden Seiten Einsatzkräfte los, darunter die Freiwilligen Feuerwehren Weißbach, Inzell und Karlstein, das Technische Hilfswerk (THW), die Bergwachten Inzell und Bad Reichenhall und die Lawinen- und Suchhundestaffel der Bergwacht-Region Chiemgau.

Zwei Lawinenhunde suchten die Schneemassen ab; die Bergwacht Inzell sondierte mit verlängerbaren Sonden, und die nachgeforderte Reichenhaller Bergwacht kontrollierte mit einem Halbleiter-Suchgerät, wobei nach einiger Zeit feststand, dass keine Menschen zu Schaden gekommen waren. Die Feuerwehr sperrte die Einsatzstelle ab, leuchtete die Lawine aus, musste mitgerissenes Holz mit der Motorsäge zerkleinern und errichtete bereits in Karlstein eine vorrübergehende Sperre, da auch bereits zwischen der Wegscheid am Antoniberg-Tunnel und Weißbach mehrere kleine Nassschneerutsche auf die Alpenstraße abgegangen waren. Nur wenige Autos, darunter auch ein Reisebus, standen im Stau. Ein Radlader einer Inzeller Baufirma, die auch im Winterdienst mithilft, räumte die Bundesstraße wieder frei. Insgesamt waren 25 Einsatzkräfte der Bergwacht vor Ort und in den beiden Wachen in Bereitschaft. Die Reichenhaller Polizei nahm den Zwischenfall auf. Die Einsatzkräfte bitten aus aktuellem Anlass erneut alle Verkehrsteilnehmer, die Sperre von Straßen und Wegen unbedingt ernst zu nehmen.

Autor: BW Rei E 04 2019

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