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Die Bergrettungswache

unsere BW-Bereitschaftsleitung

Bergwacht-Bereitschaftsleiter Stefan Strecker und Urs Strozynski

Wir begrüßen Sie herzlich auf der Internetseite der Bergwacht Bad Reichenhall.Wir freuen uns über Ihr Interesse und möchten uns kurz vorstellen.

Unsere Bergwachtbereitschaft besteht aktuell aus 75 Mitgliedern, darunter 48 aktiven Bergrettern. Die Mitglieder unserer Bergwachtbereitschaft sind alle ehrenamtlich tätig und sie sind hoch motiviert. Wir helfen zu jeder Zeit, bei jedem Wetter und in jedem Gelände. Unsere Hauptaufgabe ist es, den Rettungsdienst im alpinen und unwegsamen Gelände durchzuführen. Im Jahr 2016 hatten wir in unserem Einsatzgebiet, welches eine Fläche von ca. 180 km² im mittleren Landkreis Berchtesgadener Land umfasst, 80 Einsätze zu bewältigen.

Unsere neue Rettungswache befindet sich seit Mai 2012 an der Reichenbachstr. 17 in Bad Reichenhall.

Auf unserer Homepage erhalten Sie Informationen über die aktuellen und vergangenen Einsätze, über Meldungen und Nachrichten, die Aufgaben der Bergwacht, das Einsatzgebiet, die Führungsmannschaft (Organigramm), die Ausbildung und auch Veranstaltungen unserer Gemeinschaft.

Ihre Leitung der Bereitschaft

 

Freitag, 1. März 2019

Wir trauern um unseren lieben Kameraden Karl Schieder

Karl gehörte zu einer der großen Reichenhaller Bergwachtfamilien

Wir trauern um unseren lieben Kameraden Karl Schieder.

Der Karl gehörte zu einer der großen Reichenhaller Bergwachtfamilien: Schon sein Vater Leonhard und sein Bruder Walter waren dabei und auch heute noch wird die Familie von seinem Sohn Christian vertreten.

Karl ist offiziell 1964 im Alter von 19 Jahren in die Bergwacht Reichenhall eingetreten.

Tatsächlich aber haben wir, als wir gestern unsere Einsatzchronik durchgeblättert haben festgestellt, dass er bereits 1963 bei einem großen, drei Tage dauernden Sucheinsatz am Untersberg als Helfer dabei war. In den folgenden Jahrzehnten – bis weit in die 90er Jahre hinein - war der Karl bei unzähligen Einsätzen im Reichenhaller Einsatzgebiet beteiligt und hat somit einen wertvollen Beitrag in unserer Bergwachtgemeinschaft geleistet.

Neben zahllosen kleineren Bergunfällen war er auch bei ganz großen und tragischen Einsätzen beteiligt, wie z. B. bei einem Einsatz am Staufen im Januar 1972 mit drei Toten und einem Schwerverletzten oder 1991 bei dem Lawinenunglück in der vorderen Abfahrt am Predigtstuhl.

Der Karl war ein ruhiger, zurückhaltender Mensch und Bergwachtler, der nicht gern im Rampenlicht stand. Seine bestimmenden Merkmale waren vielmehr Bescheidenheit, Hilfsbereitschaft und immer dann parat zu sein wenn es darauf ankommt. Wie wertvoll diese Eigenschaften in der Gemeinschaft sind, bewies Karl nicht nur in den Einsätzen, sondern auch im täglichen Umgang und bei Vorsorgediensten. So z.B. war es für ihn selbstverständlich, beim Hinterstoißerlauf das Akja auf den Gipfel zu tragen.

Zudem war er ein starker Ausdauersportler, ein unheimlich guter Skifahrer und unglaublich zaach. Dazu passen Geschichten, wie die mehrmalige Wiederholung der Großen Reibn an einem Tag, oder eine MontBlanc - Besteigung in drei Tagen, Anfahrt und Heimfahrt inklusive.

Auch wenn er durch seine Erkrankung in den letzten Jahren nicht mehr als aktiver in der Bergwacht war, haben wir uns jedes Mal gefreut, wenn er in der Bergwacht vorbeigeschaut hat.

Lieber Karl, nun heißt es leider Abschied nehmen. Auch wenn du nicht mehr unter uns sein kannst, wirst du uns in der Bergwacht immer in angenehmster Erinnerung bleiben. Pfiat di Karli.

Autor: BW Rei N 09__2019

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