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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Sonntag, 7. Juli 2013

Wetterbedingungen erschweren Bergrettungseinsatz

Erfahrener Mittenwalder Bergsteiger stürzt bei einer Tour im Bereich der Westlichen Karwendelspitze tödlich ab. Die Suche nach dem Verunglückten gestaltete sich aufgrund der Wetterbedingungen sehr schwierig.

Freitag den 05.07.13. Gegen 10 Uhr wurden die Bergrettung Scharnitz und die Bergwacht Mittenwald gemeinsam mit der örterreichischen Flugpolizei zu einer abgestürzten Person im Bereich der Westlichen Karwendelspitze alarmiert. Der oberhalb 1800m einsetzende Nebel verhinderte die Lokalisation des abgestürzten Bergsteigers aus der Luft.

Der Einsatzleiter der Bergwacht Mittenwald entsendete sofort eine erfahrene Vorausmannschaft, die an der Bergstation der Karwendelbahn mit dem Melder Kontakt aufnahm und versuchte die betroffenen Wandbereiche einzusehen.

Eine weitere Einsatzmannschaft österreichischer und bayerischer Bergretter und ein Bergwacht Notarzt stiegen an die Absturzstelle auf. Mit Bohrmaschinen wurde eine Abseilstelle eingerichtet, von der aus ein Bergretter mehrere hundert Meter zum Verunfallten abgelassen werden konnte. Zu diesem Zeitpunkt verdichtete sich der Nebel und es setzten im Gratbereich Graupelschauer ein.

Leider konnte durch die Rettungskräfte nur noch der Tod des erfahrenen Bergsteigers festgestellt werden. Nachdem eine zeitnahe Wetterverbesserung vorhergesagt war, wurden keine weiteren Bergeaktionen im Felsgelände eingeleitet. Mit einem Hubschrauber der österreichischen Flugpolizei wurde die Leiche am Freitag Nachmittag geborgen und ins Tal gebracht. Die Angehörigen wurden durch die Kriseninterventionskräfte der Bergwacht Bayern betreut.

 

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