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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Montag, 19. Mai 2008

Besucher unseres Pfingstfestes auf An-und Heimfahrt verletzt

Auf der An- und Heimfahrt zu unserem traditionellen Pfingstfest stürzten zwei Radfahrer und mußten notärztlich versorgt werden.

Pfingsten feierten wir, unterstützt durch einige Kameraden aus Schönwald, wieder unser traditionelles Pfingstfest.

An beiden Tagen besuchten uns viele Wanderer und Radfahrer, um, wie in den vergangenen Jahren, die Verbundenheit mit der Bergwacht auf dem Kornberg zu bekunden. So machte sich am Sonntag auch ein langjähriger Förderer unserer Bereitschaft aus Rehau mit seinem Fahrrad auf den Weg, um nach Überwindung der 300 Höhenmeter mit uns und unseren Freunden ein paar frohe Stunden zu verbringen. Er hatte sich wohl zu viel zugemutet. Gegen 11.15 erhielten wir von einem Bergwachtkameraden, der vorsorglich einem gleichzeitig stattfindendem Waldgottesdienst beiwohnte, per Funk die Information, daß in seiner Nähe ein Fahradfahrer gestürzt sei. Sofort eilten wir mit Bus und Bergwachtarzt zum Unfallort und erkannten unseren Förderer B., von dem wir wußten, daß er bereits einen Schlaganfall hinter sich hatte. Den Symptomen  entsprechend mußten wir zudem von einer Schulterfraktur ausgehen. Der Verunfallte wurde durch unseren Bergwachtarzt versorgt und anschließend zu einem Parkplatz gefahren und dort dem Landrettungsdienst übergeben.

Damit nicht genug. Nach Beendigung unseres Bergfestes um 18.00 waren noch einige Aufräumarbeiten durchzuführen, sodaß sich die letzten drei Kameraden kurz nach 19.30 mit dem Dienstfahrzeug auf den Heimweg begaben. Auf der Rückfahrt wurden wir durch die Leitstelle alarmiert, daß auf den Fahrtroute ein gestürzter Radfahrer liege. Diesen hatten wir auch bald im Blickfeld. Wir sahen die schweren Kopfverletzungen (kein Helm!!), der 42-jährige Radfahrer lag auf dem Bauch und klagte über Schmerzen in Schulter und Wirbelsäule. Über die Leitstelle wurden Rettungsdienst und Notarzt alarmiert. Zwei Kameraden versorgten den Verletzten und kümmerten sich um die vor Ort anwesende Tochter, während ein Kamerad mit dem Mannschaftswagen zum Waldrand führ, um den Notarzt zum Unfallort zu lotsen. Nach notärztlicher Versorgung wurde der Radfahrer mit dem Rettungsdienst in das Klinikum transportiert. Wie wir aus dem Umfeld des Radfahrers erfuhren, erfolgte nach Besuch unseres Bergfestes noch eine Einkehr im „Alten Pfarrhaus“. Auf der Nachhausefahrt geriet der Biker auf dem frisch geschotterten Weg in´s Schleudern und stürzte so schwer.

Beiden geht es zwischenzeitlich wieder verhältnismäßig gut. Kommentar des 42-jährigen: „Meine nächste Anschaffung ist ein Fahrradhelm.“

 

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