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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Freitag, 10. Juni 2011

Bergwanderer nach 150 Meter Sturz gerettet

Krün/Finzklamm - Schwer verletzter Bergwanderer wird durch aufwändige Such- und Bergungsaktion bei Nacht gerettet.

Am Dienstag 7.6.2011 rutschte ein 74 jähriger Bergwanderer oberhalb des "weißen Stiches" vom Weg ab und stürzte rund 150 Meter einen steilen Abhang hinunter in die Finzbachklamm. Der verletzte Mann konnt mit  Glück einen Notruf an die Leitstelle Oberland absetzen und seine Notlage schildern.

Die gegen 20:50 Uhr alarmierten Bergwacht-Rettungskräfte suchten daraufhin in Gruppen die gesamte Klamm ab. Rechtzeitig vor dem geplanten Einsatz des Polizeihubschraubers „Edelweiß“ mit Wärmebildkamera wurden zwei Bergwachtler bei Einbruch der Dunkelheit am großen Wasserfall fündig. In der Schlucht im Estergebirge erschwerten Kommunikationsprobleme mit Funk und Mobiltelefonen die Bergung. Die angeforderten Bergwacht-Notärzte übernahmen die Erstversorgung.

Der Transport mit der Gebirgstrage durch das Bachbett gestaltete sich für das Rettungsteam aufgrund der Dunkelheit und der Wasserführung sehr anspruchsvoll. An der Forststraße nach der Schleuse wurde der Verletzte gegen 1:30 Uhr dem Landrettungsdienst zum Weitertransport ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen übergeben.

Insgesamt waren 11 Mitglieder der Bergwacht Krün und zwei Bergwacht-Notärzte rund 4,5 Stunden im Einsatz.

 

Pressebericht Münchner Merkur


Autor: BW Krün

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