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Dienstag, 18. Juni 2013

Bergwacht Furth im Wald beim Hochwassereinsatz in Deggendorf

Einsatzkräfte leisteten 845 Stunden Dienst im Katastrophengebiet – mit geländegängigem Fahrzeug Rettungsaktionen durchgeführt

Obwohl es der Name der Hilfsorganisation nicht vermuten lässt – auch die Bergwacht Furth im Wald war in den vergangen beiden Wochen in erheblichem Maß an dem Katastropheneinsatz infolge des verheerenden Hochwassers in Deggendorf beteiligt. Der Grund für die Aktivitäten der Bergwachtler im nassen Element, das bei den üblichen Einsätzen eher selten eine Rolle spielt: Die Geländewagen der Marke Toyota sind in der Lage, auch stark überflutete Straßen noch zuverlässig und sicher zu passieren.

Die Bergwacht Bayern hatte zwischenzeitlich bis zu 45 Geländefahrzeuge an der Feuerwache in Deggendorf zusammengezogen um die Rettungsarbeiten zu unterstützen. Die Further Bergretter waren dabei an zahlreichen Evakuierungs- und Rettungseinsätzen beteiligt. Aber auch Versorgungs- und Transportfahrten sowie Sucheinsätze gehörten zum Aufgabenspektrum. Zeitweise wurde aufgrund der angespannten Hochwasserlage ein zweiter Einsatzstützpunkt in Osterhofen aufgebaut. Während einige Further die Einsatzleitung in ihrer Arbeit unterstützten, waren die letzten Tage in Deggendorf vor allem von Fahrdiensten für Mitarbeiter der Flussmeisterei geprägt, die ständig den Zustand der aufgeweichten Deiche überprüften.

Dabei macht sich bezahlt, dass die Further Bergwacht personell gut aufgestellt ist: Insgesamt 25 Einsatzkräfte waren in Deggendorf vor Ort und lösten einander nach anstrengenden 24-Stunden-Schichten ab.  So kamen in 10 Tagen Einsatzdauer beeindruckende 845 geleistete Einsatzstunden zusammen. Zeitweise besetzten die Further Bergretter bis zu drei Fahrzeuge gleichzeitig mit Rettungspersonal. Ein großer Dank gilt auch den Arbeitgebern, welche Ihre Angestellten kurzfristig und unbürokratisch für den Katastropheneinsatz freistellten.

Im Mittelpunkt des Geschehens stehen die betroffenen Bürger vor Ort. In Zusammenarbeit mit den zahlreichen Hilfskräften der anderen Organisationen versucht die Bergwacht Furth im Wald im Kampf gegen die Auswirkungen des Hochwassers ihren Beitrag zu leisten.

Autor: BW Furth im Wald / SL

Zusammen mit Einsatzkräften der Wasserwacht hält sich das Further Einsatzfahrzeug im Deggendorfer Ortsteil Fischerdorf bereit.

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