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Montag, 13. Januar 2014

Umgang im und am Hubschrauber geschult

Neukirchner Bergwachtler am Simulatortraining in Bad Tölz

Bereits um 5.00 Uhr am Sonntagmorgen trafen sich sechs Kameraden der Bergwacht Neukirchen zur gemeinsamen Abfahrt nach Bad Tölz ins „Zentrum für Sicherheit und Ausbildung“ (ZSA) der Bergwacht Bayern zu einem Simulatortraining, an dem jede aktive Einsatzkraft jährlich teilnehmen sollte.

Nach einer kurzen Einweisung durch die Ausbilder und einen Winch Operator der Bundespolizei startete das Simulatortraining in der weltweit einmaligen Trainingshalle, in der ein umgebauter Hubschrauber des Typs BK 117 an Stahlseilen fixiert ist und mit Hilfe eines integrierten Krans durch die 1500 m² große Halle „fliegen“ kann.

Am Vormittag wurde die bodengebundene Rettung favorisiert. So wurde die die Evakuierung von Personen aus einer stehengebliebenen Seilbahn trainiert, wofür im ZSA extra eine Seilbahn mit verschiedenen Sessel- und Gondeltypen installiert wurde. Hierbei wird ein von der Bergwacht Bayern entwickeltes Bergesystem verwendet, mit dem man von den Seilbahnstützen aus über das Tragseil mit Hilfe eines speziellen Seilfahrgeräts die Sessel erreicht. Nach ankommen bei den Sesseln werden die Passagiere vom Retter gesichert und anschließend sicher zu Boden gelassen. Die Neukirchener Bergwachtler wurden speziell auf einem Sesseltyp geschult, der den Sesseln im eigenen Dienstgebiet am Hohenbogen ähnelt.

Nach einem stärkenden Mittagessen begann am Nachmittag der zweite Übungsteil des Tages – die Luftrettung. Die Bergretter mussten mit einem Luftrettungssack im Schwebeflug in den Hubschrauber einsteigen und wurden daraufhin zu einem Kletterturm, der auch in der Halle steht, geflogen, sodass sie im Doppelwinch abgesetzt werden konnten. Auf dem Turm wurde dann eine „verletzte“ Person mit Hilfe eines Rettungsdreiecks und ein Bergwachtler aufgewincht um auf „sicheren“ Boden wieder abgesetzt zu werden. Dort angelangt, wurde der Verletzte in einem Luftrettungssack - ein Sack mit einer Vakuummatratze, um einen Patienten liegend zu transportieren - verpackt und zusammen mit dem Retter zurück zum Ausgangspunkt geflogen, während ein anderer Retter die AR-Leine (Antirotationsleine), die an dem Luftrettungssack befestigt war, bediente, sodass sich der Retter mit dem Verletzten in der Luft nicht unkontrolliert drehen kann.

Am Ende des Tages wurde in einer Abschlussbesprechung der gesamte Trainingstag noch einmal besprochen, ehe die Neukirchner Bergwachtler Bad Tölz in Richtung Heimat verließen.

Hast Du Intresse an unserer Arbeit oder willst uns bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützen, komm auf einer unserer Ausbildungsversammlungen, kontaktiere unseren Bereitschaftsleiter Fritz Weber oder informiere Dich auf unserer Internetseite unter www.bergwacht-neukirchen.de.

Autor: bwnk/bf

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