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Sonntag, 9. Februar 2014

Professionelle Rettung nur im Team möglich

Winterausbildungswochenende der Bergwacht Neukirchen

Um jeder Situation gewachsen zu sein, ist eine gute Ausbildung unerlässlich. Aus diesem Grund veranstaltete die Bergwachtbereitschaft Neukirchen b. Hl. Blut am vergangenen Wochenende das jährlich stattfindende Ausbildungswochenende mit dem Schwerpunkt Winterrettung.

Am Samstagmittag trafen sich rund 20 Bergretter und Bergretterinnen am Bergrettungsstützpunkt Hohenbogen, um nach einer kurzen Begrüßung durch das von Fischer Martin angeführte Ausbilderteam mit der Ausbildung in drei unterschiedlichen Stationen zu beginnen.

Mit der notfallmedizinischen Versorgung im Gelände befassten sich eine Station. An dieser wurden chirurgische Verletzungen, wie Schienung von Knochenbrüchen oder Versorgung von Schnittverletzungen, geübt. An der nächsten Station wurde der richtige Umgang mit dem Akja im Gelände geschult. Und da vor allem die Anwärter auf den am Arber stattfindenden „Eignungstest Winter“ vorbereitet werden müssen, war ein Stationsthema „Verschüttetensuche“. Mithilfe eines Lawinensuchgeräts musste innerhalb von wenigen Minuten zwei von einer Lawine Verschütteter gefunden und geborgen werden

Nach Abschluss des Zirkeltrainings wurde ein Teil der Mannschaft noch auf das Geländefahrzeug, ein Bomardie ATV, eingewiesen, ehe man gemeinsam Abend gegessen hat.

Nach dem Abendessen stand ein Übungsszenario auf dem Programm, ein Skifahrer stürzte bei der Abfahrt über die Ahornriegelabfahrt schwer und blieb im Wald liegen. Ein erster Voraustrupp übernahm die Erstversorgung, des an der Wirbelsäule verletzten Skifahrers. Nach der professionellen Versorgung musste der Verletzte mit Hilfe des Akjas und Seilen aus dem unwegsamen Gelände geborgen werden. Nach Abschluss der Übung fand man sich in den Bergwachträumen im Berghaus ein um eine Nachbesprechung durchzuführen. Im Anschluss ließ man den Ausbildungstag ausklingen und pflegte die Kameradschaft, die ein wichtiger Bestandteil der Bergwachtarbeit ist, da nur in einem funktionierendem Team eine professionelle Rettung durchgeführt werden kann.

Am nächsten Tag wurden nochmals zwei notfallmedizinische Stationen gebildet und an diesen bis zum Mittag geübt. Nach der Verstauung der Rettungsgeräte fanden sich alle Teilnehmer zu einem stärkendem Mittagessen und einer Einsatzbesprechung im Berghaus ein. Das Ausbilderteam besprach mit den Einsatzkräften Stärken und Schwächen, und gab ihnen Verbesserungsvorschläge mit auf den Weg. Außerdem wurde auch angemerkt, dass bei einem eingespielten Team wichtig ist, nicht die Routine Überhand gewinnen zu lassen, da jeder Einsatz, insbesondere in der Bergrettung, unterschiedlich ist.

Hast Du Intresse an unserer Arbeit oder willst uns bei unserer ehrenamtlichen Tätigkeit unterstützen, komm auf einer unserer Ausbildungsversammlungen, kontaktiere unseren Bereitschaftsleiter Fritz Weber oder informiere Dich auf unserer Internetseite unter www.bergwacht-neukirchen.de.

Autor: bwnk/bf

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