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Montag, 7. Juli 2014

Bergwacht bei mehreren Einsätzen am Mauerläufer-Klettersteig gefordert

Aus dem anspruchsvollen Mauerläufer-Klettersteig, der durch die Nordwand des Bernadeinkopfs führt, wurden 2014 bereits vier – teilweise verletzte Bergsteiger – durch die Bergwacht geborgen.

Am Pfingstsamstag, 07. Juni 2014 stürzte gegen 18:00 Uhr ein 34jähriger Münchner im unteren Teil des Klettersteigs. Sein Klettersteigset hielt den Sturz, er verletzte sich jedoch am Knie und konnte nicht mehr selbständig absteigen.

Einsatzkräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen und der Bergwacht München (Rettungsstützpunkt Hochalmsattel) stiegen zu dem Verletzten auf und seilten ihn mit einem Halbstatikseil ca. 60 Meter zum Wandfuß ab. Dort wurde er zusammen mit einem Bergretter in den Rettungshubschrauber Christoph Murnau gewinscht und zur Weiterbehandlung ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht.

 

Am Samstagnachmittag, 21. Juni 2014 alarmierte die ILS Oberland den Einsatzleiter Garmisch-Partenkirchen wegen einer erschöpften Person im Mauerläufer-Klettersteig.

Sechs Einsatzkräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen wurden mit dem angeforderten Rettungshubschrauber Christoph München zum Gipfelbereich des Bernadeinkopfs geflogen. Zur Unterstützung wurde die Bergwacht München (Rettungsstützpunkt Hochalmsattel) hinzu alarmiert.

Eine Bergwacht-Notärztin und ein Bergretter wurden am Dyneemaseil in den Mittleren Wandbereich abgelassen. Der 50jährige Bergsteiger, er hing erschöpft und mit leichten Verletzungen in seinem Klettersteigset, wurde aufgenommen und zum Wandfuß abgelassen. Mit dem SAR Hubschrauber der Bundwehr wurde der Verletzte ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen und die Einsatzkräfte ins Tal geflogen.

 

Am Montag, 7. Juli 2014 gegen 14:55 Uhr setzte ein Bergsteiger einen Handy Notruf ab. Sein 24jähriger Begleiter war im Mauerläufer-Klettersteig gestürzt und hatte sich an der Hand verletzt.

Bei schwierigen Sichtverhältnissen transportierte der Rettungshubschrauber RK2 aus Reutte sechs Einsatzkräfte der Bergwacht zum Bernadeinkopf.

Die Rettung wurde mit dem 400 Meter Dyneemaseilsatz durchgeführt. Durch die schlechte Sicht – die Bernadeinwand lag im Nebel – gestaltete sich die Rettung extrem schwierig. Mit Unterstützung eines Einweisers konnten zwei Bergretter in den Mittleren Wandteil abgeseilt werden. Nach der Erstversorgung an der Unfallstelle wurden die beiden Bergsteiger mit den Bergrettern zum Wandfuß abgelassen. Ein Polizei Hubschrauber, der zeitgleich eine Vermisstensuche im Höllental durchführte, transportierte anschließend den verletzten und unterkühlten Bergsteiger ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen. Sein Begleiter und die beteiligten Einsatzkräfte wurden mit dem SAR Hubschrauber der Bundeswehr und dem Einsatzfahrzeug der Bergwacht ins Tal transportiert

An diesem Einsatz waren 9 Einsatzkräfte der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen sowie die Besatzungen der Hubschrauber RK 2 , Pol Edelweiß und des SAR beteiligt.

 

Der schwierige Mauerläufer-Klettersteig verläuft sehr exponiert und ausgesetzt durch die Bernadein-Nordwand und wird in der fünfstufigen UUIA Skala mit D (sehr schwierig) bewertet.

 

 

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