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Montag, 30. September 2019

Steigende Einsatzzahlen

Bereits über 60 Einsätze bis Ende September

In den Jahren 2017 und 2018 mussten die Kochler Bergretter mit knapp 50 Einsätzen jeweils so oft ausrücken wie nie zuvor. Diese Zahlen sind 2019 schon Ende September mit 62 Einsätzen weit überschritten.

Bereits im Frühjahr galt es – bedingt durch den schneereichen Winter - außergewöhnlich oft, verstiegene oder blockierte Bergsportler aus unwegsamem Gelände zu bergen, so z.B. am Martinskopf oder Sonnenspitz.

Im Sommer war der Herzogstand –wie jedes Jahr- der Einsatzschwerpunkt. Auffällig waren viele Stürze mit erheblichen Verletzungen und Wanderer mit Kreislaufproblemen oder Erschöpfungszuständen.

Häufig waren auch Mountainbiker mit schwerwiegenden Verletzungen wie Schädelhirntrauma oder Hüftluxationen zu versorgen. Der Anteil von E-Mountainbikes betrug dabei etwa 50%.

Oft mussten die Patienten wegen Notarztindikationen mit Hilfe eines Rettungshubschraubers geborgen werden.

Immer öfter wird die Bergwacht auch zur Unterstützung des Landrettungsdienstes gerufen. In Situationen, in denen kein Notarzt oder Rettungswagen in der Nähe verfügbar ist, müssen die Bergwachtler auch hier Verantwortung übernehmen, z.B. im Trimini, auf den Campingplätzen oder bei Unfällen am Kesselberg.

Generell ist festzustellen, dass viele ältere Wanderer in den Bergen unterwegs sind. Während nächtliche Suchen aufgrund der immer besseren Stirnlampen inzwischen deutlich seltener erforderlich sind, ergeben sich aber immer mehr Einsätze, weil sich die Bergsportler blind auf Informationen aus dem Internet verlassen.

Autor: BW Kochel a. See

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