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Mittwoch, 24. Juli 2019

Drei Einsätze fast zeitgleich für die Bergwacht Hinterstein

Zur Rettung der Verunfallten werden drei Hubschrauber benötigt

Am Dienstagmittag wurde die Bergwacht Hinterstein zu einem gestürzten Wanderer am Zeigersattel Richtung Wengenalpe (Nebelhorngebiet) alarmiert. Als der angeforderte Notarzthubschrauber „Gallus 1“ in Hinterstein landete und einen Bergwachtmann aufnahm, kam der zweite Einsatz über die Leitstelle Allgäu ein. Ein Bergsteiger hatte nach einem Sturz in der Nähe vom Prinz-Luitpoldhaus schwere Schädelverletzungen erlitten. Da das Verletzungsmuster als lebensbedrohlich galt, entschied der Einsatzleiter, dass der Einsatz am Zeigersattel warten muss. Gallus 1 flog darauf hin direkt an die Unfallstelle beim Prinz-Luitpoldhaus und war so sehr schnell vor Ort. Nach der Versorgung und Bergung des Schwerverletzten mittels Bergetau wurde dieser in eine Klinik geflogen.

Der Einsatzleiter forderte in der Zwischenzeit einen zweiten Rettungshubschrauber an, der den Einsatz am Zeigersattel übernimmt. Kurz darauf landete „Christopherus 8“ an der Rettungswache und nahm erneut einen Bergwachtmann an Bord. Die verletzte Person wurde mit dem Bergetau geborgen und anschließend ins Krankenhaus gebracht.

Zeitgleich folgte der dritte Einsatz. Diesmal ein erschöpfter Wanderer im Bereich des Engeratsgundsee. Erneut forderte die Bergwacht einen Hubschrauber an. „Christoph 17“ nahm den Bergwachtmann vom vorherigen Einsatz am Prinz-Luitpoldhaus auf und konnte fast direkt neben dem erschöpften Bergsteiger am Engeratsgundsee landen. Dieser wurde in die Maschine gebracht und anschließend ebenfalls in ein Krankenhaus geflogen.

Im Einsatz waren vier Retter der Bergwacht Hinterstein, unterstützt vom Hüttenwirt des Prinz-Luitpoldhaus (ebenfalls aktiver Bergwachtmann) und die Besatzungen der drei genannten Hubschrauber.

 

Autor: Bergwacht Hinterstein

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