Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

 

 

Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Samstag, 13. Mai 2017

Schwerer Gleitschirmabsturz und beobachtete Lichtzeichen am Wallberg

Zwei Einsätze in unwegsamen Gelände am Wallberg forderten die Bergwacht Rottach währended des Nachmittags und bei einbrechender Dämmerung.

Am Samstag den 13.05.2017 gegen 15.20 Uhr wurde die Bergwacht-Rottach wegen eines an der Nordseite des Wallberges abgestürzten Gleitschirmfliegers alarmiert.

Da sich die Unfallstelle in sehr unwegsamen Gelände befand und für die Rettungskräfte auch nicht gut und schnell erreichbar war wurde umgehend ein Rettungshubschrauber angefordert um mit Bergrettern und Notarzt an die Unfallstelle zu fliegen. Parallel rückte eine Bodenmannschaft zur Unterstützung aus.

Der Rettungshubschrauber Christoph Murnau nahm an der Bergrettungswache Rottach-Egern zwei Bergretter auf und flog zur Einsatzstelle im steilen Gelände, an der die Bergretter und die medizinische Crew von Christoph Murnau mit einem Notarzt mit der Rettungswinde abgesetzt wurden. Der schwerverletzte Gleitschirmpilot wurde, nach medizinischer Versorgung, im Luftrettungsbergesack mit der Seilwinde zum Hubschrauber aufgewincht und anschließend sofort zur weiteren Notfallbehandlung in das Unfallkrankenhaus Murnau geflogen. Während der Rettungskation war erhöhte Aufmerksamkeit bei der Rettung mit dem Hubschrauber geboten, da sich eine weiterer Gleitschirmflieger in der Nähe befand, der der sich nicht großräumig aus dem Flugbereich des Hubschraubers an der Unfallstelle entfernte.

Der Gleitschirm wurde von den Bergrettern geborgen und bodengebunden durch das steile Geländennach oben auf den Wallberg verbracht. Die mit dem Hubschrauber zur Patientenrettung eingeflogenen Bergretter wurden bei der Gleitschirmbergung von der bodengebunden ausgerückten Rettungsmannschaft unterstützt, die zwischenzeitlich an der Unfallstelle eingetroffen waren. Aller Bergretter sind nach dem Aufstieg auf den Wallberg mit dem Rettungsfahrzeug zurück zur Rettungwache transprtiert worden.

Kurz vor 20.00 Uhr wurde die Bergwacht Rottach zum zweiten Mal gefordert, zu vermeintlich verstiegenen Personen im sogenannten Killegraben. Passanten aus dem Tal hatten Lichtzeichen gesehen und alarmiert. Nach einem Erkundungsflug des angeforderten Huschraubers stellten sich die vermeintlichen SOS-Signale als Reflexionslichter einer im Baum hängenden CD dar. Der Einsatz endete gegen 21.15 Uhr.

Autor: bw rottach

Gleitschirmbergung am Wallberg

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum