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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Aktivitäten der Jugendgruppe 2011

Januar

Das Jahr fängt nicht so toll an: Nachdem es in den Weihnachtsferien noch schön weiß und kalt war, schmilzt dann alles ruck-zuck weg, auch der Eiskletterturm der  Bergwacht Bad Kohlgrub. Dort wollte die Jugend erste Erfahrungen im Eisklettern sammeln. Tags zuvor hieß es noch: na, ja es geht so einigermaßen, am Tag X aber fällt das Eis schon runter, wenn man es nur schief anschaut. Also Plan B, wir sind ja flexibel! 

Im Gerätehaus üben wir mal wieder ein paar Knoten und wie man einen Standplatz baut, dann gibt es als Entschädigung für alle Pizza!

Februar

Leider geht der Winter so besch....eiden weiter: Aus der geplanten Skitour wird nun ein Vortrag über das Wetter! Ha, ha, ha, wie passend!

Eine ziemlich kleine Gruppe erarbeitet zusammen die Unterschiede zwischen Wetter, Klima und Jahreszeiten. Auch auf die Klimazonen wird kurz eingegangen und was die Höhe damit zu tun hat: Wenn die Luft dünner ist....und der Luftdruck sinkt, wird es kälter.

Auch folgende Fragen wurden geklärt: Was passiert, wenn man einen aufgeblasenen Luftballon ins Gefrierfach legt? (wird kleiner) Und warum sieht man bei Kälte seinen Atem? Was ist die relative Luftfeuchtigkeit? Wie entsteht Wind? Dauert der Flug von Europa nach Amerika länger als zurück? Warum? Wie hoch droben sind die Jetwinde? (~8000m) Was ist ein Hoch bzw. Tief und was passiert da? Und was ist Föhn?

Abschließend stellt Sepp noch die Frage: Warum ist das Wetter für uns Bergsteiger wichtig? Und wie können wir das (kommende) Wetter beurteilen , wenn wir uns in der "Pampa" aufhalten, ganz ohne Internet etc.?

März

Am Aschermittwoch 2011 ist ein Ausflug zum Gelände des bayerischen Rundfunks mit Führung geplant. Als wir um 16.00 Uhr in München ankommen, treffen wir dort Herrn Bergmüller, der uns dann später durch die Gebäude führen wird. Er teilt uns einige Daten zum bayerischen Rundfunk mit. Danach begeben wir uns zu einen Besprechungssaal, in dem Herr Bergmüller uns etwas zum Thema Kommunikationstechniken verrät. Zum Schluss steht dann der Höhepunkt auf dem Programm: Wir dürfen die beiden Sendungen “Schwaben & Altbayern“ und die“Abendschau“ live im Studio miterleben. Es ist ein toller Ausflug und alle sind von dem Thema „Fernsehen“ begeistert.

April

Wieder einmal räumen wir den Saustall auf, den andere hinterlassen haben. Diesmal gehen wir nicht auf den Berg, denn da reicht es, wenn wir alle vier Jahre den Müll einsammeln, die Bergsteiger sind inzwischen doch umweltbewußter geworden. Umso mehr sind wir geschockt, was wir entlang der alten Straße nach Altenau alles finden! Die Säcke füllen sich sich ziemlich schnell, sogar ein altes Waschbecken hat da jemand entsorgt. Ohne die vielen Freiwilligen, die regelmäßig unsere Heimat säubern, würden wir bald im Müll ersticken!

Mai

Wer kommt inzwischen bei fast jedem zweiten Bergwachteinsatz? Richtig, der Hubschrauber! Und so machen wir uns auf und besichtigen den "Gelben Engel" mal aus der Nähe.

Wir haben Glück: trotz Flugwetter steht der Hubschrauber daheim in Murnau und muß gerade nicht ausrücken. Wir können in aller Ruhe den Hubschrauber von außen und innen besichtigen, uns an die Winde hängen und viele technische Daten erfragen. Auch wenn wir uns mit all der Technik nicht so auskennen, aber die Zahlen sind trotzdem beeindruckend!

Juni

Die geplante Bergtour fällt ins Wasser: es schüttet, was nur grad geht!

Juli

Endlich regnet es mal nicht! Und so genießen wir bei trockener, aber ziemlich kalter Witterung all die Köstlichkeiten, die bei unserem Bergwachtsommerfest aufgetischt werden.

Wer hier nicht satt wird ist selber Schuld!

Zu lange darf das Fest aber nicht dauern, denn am nächsten Morgen heißt es "Aufgestanden!"

Die Jugendgruppe geht mit auf die Naturschutzwanderung der Bergwachtkameraden!

 

Der Sommer entfällt heuer! Und so weichen wir in die Garage aus, anstatt uns am Frauenwasserl auszutoben.

August

So ein Glück! In Unterammergau regnet es fast das ganze Wochenende, aber in der Fränkischen Schweiz, bei unserem traditionellen Kletterausflug (heuer zum 10. mal) ist es Freitag und Samstag trocken! Und so wird geklettern was das Zeug hält. Heuer probieren wir wieder mal ganz neue Klettergebiete aus, die Auswahl ist in der Fränkischen ja riesig.

Am Sonntag regnet es dann doch etwas und so weichen wir auf eine Burg aus: mit Burgbesichtigung und mittelalterlichem Markt bringen wir auch diesen Vormittag gut rum. Nach einem guten Mittagessen geht es dann wieder Richtung Heimat.

Fünf Leute verlassen nun unsere Jugendgruppe. Vier davon machen als Anwärter in unserer Bereitschaft weiter. 

Zum Abschied gibt es noch eine besondere Veranstaltung: um zu zeigen, wieviel Vertrauen zueinander die Gruppe inzwischen aufgebaut hat, geht es paarweise durch die Klamm. Dabei werden einem die Augen verbunden, der andere ist der Führer, dann, zurück, wird gewechselt!

Am Klammausgang bauen wir dann noch eine Seilschaukel, eine Slackline und diverse Elemente aus einem Niedrigseilgarten auf.

September

Das ist schon ein seltsames Wetter heuer: nachdem es uns im Sommer so viel verregnet hatte, gehen wir halt im Herbst ins Frauenwasserl zum Klettern! Bei schönstem Sonnenschein wird eine Route nach der anderen in Angriff genommen.

Oktober

Der Herbst geht so schön weiter, wie er begonnen hat (von einem kurzen Wintereinbruch mal abgesehen).

Und so macht sich eine ziemlich kleine Gruppe an einem traumhaften Tag auf zur Hochplatte. Schade, daß die anderen nicht aus den Federn gekommen sind!

Der wunderschöne Tag entschädigt alle für das frühe Aufstehen und die lange Tour. Auch der schneebedeckte Grat, der bei manchen erst mal Unbehagen hervorruft, ist im Nachhinein toll und alle sind stolz, daß sie ihn gemeistern haben.

Nur beim Brotzeit machen muß man aufpassen, daß einem nicht die halbe Wurst geklaut wird!!!

November

Es ist Anfang November, seit Ewigkeiten hat es nicht mehr geregnet. Reicht da Trinkwasser denn da noch? Und wie bekommt München genug Trinkwasser?

Und was ist eigentlich bei Oberau (Richtung Autobahn) hinter diesem großen Tor?

Diese Fragen wollen wir uns heute beantworten lassen und machen uns auf, nach Oberau, zum Betriebshof der Wasserversorgung München.

Dort erfahren wir in einem kleinen Film etwas zur Entstehung der Brunnen für München. Dann dürfen wir auch einen Brunnen besichtigen und kommen endlich auch mal hinter das große Tor! Eine sehr interessante Führung! Vielen Dank!

Gott sei Dank! Nach dem ewigen Sonnenschein ist es heute tatsächlich etwas bewölkt und nicht mehr ganz so warm. Und so haben wir auch kein schlechtes Gewissen, daß wir heute in die Halle gehen.

Wir fahren nämlich nach Peißenberg in die Kletterhalle, die wir ganz für uns alleine haben. Jeder kann klettern bis seine Arme nicht mehr mitmachen.

Ich bin stolz auf meine Jugengruppe: die meisten klettern echt schon gut, auch im Vorstieg werden viele immer besser und auch beim Sichern klappt es schon ganz gut. Einige trauten sich sogar mit verbundenen Augen klettern!

Dezember

In den Weihnachtsferein machte die Jugendgruppe der  Bergwacht Oberau eine Wanderung mit Schlitten auf den Pürschling, zu der sie uns ganz kurzfristig einlud. Da es ziemlich kurzfristig war, konnten leider nur zwei unserer Jugendgruppe mitgehen, hatten aber trotzdem ihren Spaß.

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