Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

 

 

Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Samstag, 14. Juli 2018

Arbeitsreiches Wochenende 14 – 15.7.2018 für die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen

Nach relativ ruhiger Woche fünf Einsätze innerhalb von 48 Stunden

 

Nach einer ruhig verlaufenen Woche mit lediglich drei Einsätzen rückte die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen am vergangenen Wochenende fünf Mal aus.

Am Samstagvormittag gegen 10:30 Uhr wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen zum ersten Mal an diesem Wochenende alarmiert. Eine einheimische Wanderin hatte sich beim Abstieg vom Eckbauer eine schmerzhafte Sprunggelenksluxationsfraktur zugezogen. Die Dame wurde von dem nachalarmierten Bergwacht-Notarzt und der Mannschaft versorgt und mittels Gebirgstrage zum Bergwacht-Rettungsfahrzeug transportiert; schließlich wurde sie ins Klinikum Garmisch-Partenkirchen eingeliefert. Samstag abends dann die nächste Fußverletzung im Kreuzeckgebiet: der 50-jährige Mann wurde ebenfalls terrestrisch gerettet und an den RTW übergeben.

Die letzte Alarmierung des Tages erfolgte am Samstag um 21:30 Uhr: ein Urlauber hatte am Oberauer Steig im Frickengebiet einen Krampfanfall erlitten. Der 36-jährige Mann war zwar körperlich soweit wieder stabilisiert, benötigte aber dringend Hilfe. Der Einsatzleiter der Bergwacht zog einen nachtflugtauglichen Hubschrauber hinzu; um 23:30 Uhr nahm der Polizeihubschrauber zwei Bergretter auf und flog sie zur Einsatzstelle. Dort versorgten diese den Patienten und bereiteten ihn für den Abtransport vor. Alle Beteiligten wurden in zwei Anflügen aufgewincht und zum Klinikum Garmisch-Partenkirchen gebracht. Nach abschließender Betankung des Hubschraubers war der Einsatz um 1:00 Uhr beendet.

Die Nacht jedoch sollte kurz werden: um kurz nach 5:00 Uhr am Sonntag Morgen alarmierte die Leitstelle abermals die Bergwacht Garmisch-Partenkirchen. Ein 30-jähriger Wanderer war in der Nacht im Zugspitzgebiet in die Gewitter geraten. Da ihm im steilen Gelände sein Rucksack mit Schutzausrüstung verloren gegangen war, verbrachte er die Nacht im Abstieg und konnte morgens vollkommen durchnässt und unterkühlt nicht mehr weiter. Um 7:30 erlaubte es die Wettersituation, mit dem Christoph Murnau einen Anflug ins Reintal durchzuführen. Zwischen Knorrhütte und Reintalangerhütte konnte der Urlauber schließlich gegen 8:00 Uhr lokalisiert und aufgenommen werden. Um 9:00 Uhr war auch dieser Einsatz beendet.

Sonntag um 18:00 Uhr erfolgte die letzte Alarmierung des Wochenendes: zwei Bergsteiger waren beim Abstieg vom Jubiläumsgrat Richtung Brunntalgrat vom Weg abgekommen und nunmehr im ausgesetzten Gelände blockiert. Aufgrund von starken Gewittern konnte der hinzualarmierte Hubschrauber vorerst nicht starten. Gegen 19:00 Uhr erlaubte eine vorübergehende Wetterbesserung einen Flug. Christoph Murnau nahm in Garmisch-Partenkirchen zwei Bergretter auf. Gemeinsam mit der Hubschrauber-Crew konnten diese beide Bergsteiger rasch lokalisieren und in zwei Winchvorgängen an Bord des Hubschraubers holen. Um 20:00 Uhr fand auch dieser Einsatz sein glückliches Ende. Wir danken den Crews der Polizei und des Christoph Murnau für die wie immer reibungslose Zusammenarbeit.

 

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum