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28.05.2012

Ein Kurpark voller Sport

Grafenau.    Da flitzten die Bälle, skikten die "Wintersommersportler", radelten die Biker und schwitzten die Athleten beim Riesenschach. In Grafenau war Tag des Sports. Wer immer in der Säumerstadt und Umgebung für Bewegung sorgt, konnte die Gelegenheit nutzen, seine Sportart und seinen Verein im Kurpark darzustellen.

"Es lebe der Sport", sagt das berühmte Lied. Aber neben der propagierten Härte stand am Pfingstmontag eher der Spaß im Vordergrund. An 18 Stationen stellten sich die Bergwacht Grafenau, TSV Grafenau mit ihren Sparten, SV Neudorf,  Wasserwacht, Radsportverein,  Wintersportverein, Schach-, Golf- und Badminton-Club teils mit Tafeln, teils mit Vorführungen und Präsentationen vor.

Es gab spaßige Wettbewerbe wie Baumstammstoßen und Sautrogpaddeln der Schwimmer, aber auch ein Turnier der Volleyballer mit zehn Vierer-Teams auf "Beachrasen". Wer hat den schnellsten Bums? Beim Torschuss wurde gemessen. Die Radsportler zeigten ihr Können auf Hindernissen. Wer sich eher bewegen lassen wollte, der konnte mit Segways fahren oder sich von der Wasserwacht über den See schippern lassen. Und die Herzsportgruppe wachte darüber, dass niemand seinen Puls zu hoch hinaus trieb.

Mit einem Standkonzert der Stadtkapelle und heißen Moves der Tänzerinnen des TSV begann der Tag des Sports. Max Niedermeier begrüßte als amtierender Bürgermeister die Sportler und Sportbegeisterten ebenso wie die Akteure rund um die Veranstaltung, allen voran die "Halb-Eventmanagerin" Karin Friedl. Sie hatte es zusammen mit dem TSV − der feiert ja auch sein 150-jähriges Bestehen − und weiteren Vereinen auf den Weg gebracht, dass nach diesem Tag auch noch Tafeln zum Sport stehen und einige Bewegungsmöglichkeiten über den Sommer hinweg weiter im Kurpark nutzbar bleiben.

Landrat Ludwig Lankl wünschte zum Pfingstfest einen "guten Geist", was man auch sportlich und derzeit zur Bürgermeisterwahl in Grafenau auch politisch sehen könne. Bei allem Wettkampf müsse man in aller Fairness beachten, dass auch kein Mensch auf der Strecke bleiben dürfe.

Foto: Haydn
Foto: Mathias Simmet-Bergwacht
Foto: Mathias Simmet-Bergwacht
Foto: Mathias Simmet-Bergwacht

04.06.2012

Luftige Rettung aus dem Bärenkreisel

Grafenau.   Ein Mann wird bewusstlos, die automatische Bremse greift zwar, aber dennoch wird ein zweiter Schlitten getroffen und ide Besatzung "aus der Bahn" geworfen. Der Notruf geht an die Schläger Wehr. Die holt Höhensicherung aus Neudorf und die Spezialisten mit Allrad von der Bergwacht Grafenau dazu. Der Einsatz läuft ruhig, schnell und erfolgreich ab. Nach einer Stunde ist versorgt, geborgen und transportiert.

Es ist eine Übung mit besonderem Spannungsfaktor. Denn die vier neuen Kreisel in der Grafenauer Bobbahn sind gerade erst in Betrieb gegangen. Auch wenn mit Bremssystemen und Verhaltensregeln alles Mögliche unternommen wird, dass der Spaß auch sicher ist. Mit plötzlichen Ereignissen wie einem Infarkt oder unvernünftigem verhalten muss doch auch kalkuliert werden. Wie holt man dann einen gut 100 Kilo schweren Mann von höchster Stelle?

Die Einsatzübung zeigte: Es geht ganz gut. Der Platz ist eng, die Planken schmal und das Netz zwar eine Sicherung, aber kein Geländer zum dagegenlehnen. Wo kann noch verbessert werden? Auch das galt es aus Erfahrungen zu lernen. Das erste Fazit: Mit gemeinsamen Kräften, Kompetenz und gutem Material ist auch diese Herausforderung gemeistert worden. Als finalen "Check" durften die Helfer dann selbst auf der Bahn testen, wie die Kräfte bergab und in den Kreiseln wirken. Auch dafür gabe es ein positives Übungsfazit.   - hpd

21.09.2012

Zum Beten auf den Lusen

Dekan Steinbeißer inmitten der Gläubigen auf dem Lusen.(Foto: Schopf)

Traditionelle Bergmesse war gut besucht

Grafenau.     Es ist schon eine gute Tradition, dass Jahr für Jahr die Menschen aus dem Grafenauer Land im September auf ihren Hausberg, den Lusen wandern, um dort unter dem Gipfelkreuz die Bergmesse der Bergwachtbereitschaft Grafenau mitzufeiern. Doch heuer brach der Gottesdienst alle Rekorde.

Bei herrlichem Wanderwetter zog es über 500 Gläubige - unter ihnen viele Bergwachtler - auf den Berg, um dort ihren Glauben zu bekennen und Gott für die wunderbare Schöpfung zu danken.

Vor Beginn der Dankmesse überreichte die Bergwacht das von Bärbl Stockbauer gestickte Altartuch mit dem Bergwachtemblem an den Zelebranten des Gottesdienstes. Stadtpfarrer Kajetan Steinbeißer freute darüber sehr und bedankte sich bei der Spenderin.

Gestaltet wurde der beliebte Gottesdienst, der jedes Jahr im September am Sonntag nach Schuljahresbeginn stattfindet und diesmal zum 49. Mal gefeiert wurde, von den Eib´nschläger Sängern. Sie sangen mit Musikbegleitung die Waidlermesse, die von den Messebesuchern begeistert aufgenommen wurde.

Am Schluss der Eucharistiefeier erklang auf dem Lusengipfel das Lusenlied. Die Eib´nschläger Sänger sorgten aber nicht nur beim Gottesdienst für einen musikalischen Ohrenschmaus, sondern unterhielten im Anschluss daran auch die Wanderer bei ihrer Einkehr im Lusenschutzhaus aus ihrem Repertoire an Volksliedern. Die Bergwacht Grafenau nahm die Gelegenheit wahr, und verteilte Jugendflyer, um für Nachwuchs für die Berghelfer zu werben.

Autor: BW Grafenau / kfl

14.10.2012

"Waidler" sammeln drei Tonnen Kastanien

Die Bergwacht Grafenau kam mit Rettungstrage und Motorschlitten, um für junge Aktive zu werben.

Grafenau.    Heuer gibt es wohn nicht nur viele Äpfel, sondern auch viele Kastanien. Denn der Andrang am Wiegestand vor dem Nationalparkamt war gigantisch, Säcke und Körbe voll schleppten die Sammler heran und füllten erst einen, dann noch einen Anhänger, schließlich vier davon. Ebenso zahlreich wie die kleine braune Baumfrucht waren aber auch die Besucher wieder in Grafenau, die sich vom unterem Kreisel bis zum Kirchplatz drängten.

Dabei spielte der wunderbare Herbstsonntag mit blauem Himmel und Sonnenschein der Werbegemeinschaft in die Tasch. Vorsitzender Eugen Müller hatte alle Hände voll zu tun, die Kastanien mit in die Hänger zu kippen. Wer sich für flotten Fahrspaß interessierte, der konnte eine Runde mit dem Trike drehen, der WSV lud zum Eierlauf, am Säumerbrunnen tuckerte die Kindereisenbahn und Clown Michael bastelte aus langen Luftballons einen ganzen Zoo. Erstmals kam ein Kunst- und Antiquitätenmarkt am oberen Stadtplatzende hinzu, wo vom goldenen Lüstern bis zum fast echten Klimt herrliche Schätze angeboten wurden. Dazwischen dufteten die Ausgezogenen und die Sengzeiten, ein paar Kürbisse mit Schmuntzelgesichtern bemalt, grüßten von einem Stand - nur die selbst gestrickten Mützen und Handschuhe blieben wohl wegen des schönen Wetters weit weniger beachtet, als es ihre kreative Vielfalt verdient hätte.

Zwischen gefilzten Fabelwesel und Spielzeug für die Kinder hatten die Männer eher Lust auf Autos, die den ganzen Stadtberg hoch in neu oder gebraucht ausgestellt waren.

Ganz oben dann wartete die Bergwacht Grafenau auf Interessenten. Sie verteilten auch die nagelneuen Flyer, um darauf aufmerksam zu machen, dass es hier auch immer gut neue Engagierte und Helfer braucht, die mit moderner Technik und Sicherheit im Gelände Notleidenden einen wertvollen und zugleich faszinierenden Dienst anbieten wollen.

Autor: Grafenauer Anzeiger

15.11.2012

Juniorranger treffen Rettungsdienst "Bergwacht" im Gelände

Gemeinsam stellten die Mitarbeiter der Bergwacht Wolfstein und Grafenau mit den Juniorrangern der Ortsgruppe Hohenau/Freyung eine Rettungsübung nach. Foto: Bergwacht Grafenau

Neuschönau-Grafenau.     Die Juniorranger der Ortsgruppe Hohenau/Freyung bekamen im November Besuch von den "Helfern im Gelände", den Bergwachten Wolfstein und Grafenau.

Christian Kerschbaum und Matthias Stockbauer präsentierten im Hans-Eisenmann-Haus den Aufbau der Bergwachten, die Ausbildung der Einsatzkräfte, ihre Aufgaben sowie den Ablauf einer Rettung. Ganz wichtig: Im Notfall sind sie 24 Stunden an 365 Tagen unter 112 zu erreichen!

Sehr beeindruckend für die Juniorranger war, dass die ständige Einsatzbereitschaft, das persönlich Engagement und der riskante Einsatz zum Teil unter schwierigsten Bedingungen komplett ehrenamtlich erfolgen!

Auch viele Fragen der Juniorranger wurden von den "Bergwachtlern" beantwortet, wie beispielsweise "Was ist zu tun, wenn ich einen Verletzten finde? Und was sollte man vermeiden?".

Es blieb nicht nur bei der Theorie: Nach der Präsentation demonstrierten die die beiden Bergwachten fast ihre gesamte Ausrüstung. Ein Notfallrucksack mit allen wichtigen Geräten und Medikamenten zur medizinischen Erstversorgung wurde ausführlich erklärt. Im Bergrettungssack durften Juniorranger selbst erfahren, wie man von der Bergwacht "wirbelsäulen-schonend" für den Abtransport vorbereitet wird.

Abschließend gab es als Überraschung im Gelände noch eine Demonstration des kompletten Fuhrparks. Motorschlitten, ATV, Rettungs- sowie Mannschaftsfahrzeuge konnten ausgiebig besichtigt werden.

Jeder Juniorranger konnte von diesem erlebnisreichen Tag viele Tipps und Hinweise mit nach Hause nehmen und war überzeugt: Es ist gut zu wissen, dass es Profis gibt, die helfen, wenn man Hilfe benötigt! 

Mitwirkende bei Bergwacht Grafenau und Wolfstein:  Ausbildungsleiter Matthias Stockbauer und Mathias Simmet (BW-Grafenau), Ausbildungsleiter Christian Kerschbaum, Florian Ammerl, Kilian Mayerhofer, Andreas Tallowitz.

Autor: BW - Nationalpark

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