Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

26.03.2010

Einladung - Übergabe Bergrettungsfahrzeuge

Im Rahmen seines Besuches der Bergwacht-Zentrums für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz informiert sich Staatsminister Joachim Herrmann über die aktuellen Entwicklungen in der Bergwacht Bayern und übergibt am

 

Donnerstag, den 1. April 2010 um 13.30 Uhr,

bei der Bergwacht Bayern,

Am Sportpark 6, 83646 Bad Tölz

 

speziell ausgestattete Toyota Landcruiser an die ehrenamtlichen Einsatzkräfte, vertreten durch den Vorsitzenden der Bergwacht Bayern, Alois Glück. Im Rahmen dieses Termins erfolgt zudem die Übergabe einer Hubschrauberzelle EC 135 für den Simulationsbetrieb durch den Geschäftsführer Dr. Wolfgang Schoder der Firma Eurocopter Deutschland GmbH sowie die Übergabe eines Förderbescheides durch den Generalsekretär der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, Dr. Fritz Brickwedde, für die Vorbereitung des geplanten zweiten Bauabschnittes des Bergwacht-Zentrums für Sicherheit und Ausbildung.

Berichterstatter und Bildberichterstatter sind zu diesem Termin sehr herzlich eingeladen.

01.04.2010

Freistaat investiert in Bergwacht Bayern

Der Freistaat Bayern investiert 1,3 Millionen Euro in neue Einsatzfahrzeuge der Bergwacht Bayern und unterstreicht somit nachdrücklich die hohe Wertschätzung der segensreichen Arbeit der Bergwacht.

"Das Geld ist bestens angelegt. Wir tragen damit wesentlich dazu bei, eine leistungsstarke und flächendeckende rettungsdienstliche Versorgung im Gebirge sicherzustellen", sagte Bayerns Innenminister Joachim Herrmann heute bei der Übergabe von 21 speziell ausgestatteten Toyota Landcruisern an die Einsatzkräfte der Bergwacht Bayern in Bad Tölz. 

-- Einen Toyota Landcruiser erhielt die Bergwacht Grafenau.

Die Finanzierung der Fahrzeuge aus Haushaltsmitteln des Freistaats Bayern erfolgte im Rahmen der Kostenerstattung nach dem Bayerischen Rettungsdienstgesetz.

"Damit unterstützen wir die Bemühungen der Bergwacht, einheitliche Strukturen als solide Basis für eine wirkungsvolle Berg- und Höhlenrettung zu schaffen. Der Staat könnte seinen Bürgerinnen und Bürger ohne dieses ehrenamtliche Engagement nicht einen so qualifizierten Schutz und nicht so viel Sicherheit in den Bergen bieten", lobe Hermann die Arbeit der Bergwacht.

Er dankte der Firma Eurocopter, die der Bergwacht heute bereits die dritte Hubschrauberzelle für Trainingszwecke spendete. Für die anstehende Erweiterung des Bergwachtzentrums für Sicherheit und Ausbildung wurde der Bergwacht außerdem ein Förderbescheid von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt übergeben.

04.06.2010

Summerschool 2010 - Wanderung

Rettungshundestaffel Bayerischer Wald, Teilnehmer Summerschool, Matthias Stockbauer "Ausbildungleiter Bergwacht Grafenau". Bild: BW-Grafenau

Grafenau.   Die Teilnehmer der Summerschool 2010 haben heute den widrigen Wetterbedingungen getrotzt und sind mit vollem Einsatz bei der Wanderung auf dem Rachel dabei gewesen.

Begleitet wurden die Teilnehmer von 5 Hundeführern der Rettungshundestaffel Bayerischer Wald sowie von Matthias Stockbauer dem reginalen Ausbildungsleiter der Bergwacht Grafenau.

Zu finden gab es auf dem Weg zum Gipfel zwei "Geocaches", die beide erfolgreich gehoben wurde.

Auf dem Gipfel warfen die Teilnehmer einen Blick in die Bergwachthütte. Matthias Stockbauer erklärte den Teilnehmern der Summerschool die Ausbildungsschritte bei der Bergwacht für Neumitglieder.

Nach dem Mittagesssen im Waldschmidthaus berichtete Claus Bauer wie GPS bei der Rettungshundestaffel zum Einsatz kommt.

Anschließend ging es auf dem Wanderweg Richtung Gfäll-Parkplatz den Berg wieder runter.

 

24.06.2010

Rettungsaktion in 50 Metern Höhe

Bergwacht übte die Bergung eines Verletzten von der Luftmessstation im Nationalpark

Grafenau.    Als Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes und Abschluss des Sommerausbildungsprogramms hat die Bergwacht Grafenau die Rettung eines Verletzten aus großer Höhe angesetzt.

Die Nationalparkverwaltung betreibt im Einsatzgebiet der Bergwacht Grafenau eine Luftmessstation. Hier werden Daten über Windrichtung und -stärke, Temperatur, Niederschlagsmenge, Niederschlagsqualität, Luftverschmutzungen (Feinstaubbelastungen, Ozon, Stick- und Schwefeldioxide) und weitere Messwerte gewonnen. Die Luftproben werden mit Hilfe eines Messturmes aus Gerüstrohren in 50 Meter Höhe über dem Boden kontinuierlich gesammelt. Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung müssen den Turm mehrmals im Monat zur Wartung der Messinstrumente über eine Leiter im Inneren des luftigen Turmes besteigen.

Die Nationalparkverwaltung war an die Bergwacht herangetreten mit der Frage, ob sie in der Lage sei, einen Verletzten von diesem Turm zu bergen. Eine Besichtigung durch Ausbildungsleiter Matthias Stockbauer und Ausbilder Dr. Bodo Strößenreuther zeigte, dass die Bergwacht hierzu prinzipiell in der Lage ist. Damit man für einen Ernstfall gerüstet ist, wurde eine Rettungsübung von diesem Turm in das Ausbildungsprogramm aufgenommen.

Zur theoretischen Vorbereitung der Übung trafen sich die Teilnehmer im Bergwachthaus in Grafenau, bei der Ausbildungsleiter Matthias Stockbauer und Dr. Bodo Strößenreuther die Prinzipien der Höhenrettung und den Einsatz der notwendigen Rettungsgerät erläuterten. Besonderes Augenmerk wurde hierbei auf die Sicherheitsvorkehrungen zum Schutz der eingesetzten Retter gelegt. Als Unfall wurde angenommen, dass sich ein Mitarbeiter der Nationalparkverwaltung beim Aufstieg in halber Höhe auf der Aufstiegsleiter verletzt und zum selbständigen Abstieg nicht mehr in der Lage ist.

Die Rettungsstrategie sah vor, drei Gruppen zu bilden und den Verletzten, mit dem Statikseil abzuseilen. Gruppe 1 erreichte über die Leiter die in 50 Meter Höhe gelegene oberste Plattform. Zur Sicherung der nachfolgenden Retter wurde parallel zur Aufstiegsleiter ein Fixseil eingerichtet. Als erste Maßnahme erfolgte der Bau von Seilgeländern zur Sicherung der in luftiger Höhe arbeitenden Rettungstrupps. Dann folgte das Aufseilen des Rettungsgerätes zur obersten Plattform und Aufbau des Statikseilsets.

Währenddessen stieg Retter Matthias Stockbauer zum Verletzten auf. Er nimmt ihn auf seinen Rücken und seilt sich mit ihm bis zur nächsten Plattform ab. Hier wartet bereits die Gruppe 2 zur medizinischen Versorgung und Vorbereitung zum Abseilen mit Vakuummatratze, Schaufeltrage, Bergesack und Hubschrauberaufhängung.

2.Retter wurde dann von der obersten Plattform am Statikseil an der Außenseite des Turmes bis zum Verletzten abgeseilt. Anschließend wurde der Verletzte zusammen mit dem 2.Retter ebenfalls an der Außenseite des Turmes nach unten gelassen. Um Pendelbewegungen zu vermeiden, wurde an Kopf- und Fußende je eine Rotationsschnur angebracht und von der Gruppe 3 vom Boden aus gesichert. Sie übernahm den Verletzten, betreute ihn weiter und veranlasst schließlich den Abtransport. Die Kommunikation konnte während der Übung wegen der Höhe, des Windes der Entfernung nur über Funk erfolgen.

Die Retter auf dem Turm durften sich nach Abbau der Gerätschaften als Belohnung abseilen und brauchten nicht über die Leiter abzusteigen.

Strößenreuther lobte bei der Nachbesprechnung den reibungslosten Ablauf der Rettungsübung und Ausbildungsleiter Matthias Stockbauer das strikte Einhalten einer ununterbrochenen Sicherungskette und Wahrung der Funkdisziplin. Dr. Heinrich Rall sprach für die Nationalparkverwaltung den Helfern Lob und Dank aus. Er zeigte sich besonders beeindruckt von der hohen Komplexität, dem großen Material- und Personalaufwand und dem professionellen Rettungsmanöver. Die Übung klang bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Racheldiensthütte aus.

Autor: BW Grafenau / kfl

 

Dabei waren: Burkhard Beudert (NP), Ludwig Höcker (NP), Peter Mixa, Mathias Simmet, Otto Widera (NP), Lukas Mixa, Dominik Haering, Fritz Friedsam, Ursula Köck, Daniel Haering, Max Haider, David Kalhammer, Jürgen Schöffel, Georg Riedl, Matthias Stockbauer, Christian Mies, Dr. Bodo Strößenreuther, Siegfried Stockbauer. Bild: Bergwacht

13.10.2010

Ehrengäste, Rundfahrt und Markt zum 40-jährigen Nationalpark-Jubiläum

Neuschönau. Der Nationalpark Bayerischer Wald feierte seinen 40. Geburtstag mit einem Festakt. Viele prominte Gäste kamen. Die Festrede hielt Bayerns Umweltminister Marcus Söder. Zentrales Thema der Rede war die Frage: Wie geht der Mensch künftig mit der Welt um – 40 Jahre Reifezeit der Nationalparkidee.

Damit bei allen Reden der Humor nicht zu kurz kommt, präsentierte Florian Kopp eine kabarettistische Einlage zum Nationalpark-Geburtstag. Sehr direkt nahm er alles aufs Korn.

Auch gab es eine Präsentation der fotorealistischen Wanderkarte in 3 D durch Prof. Dr. Florian Siegert.

Vor dem Festakt hatten etwa 20 Interessierte die Einladung zu einer Rundfahrt im Nationalpark angenommen. Zusammen mit Nationalparkförster Reinhold Weinberger ging es mit dem Bus die Böhmstraße hinauf zum Lusenparkplatz. Bei dem herrlichen Wetter gingen die Gäste gern ein Stück, gemeinsam marschierte man inmitten bunten Herbstlaubs bis zur Glasarche. Was sie zu sehen bekamen: jede Menge nachwachsenden Wald auf dem von Borkenkäfergroßflächig zerstörten Areal. Ein positives Zeichen am 40. Geburtstag.

Am Wochenende schließlich lockte das strahlende Sonnenwetter Tausende Besucher zum Markt der Regionen. Informationsstände, Kulinarisches, Kunsthandwerk und viel Musik, es war für jeden Geschmack etwas geboten. Auch Landwirtschaftsminister Helmut Brunner kam und sprach bei der Ausstellung „Tradition trifft Moderne“.

Autor: rd/wx

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum