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Was gibt es Neues und was ist los bei der Bergwacht Erlangen?

Hier finden Sie alle Neuigkeiten zur Bergwacht Erlangen und kurze Berichte zu unseren aktuellen Aktivitäten.
Falls es zu dem jeweiligen Bericht auch eine Bildergalerie gibt, gelangen Sie über einen Klick auf das Bild zu der dazugehörigen Bildergalerie.

Die Berichte zu unseren Einsätzen finden Sie unter Einsätze.

19.06.2019

Übung bei Bräuningshof

Am Mittwoch, den 19.06.2019 ging es im Rahmen unserer Ausbildungsabende zu einer Übung in den Wald zwischen Rathsberg und Bräuningshof. Ein Kamerad hatte in einem Felskegel ein Szenario vorbereitet.

Ein Kletterer, der mit seinen zwei Kindern unterwegs war, war von einem umstürzenden Baum getroffen worden und hing bewußtlos in der Wand, während eins der Kinder ebenfalls von dem Baum verletzt worden war. Es bildeten sich drei Gruppen aus den Einsatzkräften, die verschiedene Aufgaben übernahmen. Die ersten Einsatzkräfte seilten sich umgehend zu dem bewußtlosen Kletterer ab. Die nächsten Einsatzkräfte seilten sich zu dem verletzten Kind ab und versorgten es notfallmedizinisch. Die dritte Gruppe bereiteten den Statikseilsatz, Flaschenzug und die Gebirgstrage für eine Rettung nach oben vor.

Der bewußtlose Kletterer wurde von einer Einsatzkraft mittels Schumann-Methode nach unten abgeseilt und vom Notarzt versorgt. Das verletzte Kind wurde nach der Versorgung mit Hilfe der Schaufeltrage von vier Einsatzkräften aus dem Gelände getragen. Währendessen war die Rettung nach oben vorbereitet worden und der Kletterer wurde in den Bergesack und Gebirgstrage umgelagert. Die Gebirgstrage wurde dann mittels Statikseil, Flaschenzug und Rollenumlenkung nach oben gezogen.

17.06.2019

Baumentfernung an der Kalten Wand

Nachdem wir vom DAV Erlangen einen Hinweis bekommen hatten, dass an der Kalten Wand bei der Schottersmühle ein umgestürzter Baum kopfüber in der Wand hängt und einige Routen blockiert, schauten wir uns die Sache vor Ort an.

Schnell war klar, dass wir hier mit der Handsäge nicht weit kommen würden, da der Baum verhältnismäßig groß war und auch noch vollständig an der Wurzel hing. Außerdem bestand die Gefahr, dass der Baum oder Steine beim unkontrollierten Absägen auf die unmittelbar darunter liegende Straße fallen könnten.

Wir setzten uns deshalb mit der zuständigen Försterin der Forstverwaltung in Verbindung, um das weitere Vorgehen abzustimmen. Sie vereinbarte einen Termin zusammen mit einem Baumkletterer und am Montag, den 17.06.2019 fuhren wir am späten Nachmittag mit sieben Bergwachtlern gemeinsam zur Schottersmühle.

Vier von uns blieben als Sicherungsposten am Wandfuss und an der Straße stehen, um ggf. die Straße zu sperren, falls die Gefahr bestand, dass etwas auf die Straße fallen könnte. Die anderen begaben sich zusammen mit dem Baumkletterer auf den Felskopf. Nachdem dort Fixpunkte eingerichtet waren, seilte sich der Baumkletterer zum Baum ab und sägte mit der Motorsäge den Baum ab. Mit einem speziellen Baum-Flaschenzug wurde der abgesägte Baum dann kontrolliert zum Wandfuss abgelassen. Anschließend wurde der Baum noch entastet, in kleinere Stücke gesägt und vom Wandfuss entfernt. Somit sind jetzt wieder alle Routen frei.

Unser Dank geht insbesondere an den Baumkletterer, der uns unterstützt hat und ohne dessen Erfahrung und Ausrüstung die gefahrlose Entfernung des Baumes nicht möglich gewesen wäre.

16.06.2019

Kletterwochenende Tennengebirge

Für ein verlängertes Wochenende fuhren wir zur Werfener Hütte ins Tennengebirge. Am Freitag, den 14.06.2019 trafen wir uns früh morgens am BRK in Erlangen und um 6Uhr ging es dann auf die Autobahn in Richtung Werfen.

Nachdem wir gut durchgekommen waren, stellten wir den Kleinbus am Hüttenparkplatz ab und stiegen in rund zwei Stunden zur Werfener Hütte auf. Eine im Winter abgegangene Lawine hatte einen sehr großen Kegel der Zerstörung hinterlassen und erschwerte an einigen Stellen den Aufstieg zur Hütte.

Nach einer kurzen Stärkung ließen wir unser Gepäck an der Werfener Hütte zurück und stiegen mit zwei Seilschaften in die erste Mehrseillängenroute am Hochthron ein. Die Bewertung der Route war eher sportlich, deshalb kamen wir nicht so schnell voran und mussten nach einigen Seillängen wieder zurück an den Einstieg abseilen, da es sonst viel zu spät geworden wäre. Zwei Autos kamen am Freitag noch später nach und vier Leute stiegen erst am späten Nachmittag zur Hütte auf, so dass wir dann zum Abendessen zu neunt waren.

Am Samstag standen wir frühzeitig auf und stiegen mit vier Seilschaften erneut in eine Mehrseillängenroute am Hochthron ein. Nach den ersten zwei schwereren Seillängen folgten einige entspanntere Seillängen, bis uns die vorletzte Seillänge in einem leicht überhängenden Kamin nochmal alle Kräfte abverlangte. Am Gipfel des Hochthron machten wir nur eine kurze Pause, da sich ein aufziehendes Gewitter näherte. Dann ging es an den mühsamen Abstieg, der durchgehend aus steilem Schrofengelände bestand und permanente Konzentration erforderte. Nach dem Abendessen machten wir es uns wieder im Matratzenlager bequem.

Am Sonntagvormittag gingen wir in den Klettergarten in Hüttennähe, um noch ein paar Routen zu klettern, bevor wir unsere Rucksäcke packten und wieder abstiegen. An der Mahdegg Alm kehrten wir zum Abschluß noch für ein verspätetes Mittagessen ein und machten uns anschließend wieder auf die weitgehend staufreie Rückfahrt nach Erlangen.

Wir hatten das ganze Wochenende Glück mit dem Wetter und wurden kein einziges Mal nass, obwohl der Wetterbericht durchwachsen war und Schauer und Gewitter vorhergesagt waren.

26.05.2019

Sommereignungstest Teil 1

Am 25. und 26. Mai fand der erste Teil des diesjährigen Sommereignungstests statt. Zwei Ausbilder und 13 Anwärter der Region Frankenjura trafen sich dafür in Pottenstein. Von dort aus ging es gemeinsam zum Klettern an die Förstelsteinkette. Neben der Kletterfähigkeit wurden auch die Themen Umfädeln und Abseilen besprochen und geprüft. Nachdem die Förstelsteinkette extrem überlaufen war, ging es am Nachmittag an einen ruhigeren Felsen, an dem Knotenkunde durchgearbeitet wurde und nochmal geklettert werden konnte.

Nach der Übernachtung auf der Pottensteiner Bergwacht Hütte stand am Sonntag der Standplatzparcours in Veilbronn auf dem Plan. In Zweierseilschaften ging es in Wechselführung durch den Wald, wo die unterschiedlichsten Standplatzsituationen vorgefunden wurden. Gegen Nachmittag war dann Teil eins der Sommereignung unter anderem für eine Erlanger Anwärterin bestanden. Vielen Dank an die Ausbilder der Region Frankenjura und an alle Beteiligten für das tolle Wochenende.

18.05.2019

Klein und Groß packen an - Hüttenarbeitsdienst

Am Samstag, den 18.Mai, stand der große Arbeitsdienst an unserer Diensthütte in Veilbronn an.

Der strahlende Sonnenschein wurde hauptsächlich dazu genutzt, um im Außenbereich der Hütte anstehende Renovierungsarbeiten zu erledigen. Die Hausfassaden, die Fensterläden und der Gartenzaun bekamen einen neuen Anstrich. Das Dach wurde von Moos befreit und die Dachrinnen gereinigt. Ein ganzer Haufen, bereits in Stücke gesägter Baumstämme, wurde zu Holzscheiten für unseren Ofen gehackt. Außerdem installierten wir ein paar neue Leuchten in der Hütte und im Außenbereich.

Neben der Mannschaft, die an diesem Wochenende Dienst hatte, halfen weitere Kameraden und Familienangehörige tatkräftig mit. Das Alter der Helfer erstreckte sich von 5 Jahren bis 77 Jahren. Zwischendurch konnten wir uns an Wienern, Kuchen und Waffeln stärken. Abgerundet wurde der Arbeitstag beim gemeinsamen Grillen.

Der Arbeitstag hat uns allen gezeigt, dass wir gut Hand in Hand arbeiten können und unsere Bergwachtfamilie nicht nur aus den aktiven Kameraden besteht, sondern auch durch unsere Familien geprägt wird.

15.05.2019

Suchübung Mai 2019

Die erste Suchübung in diesem Jahr fand diesmal im Wald zwischen Kosberg, Beutelsdorf und Untermembach statt. Als Szenario wurde ein vermisster älterer Herr gemeldet, der mit seinem Fahrrad im Wald unterwegs war. Er war seit über sechs Stunden vermisst.

Auf einem Parkplatz im Waldstück wurde durch den Einsatzleiter Berg, das Lage- und Kommunikationszentrum eingerichtet. Mehrere Teams wurden ausgesandt, um den Vermissten in dem Waldstück aufzufinden, darunter ein Drohnensuchteam. Solche Drohnen werden eingesetzt um größere, waldfreie und unpassierbare Flächen abzusuchen, so wie in diesem Fall das vorhandene Teich- und Weihergebiet.

Kurz vor Sonnenuntergang konnte das Fahrrad des Vermissten durch das motorisierte ATV-Team gefunden werden. Der Vermisste war daraufhin schnell ausgemacht und die nötigen Erste Hilfe Massnahmen wurden sofort eingeleitet. Nachrückende Einheiten übernahmen dann den Abtransport unter Reanimationbedingungen zum nachgeforderten Rettungswagen und Notarzt. Damit war dann die Übung beendet.

Das Szenario bestehend aus Suche, notfallmedizinischer Versorgung und Transport aus unwegsamen Gelände wurde durchweg gut organisiert und in der anschließenden Nachbesprechung konnten nur noch kleinere Kritikpunkte gefunden werden.

04.05.2019

Naturschutzprüfung 2019


Am Samstag, den 04.05.2019, waren vier unserer Anwärter in Untertrubach zur Naturschutzprüfung der Region Frankenjura. Trotz des regnerischen und kalten Wetters wurde, wie geplant, eine rund fünf-stündige Wanderung durchgeführt. Währenddessen hatten die Teilnehmer die Möglichkeit, kurze Vorträge über ein von ihnen gewähltes Naturschutz-Thema zu halten. Es wurden neben Laubwäldern, Felsen und Höhlen auch Trockenrasen und Biberbauten beobachtet. Diverse Pflanzen- und Tierarten, die in den jeweiligen Lebensräumen zu finden sind, wurden durchgesprochen.

Am Ende kam zu dem nasskalten Regenwetter auch noch Schneefall dazu, weshalb die Ausbilder entschieden, die restlichen fünf Vorträge in der Diensthütte der Bergwacht Fürth abzuhalten. Im Anschluss daran gab es noch zwei schriftliche Prüfungen, in denen allgemeine Naturschutzfragen sowie Tier- und Pflanzenarten, welche in unserem Dienstgebiet vorkommen, abgefragt wurden.

Alle vier Anwärter der Bergwacht Erlangen bestanden die Prüfung und bedanken sich hiermit bei Ihren Ausbildern für ihr Engagement.

22.04.2019

Osterdienst in Veilbronn

Über die vier Osterfeiertage von Karfreitag bis Ostermontag hatten wir durchgehend Bereitschaftsdienst in unserer Hütte in Veilbronn. Den Freitag nutzten wir dazu, unser Einsatzfahrzeug auszuräumen, einige Ausrüstungsgegenstände auszumustern und unsere Einsatzrucksäcke neu zu sortieren und zu bestücken.

Am Samstagmorgen kamen noch einige Ausbilder, Anwärter und Aktive Einsatzkräfte unserer Bereitschaft dazu und wir trafen uns zum gemeinsamen Klettern an der Neuhauser Wand im Aufseßtal. Das Wetter war für Ostern außergewöhnlich warm und sonnig, so daß sich manch einer seinen ersten Sonnenbrand holte. Am späteren Nachmittag ging es zurück zur Hütte, wo dann der Grill angeschürt wurde und der gemeinsame Abend bei Grillfleisch, Salat und einem Bier ausklang. Auch der Ostersonntag und Ostermontag wurde noch einmal zum Klettern genutzt.

Ansonsten verlief das Osterwochenende für uns ruhig und wir hatten keine Einsätze zu verzeichnen und das obwohl aufgrund des sehr schönen Wetters auch sehr viele Gäste und Sportler in der Fränkischen Schweiz unterwegs waren.

13.04.2019

Übungstag für Aktive Einsatzkräfte

Zum Saisonstart organisierten Anwärter der Bergwacht Erlangen einen Übungstag für die aktiven Einsatzkräfte mit verschiedenen Szenarien.

Erstes Fallbeispiel war ein Patient im unwegsamen Gelände mit akutem Koronarsyndrom. Die Herausforderung, den Patienten so schonend wie möglich dem bodengebundenen Rettungsdienst an einer geeigneten Stelle zu übergeben, wurde ohne große Mängel umgesetzt.

Das zweite Szenario wurde an der Fürther Wand direkt neben der Diensthütte durchgeführt. Dort wurde ein Vorstiegssturz eines Kletterers simuliert, der einen Stein losgetreten hatte, wodurch sein Sicherer am Kopf getroffen wurde. Durch ein unglückliches Gewichtsverhältnis wurde der Sicherer ca. 3m nach oben gezogen und war durch die stark blutende Kopfplatzwunde und eingetrübtem Bewusstsein nicht mehr in der Lage, seinen Seilpartner und sich selbst abzulassen. Auch dieses Fallbeispiel konnte innerhalb der goldenen Stunde zwischen Eintreffen und Abtransport gelöst werden.

Im dritten Szenario war eine Wanderin in einer kleinen Höhle ausgerutscht und hatte sich am Sprunggelenk verletzt. Sie konnte sich nicht mehr selbst befreien. Mit Hilfe des Statikseilsatzes konnte die verletzte Wanderin schließlich in der Gebirgstrage aus der Höhle gezogen werden.

Die wirklichkeitsnahen Fallbeispiele wurden vorbildlich umgesetzt. Zu einem herrlichen Sonnenuntergang wurde der Tag durch ein gemeinsames Grillen an der Diensthütte abgeschlossen.

24.02.2019

Erfolgreicher Eignungstest Winter

Vier unserer Anwärter waren für fünf Tage in Bad Tölz zum Eignungstest Winter. Der Eignungstest war in zwei Abschnitte aufgeteilt: Zuerst drei Tage Ausbildung und anschließend zwei Tage Test.

Am Mittwoch wurde bei traumhaften Wetter am Brauneck bei Lenggries an der individuellen Skitechnik gefeilt. Am zweiten Tag musste die geplante Skitour aufgrund der vorherrschenden Lawinensituation abgebrochen werden. Die Abfahrt zum Startpunkt durch den Wald gestaltete sich herausfordernd, da der ein oder andere Baum eine zügige Abfahrt verhinderte. Bei Schneeregen wurde am dritten Tag weiter an der Skitechnik gefeilt. Das Mittagessen auf der Tölzer Hütte wurde an diesem Tag als willkommene Pause zum Aufwärme und Trocknen der durchnässten Kleidung genutzt.

Am vierten Tag wurde der Schafreuter (2100m) im Karwendel als Skitourenziel angesteuert. Durch das sonnige Wetter reichte der Weitblick vom Gipfel bis zum Großglockner und Großvenediger.  Am letzten Tag wurden die Kenntnisse in Skitechnik und Lawinenverschüttetensuche geprüft. Trotz der ein oder anderen Schwierigkeit, konnten alle Anwärter mit einem erfolgreichen Ergebnis nach Hause fahren.

Wir bedanken uns sowohl bei unseren Ausbildern der Bergwacht Erlangen für die umfassende Vorbereitung, sowie dem Ausbilderteam der Region Frankenjura, für die gute Organisation und Durchführung des Eignungstests.

19.02.2019

Echtflugübung mit der Bundeswehr

Bei herrlicher Abendsonne konnten Kameraden der Bergwachten Röhn, Fichtelgebirge sowie Erlangen und Fürth auf dem Truppenübungsplatz am Standort Hammelburg an einer Echtflugübung teilnehmen.

Mit der Bell UH-1D, einem der ältesten Hubschraubertypen der Rettungsfliegerei, konnte im sog. Bonnland der Luftrettungszirkel trainiert werden. Das ehemalige Dorf, das normalerweise als Ortskampfanlage dient, bot unter anderem ein optimales Übungsumfeld für die Rettung von Häuserdächern. Eine Besonderheit war auch die Übung der Rettungsmanöver bei Nacht: Die auf Handzeichen beruhende Kommunikation mit der Hubschrauberbesatzung und das sichere Arbeiten in Dunkelheit waren sowohl eine Herausforderung als auch eine tolle Erfahrung.

20.01.2019

Erfolgreiche Winterprüfung

Am dritten Januar-Wochenende fand die Winterprüfung der Region Frankenjura am Ochsenkopf statt. Die Bergwacht Bayreuth stellte dazu den Prüflingen und Ausbildern ihre Hütte in Fleckl an der Südabfahrt am Ochsenkopf zur Verfügung. Wir waren mit insgesamt drei Anwärtern angereist.

Am Freitagabend wurde im Mondschein der Prüfungsteil Mehrfachverschüttung abgefragt. Dabei mussten mindestens zwei Lawinenverschüttete in einem fiktiven Lawinenabgang gefunden werden. Anschließend wurde noch der Theoretische Fragenteil bewältigt.

Am Samstag und Sonntag wurde in unterschiedlichen Gruppen Pistenrettung auf der Südabfahrt am Ochsenkopf geprüft. Planmäßige und behelfsmäßige Winterrettung in unwegsamen Gelände wurde in und um den alten Steinbruch am Ochsenkopf geprüft. Dabei musste von den Prüflingen nicht nur das technische Können im Umgang mit dem Einsatzmaterial vorgezeigt werden, auch der Wärmeerhalt und eine entsprechende notfallmedizinische Versorgung wurden abgefragt.

Am Sonntagnachmittag stand für die Anwärter der Bergwacht Erlangen fest: Alle haben bestanden! Wir gratulieren unseren Anwärtern und wünschen ihnen weiterhin Erfolg für die nächsten Prüfungen auf dem Weg zur aktiven Einsatzkraft. Wir danken allen Unterstützern und Ausbildern, die zu einem erfolgreichen Ablauf der Winterprüfung beigetragen haben, sowie der Bergwacht Bayreuth für die Bereitstellung des Quartiers.

02.01.2019

Abendskitour auf den Ochsenkopf

Unter dem Motto "Weg mit dem Winterspeck" starteten wir gleich ins neue Jahr. Am 02.01.2019 machten wir uns am Nachmittag in mehreren Fahrgemeinschaften auf den Weg nach Bischofsgrün. Mit insgesamt neun Leuten wollten wir abends ein- oder mehrmals die Nordabfahrt am Ochsenkopf mit den Tourenskiern hochlaufen und wieder runterfahren. Ein Aufstieg durch den Wald war aufgrund der noch sehr dürftigen Schneeauflage leider nicht möglich und so liefen wir am Pistenrand hoch. Der normale Pistenbetrieb war bereits eingestellt und es war sehr ruhig am Ochsenkopf geworden. Nach dem ersten Aufstieg entschieden wir uns alle, dass wir auch noch ein zweites Mal hochlaufen würden. Nach der zweiten Abfahrt im Schein unserer Stirnlampen kehrten wir dann noch in einer Pizzeria in Bischofsgrün ein und traten anschließend wieder die Heimfahrt an.

16.12.2018

Skifahren Kühtai

Am dritten Adventswochenende fuhren wir mit einigen Ausbildern und Anwärtern zum wiederholten Mal zum Tiroler Kühtaisattel. Das verlängerte Wochenende wurde vor allem zur Winterausbildung genutzt. Als Vorbereitung und Sichtung der Anwärter auf den Wintereignungstest wurden am ersten Tag Skitechniken vorgefahren und geübt.

Am zweiten Tag führte uns eine kurze Skitour auf die frühwinterlich verschneite Mute. Nach Abfahrt in Eis, Tiefschnee und Pistenraupen-Brocken wurde im Schnee das Wissen über Lawinen abgerufen und die Lawinenverschüttetensuche geübt. Mit dem LVS-Gerät mussten Dummies schnellstmöglich gefunden und ausgegraben werden. Für die Winterprüfung wurde eine T-Verankerung aufgebaut, um notfallmäßig Personen zu retten und außerdem wurde die Mehrfachverschüttung simuliert. Eine freiwillige Nachtskitour mit Blick auf das hell erleuchtete Kühtai bildete den Höhepunkt am Samstag.

Am Sonntag konnte noch unter den kritischen Augen der Ausbilder auf und neben der Piste gefahren werden, bevor es am Nachmittag wieder an die Heimreise ging. Wir danken herzlich für die Organisation und den Ausbildern für die vielen Tipps & Tricks.

12.12.2018

Weihnachtsfeier

Am Mittwoch, den 12.12.2018 fand unsere Weihnachtsfeier im Gasthaus Kroder in Schlaifhausen statt. Neben Anwärtern und aktiven Einsatzkräften waren auch einige inaktive Bergwachtler und Förderer gekommen.

Nach dem Abendessen gab es drei Ehrungen für langjährige Bergwacht-Mitglieder, die dieses Jahr bereits seit 50 bzw. 60 Jahren Mitglied bei der Bergwacht sind. Außerdem war es eine passende Gelegenheit, einigen Bergwachtlern aus unserer Bereitschaft Danke zu sagen für ihren unermüdlichen Einsatz z.B. in der Ausbildung oder für den Erhalt unserer Hütten. Drei unserer Anwärter bekamen einen Bergwacht-Rucksack überreicht, die von der Versicherungskammer Bayern und der Bergwacht Stiftung gesponsert wurden.

Anschließend führten dann einige Bergwachtler ein Krippenspiel auf, das die aktive musikalische Mitarbeit aller Anwesenden erforderte. Abgerundet wurde der Abend durch eine Diashow, die noch einmal alle Ereignisse und Aktivitäten aus dem vergangenen Jahr in Erinnerung rief. Die Weihnachtsfeier war ein schöner Abend zum gemeinsamen Abschluss des Jahres.

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