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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Bis zum Ende dieses Kalenderjahres sind weitere Interessierte sehr herzlich willkommen. Mit dem Jahreseintritt 2018 hat sich im Idealfall dann eine feste Gruppe formiert, um langsam aber sicher Grundlagenfertigkeiten am Fels und im Schnee aufzubauen.

unsere JungbergwachtlerInnen

Bildergalerie - Jugendgruppe

Im September 2017 war es nach einigen Jahren wieder einmal soweit. Der Startschuss zu einer neuen Jungmannschaft für die Bergwachtbereitschaft Nesselwang ertönte. Dazu fand ein erster Informationsabend  am 12 September statt. Bis zu 12 Jugendliche ab dem 14ten Lebensjahr, fanden sich an den darauffolgenden Veranstaltungstagen zusammen.

Eine Exkursion am Dienstberg, die Nesselwanger Alpspitze stand zum ersten Treffen an. Steffi von der DAV Sektion Oy, mit ihren 18 Jahren eine der Älteren der bunt zusammengesetzten Truppe, kam gemeinsam mit ihrer jüngeren Schwester, gut den Berg hinauf und das obwohl der Berg oft nur auf sehr unwegsamem Gelände erklommen wurde. In wilden Bachtälern und an Steilhängen musste viel Trittsicherheit unter Beweis gestellt werden.  

In der darauf folgenden Woche fanden sich die Aspiranten zum Klettern in der Kletterhalle in Kempten ein. Dort standen Berührungen mit der Vertikalen, Partnerübungen und ein bisschen ausprobieren was so alles in einem steckt auf dem Programm.

Als bald durfte der Nachwuchs am 19ten Oktober erfahren was es heißt, sein Können als  fertig ausgebildeter Bergwachtmann oder Bergwachtfrau unter Beweis zu stellen. Die Jungendlichen stellten sich als „Gäste“ der Alpspitzbahn zur Verfügung. Als solche wurden sie von aktiven Einsatzkräften aus den für diesen Übungszweck stille stehenden Bergbahngondeln aus beachtlicher Höhe, mit speziellen Bergemanövern auf sicheren Boden abgeseilt.

Der bevorstehende Winter soll genutzt werden, um die zukünftigen Bergwachtler auf die Herausforderung auf dem Ski vorzubereiten. Skitouren, Abfahrtsübungen auf und neben der Piste, erste Fahrten mit dem Akja, einer Art Gebirgstrage auf Kufen zum Abtransport von Verletzten und Lawinenkunde stehen auf dem Programm.

Einher geht all dies, mit dem Kennenlernen untereinander, das Einstimmen auf die bevorstehenden Herausforderungen am Berg und einer intensiven Auseinandersetzung mit sich selbst, der Natur und dem Freiwilligendienst.

Ansprechpartner sind die Jungmannschaftsleiter Alexander Haag und Alexander Klotz. Diese werden von Rettungssanitätern, einem staatlich geprüften Bergführer, bis hin zum Skilehrer und weiteren Experten aus der Bergwachtbereitschaft, im Ausbildungsverlauf unterstützt. 

Kontakt: willi.hailer(at)t-online.de

 

Autor: A. Klotz

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