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Bericht Über die Hauptversammlung 2016

Bergwacht Reit im Winkl hielt Jahreshauptversammlung 2016

Wieder viele Einsätze im letzten Jahr

Reit im Winkl – 8310 Stunden ehrenamtlichen Rettungsdienst leisteten die Mitglieder der Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl im Jahr 2016. Dies gab Bereitschaftsleiter Peter Wlach in seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung im Alpenvereinsheim bekannt. Bei den dabei auch stattfindenden Neuwahlen wurde er in seinem Amt bestätigt. Neu zu seinem Stellvertreter wurde Georg Klauser gewählt.

Aus 25 aktiven und acht passiven Mitgliedern besteht die Bereitschaft derzeit, vermeldete Peter Wlach. Fünf Anwärter befinden sich seinen Worten zufolge in Ausbildung und sind zum Teil kurz vor Beendigung ihrer Anwärterzeit.

Das große Aufgabengebiet der Reit im Winkler Bergwacht wurde bei der Bekanntgabe der Einsätze im vergangenen Jahr deutlich. So wurde sie im Winter zu 274 Ski- und Snowboard-unfällen und zu einem Skitourenunfall alarmiert und musste fünfmal bei Langläufern und zweimal bei Schneeschuhgehern Hilfe leisten. Im Sommer musste zu 14 Einsätzen ausgerückt werden. Insgesamt leistete sie im vergangenen Jahr 8310 Stunden ehrenamtlichen Rettungsdienst. Lobend erwähnte Peter Wlach, dass die Bereitschaft bei ihren Vorsorge-diensten im Ski- und Langlaufgebiet Reit im Winkl/Winklmoos wieder von den Bergwachtlern aus Traunstein und Grassau unterstützt wurde.

13 Ausbildungsabende und drei Geländeausbildungen sowie zwei Bahnbergeübungen wurden im Berichtszeitraum angehalten, fuhr der Bereitschaftsleiter fort. Georg Klauser und Franz Hauser beteiligten sich an einer Tauübung, sodass die Bereitschaft nun neben Toni Auer, Florian Brandl und Sepp Hauser über fünf Tauberechtigte verfügt. Die Anwärter Anna Obinger, Veit Heigenhauser, Michi Hausberger, Leonhard Hanrieder und Hansi Wolfenstetter beteiligten sich an Ausbildungen im Einsatzleitbereich Achental und legten nach Vorbereitungskursen unter anderem die Prüfungen Notfallmedizin und Winterrettung ab.

Als besonders erfreulich bezeichnete Peter Wlach eine Aktion der VR-Bank, in der private Spenden von dieser aufgestockt wurden. Aus diesem Topf wurden unter anderem hoch-wertige Einsatzjacken der Bergwacht Bayern. Veranlasst worden sei die Aktion durch die Kameraden Fred und Leonhard Hanrieder.

Schließlich berichtete der Bereitschaftsleiter vom Erwerb von zwei neuen Rettungsfahrzeugen nach zehn beziehungsweise 13 Jahren. Es handelt sich dabei um einen Motorschlitten und um ein vollausgestattetes Rettungsfahrzeug der Marke VW-Amarok, die beide in Bad Tölz abgeholt wurden.

Kassier Fred Hanrieder trug seinen zufriedenstellenden Kassenbericht vor. Bürgermeister Josef Heigenhauser, selbst aktiver Bergwachtmann, bedankte sich bei den Kameraden für die vielen im vergangenen Jahr ehrenamtlich geleisteten Stunden. Sein Dank galt auch der Bereitschaftsleitung für den großen Einsatz in den vergangenen vier Jahren, der an diesem Tag neu gewählten wünschte er viel Freude im Amt. Er lobte auch die sehr gute Zusammenarbeit mit den anderen Rettungsorganisationen, was vor kurzem bei einer Suchaktion mit etwa 170 Einsatzkräften nach einem vermissten Buben mit einem glücklichen Ausgang wieder deutlich geworden sei. Dies habe wieder einmal bewiesen, dass im Ort zusammengehalten werde.

Die Neuwahlen der Bereitschaftsleitung brachten folgendes Ergebnis: Bereitschaftsleiter Peter Wlach, Stellvertreter Georg Klauser, Kassier Fred Hanrieder, Revisoren Hias Schlechter und Lorenz Höflinger, Ausbilder Michael Mayer und Florian Brandl, Gerätewart Hans Wolfenstetter junior, Fahrzeugwart Leonhard Hanrieder, Hüttenwart Michael Willers, Naturschutzwart Karl Heinz Schlechter.

S.H.

 

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