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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Sonntag, 14. Mai 2017

Sechs junge Männer aus Bergnot gerettet

Schneelage in den Höhenlagen unterschätzt

Am Samstag um 15:30 ging bei der integrierten Leitstelle Kempten ein Notruf von sechs jungen Bergsteigern aus Franken ein, die in der Nähe des sogenannten „Türle“ im Hintersteiner Tal in Bergnot geraten sind. Der daraufhin verständigte Einsatzleiter der Bergwacht Hinterstein konnte die Personen relativ genau orten, und forderte einen Hubschrauber zur Bergung an. Ein Abstieg zu Fuß war auf Grund der zunehmend aufweichenden Schneedecke zu gefährlich, da sich schon einzelne, kleinere Lockerschneelawinen gelöst hatten.

Zwei Retter der Bergwacht flogen daraufhin mit einem Polizeihubschrauber zur Unglückstelle. Da die jungen Leute unverletzt waren, konnte die die Bergung schnell erfolgen. Die Hubschrauberbesatzung brachte alle Personen in zwei Flügen zur Bergrettungswache in Hinterstein.

Die Bergsteiger, die von Hinterstein aus über das Türle (1950 m) zur Schwarzenberghütte wollten, wären für sommerliche Verhältnisse eigentlich gut ausgerüstet gewesen. Jedoch unterschätzten sie die Schneelage in den Hochlagen völlig, die nach wie vor absolut winterliche Verhältnisse beschert. In den Hochlagen der Allgäuer Alpen sind nach wie vor Lawinenausrüstung, alpine Erfahrung und eine gute Routenplanung erforderlich! Der Normalweg vom Giebelhaus zur Schwarzenberghütte jedoch ist schneefrei problemlos möglich.

 

 

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