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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Fortbildung Schrägaufzug Dyneema mit Ressort Ausbilung und Einsatzleiter Bergwacht Chiemgau

Am letzten Samstag hatte die Bergwacht Inzell eine Fortbildung für das
Ressort Ausbildung und die Einsatzleiter in der Region Chiemgau
angeboten. Thema war der Dyneema Schrägaufzug, der vor allem bei
Rettungen aus Schluchten, oder aus steilem felsdurchsetztem Gelände zum
Einsatz kommt.
Dazu haben sich aus den Einsatzleitbereichen Trauntal, Achental und
Saalachtal ein paar wasserfeste Bergretter zusammen gefunden und das
Rettungsverfahren mehrmals geübt. Leider war in der Schlucht aufgrund der sehr nassen Bedingungen, der eine oder andere ungewollte Badegang inklusive.

Der Schrägaufzug ist ein terrestrisches Rettungsverfahren, dass vor allem dann zum Einsatz kommt, wenn schwer verletzte Personen, aus schwerem Gelände schonend gerettet werden müssen und der Hubschrauber aufgrund der Wetterlage das Einsatzgebiet nicht anfliegen kann. Dazu zieht man die verletzte Person aus der Schlucht auf z.B. einen höhergelegenen Wanderweg oder Steig und kann von dort aus die Rettung weiter fortführen, bis zum Bergwacht Rettungsfahrzeug.

Nach 3 Stunden wurde die Übung in der oberen Hientalschlucht dann beendet und es ging zur Nachbesprechung in das Restaurant Woodz, wo über das eine oder andere Detail weiter diskutiert wurde.

Danke an alle Teilnehmer!


Einsatz am 11.10.2017

Am Mittwoch gegen 14.15 Uhr wurde die Bergwacht Inzell zu einer Reanimation an der Bichleralm alarmiert. Der Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein war bereits unterwegs zur Einsatzstelle.

Beim Eintreffen des Hubschraubers war der Mann wieder ansprechbar. Dieser war zuvor bewusstlos zusammengebrochen. Aufgrund nicht vorhandener Lebenszeichen begann die Ersthelferin völlig richtig mit der Reanimation. Der Patient hatte ein bekanntes Herzproblem und kam deshalb nach wenigen Sekunden wieder zu sich.

Nur wenige Minuten nach dem Rettungshubschrauber kam auch die Bergwacht Inzell mit Ihrem Fahrzeug zur Einsatzstelle und unterstützte die Kollegen vom Christoph 14 bei der Versorgung. Der Patient wurde anschließend in eine Klinik geflogen.

 

Einsatz am 25.09.2017

Gerade noch rechtzeitig bevor es dunkel wurde, konnte die Bergwacht Inzell am Montag einen Bergsteiger aus weglosem Gelände retten.

Der Mann war am späten Nachmittag auf einem Steig von der Kohleralm in Richtung Zwieselalm unterwegs. Von der Zwieselalm wollte er nach Bad Reichenhall absteigen. Diese erreichte er jedoch nicht, da er vom Weg abkam und die Orientierung verlor. Beim Versuch weiter abzusteigen, wurde das Gelände so steil, dass er aus eigener Kraft nicht mehr weiter und auch nicht zurückgehen konnte.

Der Verstiegene war telefonisch erreichbar und konnte mit Hilfe seiner Armbanduhr die Seehöhe angeben, auf der er sich befand.

Bei der Alarmierung war es bereits 18 Uhr, wodurch nur wenig Zeit blieb, den Bergsteiger vor Eintreffen der Dunkelheit zu finden. Da eine terrestrische Suche bei Dunkelheit nur mit der Höhengabe als Anhaltspunkt in dem stark bewaldeten Gelände die ganze Nacht dauern könnte, wurde unmittelbar der Rettungshubschrauber Christoph 14 für einen Überflug angefordert.

Mit dem verstiegenen Bergsteiger am Telefon und dem Rettungshubschrauber am Funk konnte die Örtlichkeit rasch ausfindig gemacht werden. Die GPS-Koordinaten, die vom Hubschrauber mitgeteilt wurden, führten die aufsteigenden Einsatzkräfte zum Gesuchten.

Nach Einrichtung eines Standplatzes und einer kurzen Abseilstrecke konnte der Wanderer wohlbehalten zur Forststraße gebracht werden.

 

Einsätze und Bergmesse am 15.08.2017

Am Dienstag, den 15. August fand die alljährliche Bergmesse auf dem Kienberg statt. Im Anschluss an die Messe konnte der wunderschöne Sommertag bei Kaffee und Kuchen auf der Riederalm (Bergwachthütte der Bergwacht Inzell) genossen werden.

Durch das schöne Wetter ließen aber auch die Einsätze nicht lange auf sich warten.

Kurz nach der Bergmesse hatte sich eine 80-jährige Dame oberhalb der Riederalm am Handgelenk verletzt und wurde von der Bergwacht Inzell versorgt und ins Tal gebracht.

Ca. eine Stunde später erlitt ein Mann einen Kreislaufkollaps auf dem Waldbahnweg, der von Weißbach in Richtung Harbachalm führt. Beim Eintreffen der Bergwacht war der Mann ansprechbar und konnte nach einer Erstversorgung mit dem Quad nach Weißbach transportiert werden. Dort wurde der Patient an einen KTW übergeben.

Bereits am Abend zuvor musste die Bergwacht Inzell die Kollegen der Bergwacht Ruhpolding bei einem nächtlichen Sucheinsatz am Sonntagshorn unterstützen. Ein Mann und drei Jungen waren beim Abstieg über den mittleren Kraxenbach in die Dunkelheit geraten und konnten ohne Lampen nicht mehr selbstständig absteigen. Nach längerer Suche auf verschiedenen Wegen am Sonntagshorn, konnten die vier blockierten Bergsteiger von der Bergwacht ins Tal geführt werden.

 

 

Einsatz am 07.08.2017

Am Montag, den 07.08. um 17 Uhr musste die Bergwacht Inzell einen erschöpften Mann von Kleinen Kienberg retten.

Der Urlauber war mit seiner Familie auf den Kleinen Kienberg gewandert und war davon ausgegangen mit einer Seilbahn herunterfahren zu können. Oben angekommen bemerkten die Wanderer, dass es auf dem Kleinen Kienberg keine Seilbahn gibt. Die gewünschte Seilbahn wäre wohl die Rauschbergbahn gewesen, für dessen Benutzung jedoch der Rauschberg hätte erklommen werden müssen.

Da der Mann schon auf den ersten Metern im Abstieg starke Probleme mit seinen Knien bekam, wodurch ein selbstständiges Absteigen nicht mehr möglich war, setzte die Gruppe einen Notruf ab.

Vier Bergretter der Bergwacht Inzell stiegen umgehend zu der Familie auf, welche nur unweit des Gipfels aufgefunden werden konnte, was auch schon die GPS-Ortung im Vorfeld ergab.

Dann ging alles ganz schnell. Da sich beim Eintreffen der Bergretter beim Patienten der Rettungshubschrauber Christoph 14 gerade auf dem Rückflug von Berchtesgaden in Richtung Traunstein befand, konnte dieser, ohne eine Zwischenlandung im Tal zu machen, den erschöpften Urlauber direkt am Gipfel im Schwebeflug aufnehmen.

Der Rest der Familie stieg mit den Bergrettern ins Tal ab.

 

Einsätze und erfolgreiche Sommerprüfung am 23.07.2017

Heute musste die Bergwacht Inzell zweimal zum Moorerlebnispfad ausrücken.

Gegen Mittag irrte eine Frau laut Angaben eines Melders hilflos am Moorerlebnispfad umher. Bei der Anfahrt konnte die Frau bereits im bewohnten Gebiet im Bereich Auweg unverletzt aufgefunden und ins Pflegeheim zurückgebracht werden.

Knapp vier Stunden später ging ein erneuter Notruf ein. Diesmal handelte es sich um eine unterkühlte, hilflose Person. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stelle sich heraus, dass es sich um die gleiche Patientin wie am Mittag handelte. Diesmal hatte sich die Patientin durch einen Sturz in einen See eine Fraktur am Handgelenk und eine Unterkühlung zugezogen.

Aufgrund des Verletzungsmusters wurde die Frau nach der Versorgung durch die Einsatzkräfte der Bergwacht an einen RTW übergeben und in eine Klinik transportiert.

Parallel zum zweiten Einsatz bekamen zwei Anwärter der Bergwacht Inzell, die sich gerade auf der Bergwacht Sommerprüfung befanden, die positive Nachricht über eine erfolgreich abgelegte Prüfung.

Ein herzlicher Glückwunsch geht an Tobias Häusler zur bestandenen Sommerprüfung. Wir wünschen ihm viel Erfolg für den weiteren Ausbildungsgang.

Ganz besonders gratulieren wir Tobias Leineweber, der mit dieser Prüfung seine Ausbildung zur aktiven Einsatzkraft erfolgreich abgeschlossen hat und im Einsatz nun vollwertiges Mitglied unserer Bereitschaft ist.

 

Einsatz am 07.07.2017

Am Freitagabend gegen 21.15 Uhr musste die Bergwacht Inzell zu einem Kreislaufkollaps zwischen Adlgaß und Frillensee ausrücken.

Bei der Anfahrt stellte sich heraus, dass die Patientin, die mit einer Gruppe unterwegs war, bereits wieder bei Bewusstsein war und es bis zum Forsthaus Adlgaß geschafft hatte.

Nach der Versorgung durch einen Bergwachtsanitäter konnte die Frau an einen Rettungswagen übergeben werden.

 

Kurparkfest 2017

NICHT VERGESSEN - unser Kurparkfest am kommenden Mittwoch

Natürlich mit Kletterturm und Fahrzeugausstellung

 

Einsatz am 21.06.2017

Am späten Mittwochabend, gegen 22 Uhr, ging ein Notruf vom Kleinen Kienberg bei der Leitstelle Traunstein ein. Aufgrund von Dunkelheit und Erschöpfung waren zwei Bergwanderer, auf ca. halber Höhe des Berges, nicht mehr in der Lage selbstständig abzusteigen.

Die Bergwacht Inzell rückte mit einer kleinen Mannschaft aus, um zu den blockierten Wanderern aufzusteigen. Eine der beiden Personen konnte selbst ins Tal absteigen, die andere Person war so erschöpft, dass Sie mittels Gebirgstrage ins Tal gebracht werden musste.

 

Einsatz am 31.05.2017

Am Mittwoch gegen 12 Uhr musste die Bergwacht Inzell ausrücken, um einen gestürzten Wanderer zu versorgen.

Der Mann war auf einem Wanderweg im Ortsbereich Duft ausgerutscht und gestürzt, wobei er sich eine Verletzung am Kopf und mehrere Schürfwunden zuzog.

Eine Einsatzkraft war zum Zeitpunkt der Alarmierung zufällig in der Nähe der Unfallstelle und konnte die Lage schnell abklären.

Die nachrückenden Einsatzkräfte fuhren den Mann nach einer weiteren Versorgung mit einem Fahrzeug der Bergwacht zur Straße in Richtung Adlgass.
Dort wurde der Patient an einen Rettungswagen übergeben und in eine Klinik gebracht.

 

Einsatz am 22.05.2017

Am Montagmittag wurde die Bergwacht Inzell als Unterstützung zu einem Sucheinsatz der Polizei alarmiert.

Ein LKW-Fahrer hatte sich seit mehreren Tagen nicht mehr bei seiner Spedition gemeldet. Da dessen Lastwagen am Gletschergarten stand, hatte die Polizei die nähere Umgebung bereits abgesucht. Um auszuschließen, dass der Fahrer im steilen, unwegsamen Gelände rings um den Gletschergarten abgestürzt ist, wurde dieses Gelände von den Einsatzkräften der Bergwacht Inzell, der Drone des Bergwacht Technikbusses, zwei Hundeführern der Bergwacht Chiemgau und einem Polizeihubschrauber abgesucht.

Da die Polizei während der Suchaktion neue Erkenntnisse zum Verbleib des Fahrers erlangte, konnte der Einsatz für die Bergwacht nach ca. 1,5 Stunden beendet werden.

 

Einsatz am 03.05.2017

Dank eines aufmerksamen Melders konnte die Bergwacht Inzell am Mittwoch, den 03.05.2017 eine schwerverletzte Bergwanderin retten.

Gegen 13.00 Uhr nahm ein Paar beim Abstieg von der Reiter Alm über die Forststraße nach Weißbach Hilferufe wahr und setzte einen Notruf bei der Integrierten Leitstelle in Traunstein ab, welche die Bergwacht Inzell alarmierte.

Beim Eintreffen der Bergwacht beim Melder stellte sich heraus, dass sich eine genaue Lokalisation der Hilferufe als ziemlich schwierig herausstellte. Diese konnten vom Waldbahnweg kommen, aber auch vom gegenüberliegenden Plattlingsteig, der von Zwing in Richtung Harbachalm führt. Da der Waldbahnweg, durch schnelle Erkundung mittels Quad, ausgeschlossen werden konnte, wurde umgehend die Bergwacht Ruhpolding, der Rettungshubschrauber Christoph 14 und der Technikbus der Bergwacht Chiemgau nachalarmiert, um das extrem steile Gelände im Bereich des Plattlingsteiges schnellstmöglich abzusuchen.

Noch bevor der Rettungshubschrauber einen Überflug machen konnte, wurde die Verletzte mit einem Fernglas von einem Posten auf der gegenüberliegenden Forststraße entdeckt, worauf die Fußtrupps über Funk zur Unfallstelle geleitet werden konnten.

Die Frau war über 100 Meter vom Steig abgestürzt und hatte sich schwere Verletzungen zugezogen. Nach der Versorgung durch einen Bergwachtsanitäter konnte auch ein Notarzt in das teilweise senkrechte und technisch anspruchsvolle Gelände abgeseilt werden.

Um den Abtransport so schonend und zügig wie möglich zu gestalten, sollte dies luftgebunden mittels Bergetau geschehen. Dafür mussten Patient, Retter und Notarzt jedoch erst weitere 50 Meter abgeseilt werden, um in ein ausreichend freies Gelände für eine Luftrettung zu gelangen.

Der Rettungshubschrauber Christoph 14 wurde am Wanderparkplatz in der Zwing stationiert und für die Taurettung vorbereitet, um sofort starten zu können, sobald die Lichtung vom Rettungstrupp erreicht wurde.

Zeitgleich wurde notwendiges Material und Rettungsmittel mit Fußtrupps in Richtung Unfallstelle gebracht, um für einen bodengebundenen Abtransport vorbereitet zu sein, sollte die Rettung mit dem Hubschrauber aufgrund des steilen Geländes, vorherrschender Winde oder der vorhergesagten Wetterverschlechterung nicht möglich sein.

Nachdem die Patientin mit dem Bergetau zum Zwischenlandeplatz Zwing geflogen wurde, ging es nach dem Umladen ins Innere des Hubschraubers auf direktem Weg in die Klinik.

Im Einsatz waren insgesamt 20 Einsatzkräfte der Bergwachten Inzell und Ruhpolding.

Herzlichen Dank an die Kollegen der Bergwacht Ruhpolding für die Unterstützung und die hervorragende Zusammenarbeit.

 

 

Neuer Ausbildungsplan

Der Ausbildungsplan für die Sommersaison 2017 ist fertig.

Wenn die Berge dich begeistern und du dich ehrenamtlich engagieren möchtest, dann bist du bei uns genau richtig.

Schau einfach bei einer unserer Ausbildungen vorbei oder trete telefonisch oder über Facebook mit uns in Kontakt.

Auch wir suchen Nachwuchs und freuen uns über jeden Interessierten!

Ausbildungsplan

Kontakt

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Einsatz am 27.03.2017

Am Montagnachmittag gegen 14.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell alarmiert, da an einem Jagdhaus im Bereich Jochberg in Weißbach eine Person bewusstlos aufgefunden wurde.

Der Mann war wohl beim Arbeiten von einer Leiter gefallen und wurde durch Zufall von einem vorbeikommenden Mountainbiker am Boden liegend und nicht ansprechbar aufgefunden.

Bei der Einsatzmeldung handelte es sich um eine Notartindikation, deshalb war der Rettungshubschrauber Christophorus 6 bereits von der Leitstelle alarmiert.

Da davon auszugehen war, dass eine Landung an der Unfallstelle nicht möglich ist, wurde gleich bei der Anfahrt mit dem Rettungsfahrzeug der Bergwacht Inzell ein Einweiser in der Nähe des Jochbergparkplatzes abgesetzt, um den Hubschrauber möglichst nahe an der Unfallstelle landen lassen zu können.

Nachdem drei Einsatzkräfte der Bergwacht beim Patienten eintrafen und diesen versorgten, ging auch der Rettungshubschrauber C6 zur Landung. Die C6-Besatzung wurde mit dem Rettungsfahrzeug zum Einsatzort gebracht. Der Patient war mittlerweile wieder bei Bewusstsein, aber nur bedingt ansprechbar.

Nach einer kurzen Übergabe und einer erweiterten Versorgung durch den Notarzt wurde beschlossen, den Patienten auf der Trage im Bergrettungsfahrzeug bis zum Hubschrauber zu transportieren und anschließend in eine Klinik zu fliegen.

 

Einsatzübung am 17.03.2017

Am Freitag, den 17.03. um 18:00 war es wieder Zeit für eine Einsatzübung.

Dieses Mal erfolgte keine Alarmierung durch die Leitstelle Traunstein für einen Notfalleinsatz am Berg, sondern es wurde von Seiten der Polizei um eine Amtshilfe gebeten.

Seit den Abendstunden war ein Canyonführer von seiner Frau als abgängig gemeldet. Der Mann, der als sehr zuverlässig gilt, wenn er Zeit- und Ortsangaben zu seinen Alleingängen hinterlässt, wollte ursprünglich um 15:00 wieder zu Hause sein. Er ist um 08:00 Uhr morgens alleine aufgebrochen, um die Schlucht der Vorderen Schwarzachen und des Hientalbaches abzugehen, die er als leichte Schluchttour für seine Gäste im Sommer plant.

Gegen 16.45 erhielt seine Frau eine SMS von ihrem Mann mit dem Inhalt: „N47.719949, O12.731770“. Sie versuchte darauf hin ihrem Mann zu erreichen, leider ohne Erfolg. Beunruhigt informierte sie die Polizei, die ebenfalls schnell eine hilflose Person im Gelände vermutete und zur Suche die Bergwacht anforderte.

Gegen 18:00 musste der Einsatzleiter der Bergwacht Inzell mit diesen wenigen und dürftigen Informationen einen Sucheinsatz planen, mit der Option eines schweren Rettungseinsatzes aus der Schlucht, sollte der Mann verunfallt sein.

Anhand der übermittelten Koordinaten wurde ein Suchgebiet definiert, welches man mit mehreren Suchtrupps systematisch absuchte. Das Geländefahrzeug der Bergwacht Inzell wurde mit zwei Mann besetzt, die den unteren Teil der Waldbahn versuchten schnell abzusuchen. Leider mussten Sie im oberen Teil der Waldbahn umkehren, da aufgrund einiger alter Lawinenkegel selbst mit dem raupenbestückten ATV kein Weiterkommen mehr möglich war.

Zeitgleich setzte das Rettungsfahrzeug Inzell mehrere Suchtrupps auf den Wegen oberhalb der Bäckinger Klause ab. Ein Suchtrupp stieg direkt in die Schlucht oberhalb der Bäckinger Klause ein, ein anderer suchte den Schluchtrand oberhalb des Hientalbaches von oben aus ab. Ein weiterer Trupp kümmerte sich um das Absuchen der angrenzenden Almen. Zeitgleich wurde es ein Kampf gegen das Wetter, da eine Kaltfront sehr rasch Richtung Chiemgauer Alpen zog und sich daraufhin erste Regenschauer ergossen.  Der Trupp im Schluchtgrund kämpfte sich aufgrund des bereits sehr hohen Wasserstandes mühsam und sehr langsam nach oben durch die Schlucht. Einige Kletterpassagen mussten dabei unter sehr glitschigen und brüchigen Verhältnissen am Fels bewältigt werden. Der Trupp am Schluchtrand kam sehr rasch voran und konnte einige Strecken der Schlucht von oben aus sehr gut mit starken Stirnlampen ausleuchten. Dieser Trupp entdeckte dann den Mann ca. 80m tief in der Schlucht auf einem gegenüberliegenden Felsband auf dem halben Weg zur Hintal-Klause. Der Mann war durch lautes Zurufen ansprechbar. Der Suchtrupp seilte sich in die Schlucht ab, um mit der Erstversorgung zu beginnen. Die weiteren Suchtrupps wurden über Funk über das Auffinden des Mannes und der Position informiert. Im Schluchtgrund beim Patienten angekommen, stellte der erste Trupp eine starke Unterkühlung fest, sowie eine Radiusfraktur links und den Verdacht auf einen Oberschenkelhalsbruch auf der rechten Seite. Eine schnelle Rettung war nun erforderlich. Die weiteren eintreffenden Trupps begannen weitere Abseilstrecken einzurichten, um zügig das benötigte Material nach unten in die Schlucht zu seilen. Nach der Erstversorgung wurde der Patient in eine UT-2000 Gebirgsleichttrage und einen Bergesack mit Vakuumbett und Wärmepackung umgelagert und gesichert. Nach der erfolgten Stabilisierung konnte nun mit der Rettung aus der Schlucht begonnen werden, was sich als sehr kräfteraubend darstellte. Aufgrund der einbrechenden Dunkelheit und des schlechten Wetters konnte kein Hubschrauber zur Unterstützung angefordert werden, wodurch nur eine rein terrestrische Rettung in Frage kam.

Der Patient wurde in der Trage begleitet von 2 Rettern mittels Mannschaftszug an dem Dyneema-Rettungssatz nach oben an den Schluchtrand gezogen. Von dort aus erfolgte dann der Abtransport mit der Gebirgstrage über den schmalen Weg zum Rettungsfahrzeug Inzell, welches an der Bäckinger Klause auf die Retter wartete. Hier endete die Einsatzübung für die 13 Inzeller Bergretter, die bis in die Nacht hinein daran gearbeitet haben, einen Menschen aus einer Notlage zu helfen. Bei dieser Übung hat sich wieder gezeigt, dass Bergrettung keine Leistung eines Einzelnen ist, sondern das Ergebnis einer starken Teamleistung.

Die Bergwacht Inzell wünscht allen Bergbegeisterten wieder einen guten Start in die neue Sommer-Bergsaison!

 

 

Die Bergwacht Inzell bedankt sich recht herzlich beim Fanclub ‘‘Da rode Stean‘‘ für die großzügige Spende

Der erste Vorsitzende Mathias Scheurl und sein Stellvertreter Markus Maier übergaben dem Bereitschaftsleiter Michael Holzner und seinem Stellvertreter Hans Pauli einen symbolischen Scheck im Wert von 750,00 €. Vom 60 Jahr Jubiläum der Bergwacht wussten Sie, dass die dreißig Aktiven der Bergwachtbereitschaft Inzell mit neuen Anoraks ausgestattet werden. Dem Wunsch des Fanclubs entsprechend wird das Geld gerne für die neue Bekleidung der Einsatzkräfte verwendet.

Die Bergwacht Inzell hat seit ihrer Gründung vor 60 Jahren eine Vielzahl von Entwicklungen und Anpassungsprozessen durchlaufen und steht auch heute einer Vielzahl neuer Herausforderungen gegenüber. Das notwendige technische und medizinische Gerät muss deshalb ständig auf dem aktuellen Stand gehalten werden. Neben den Mitteln der Bergwacht Bayern sind wir dabei auf eigene Aktionen und die Spenden aus der Bevölkerung angewiesen. So freut es uns besonders, dass auch die Fußballfans des „roden Stean“ ein Herz für die Bergwacht haben. Wir bedanken uns mit einem Vergelt’s Gott für die großzügige Spende beim Fanclub „Da rode Stern“ Inzell.

 

 

Jahreshauptversammlung am 10.02.2017

Am Freitag den 10.02.2017 waren die Mitglieder der Bergwacht Inzell in das Forsthaus „Adlgaß“ geladen um die Jahreshauptversammlung, und nach vier Jahren die turnusgemäß anstehenden Neuwahlen der Bereitschaftsleitung und Funktionsträger durchzuführen. Dabei wurde die Vorstandschaft unter der Leitung von Michael Holzner im Amt bestätigt.

Nach der Begrüßung und einem Totengedenken wurde der Rechenschaftsbericht der Bereitschaftsleitung und der Ausbilder vorgetragen. Die Bergwacht Inzell kann auf 30 aktive und 20 passive Mitglieder zurückgreifen. Sehr erfreulich ist, dass derzeit acht junge, motivierte Anwärter die Ausbildung zum Bergwachtler mit großem Eifer und Einsatz durchlaufen.

17 Einsätze hatte die Bereitschaft im vergangenen Jahr zu bewältigen, davon zwei mit Hubschrauberunterstützung. Darunter waren die Rettung aus Bergnot, die Versorgung von Leicht- und Schwerverletzten.

Anschließend zog Kassier Bernhard Eicher Bilanz und erläuterte diverse Einnahmen, die sich vor allem aus Spenden und Förderbeiträgen ergaben. Er nahm Stellung zu den Ausgaben der Bereitschaft Anschaffung von medizinischem Sachbedarf und Aufwendungen für die Fahrzeuge der Bergwacht.
Ein großer Posten war in diesem Jahr die Anschaffung der neuen Einsatzanoraks sowie weiterer Bekleidung, die durch die Bereitschaften finanziert werden müssen.

Um die Einsatzbereitschaft zu sichern ist neben der fortlaufenden Ausbildung in Theorie und Praxis, im Gelände, auch eine gute Ausstattung der Bergwacht mit Ausrüstung und Fahrzeugen notwendig. Dies wird gewährleistet durch 63 fördernde Mitglieder, durch Zuwendungen aus dem Staatshaushalt und durch die Aufwandsentschädigung für die absolvierten Einsätze. Eine große Stütze sei auch das Geld des Fördervereins, das zum Teil aus der Fritz Gastager Stiftung stammt.

Besonders erfreulich war, dass wieder ein verdienter Bergwachtkamerad ausgezeichnet werden konnte. Josef Gambs erhielt für 40-Jahre ehrenamtlichen Dienst das silberne Ehrenzeichen der Bergwacht Bayern.

Nach der einstimmigen Entlastung der bisherigen Bereitschaftsführung wurde für die Neuwahlen ein Wahlausschuss gebildet. Bei der anschließenden Wahl wurden Michael Holzner als Bereitschaftsleiter sowie Hans Pauli als sein Stellvertreter einstimmig wiedergewählt. Gewählt wurden auch die beiden Revisoren Carmen Kraus  und Hans Koch.

Die weiteren Verantwortlichen wurden von der Bereitschaftsleitung ernannt.

Zum Abschluss der Jahreshauptversammlung ging der Dank des Bereitschaftsleiters an alle Bergwachtler, Ausbilder, Förderer und Gönner, ohne die diese ehrenamtliche Leistung nicht möglich wäre. Er bedankte sich auch bei den Ehepartnern, Freundinnen und Freunden für das große Verständnis, dass Sie immer wieder aufbringen müssen, wenn es heißt „Einsatz für die Bergwacht Inzell“ und das zu jeder Zeit… bei jedem Wetter… in jedem Gelände…

 

Einsatz am 12.02.2017

In der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde die Bergwacht Inzell zur Unterstützung bei einem Sucheinsatz alarmiert.

Ein 11-Jähriger war in Reit im Winkl am Nachmittag zum Langlaufen aufgebrochen und bis zum Abend nicht mehr zurückgekommen. Die Polizei, mehrere Bergwachtbereitschaften, umliegende Feuerwehren, SEG´s des Roten Kreuzes, Rettungsdienst, Rettungshundestaffel und die DLRG waren auf der Suche nach dem Vermissten.

Gegen 1.30 Uhr morgens wurde auch die Bergwacht Inzell alarmiert und unterstützte mit 18 Einsatzkräften bei der Suche.

Gegen 7.45 Uhr konnte der Junge bei einen Freund, bei dem er übernachtet hatte, ausfindig gemacht werden.

 

Lawinenübung am 03.02.2017

Um für den Ernstfall gerüstet zu sein und die Theorie wieder einmal in die Praxis umzusetzen plante die Bergwacht Inzell eine Einsatzübung mit dem Thema „Lawinenunfall mit mehreren Verschütteten“.

Zusammen mit zwölf Einsatzkräften der Bergwacht Ruhpolding, zwei Hundeführern der Lawinenhundestaffel Chiemgau, zwölf Personen der Freiwilligen Feuerwehr Inzell, drei Einsatzkräften der BRK-Bereitschaft Inzell, zwei Mimen der Realistischen Unfalldarstellung des BRK und einem Bergwacht-Notarzt konnte trotz der bescheidenen Schneesituation die Übung erfolgreich durchgeführt werden.

Das Hauptaugenmerk der Übung sollte auf der bereitschaftsübergreifenden Zusammenarbeit der Bergwachten und die Koordination der verschiedenen Rettungsorganisationen liegen. Wobei die Suche von Verschütteten, das anschließende Sondieren und Ausschaufeln und die medizinische Versorgung ausgegrabener Lawinenopfer inkl. deren Abtransport nicht fehlen sollten.

Als Übungsort wählte man einen Hang mit mehreren Kuppen und unterschiedlichen Hangneigungen im Ortsteil Wien. Durch die schnelle Erreichbarkeit dieses schneesicheren Geländes konnte man sich auf die Übungsziele fokussieren, ohne die Veranstaltung durch lange Anfahrtswege unnötig in die Länge zu ziehen. Ein herzlicher Dank geht hierbei an den Grundstückeigentümer Josef Egger, der das Übungsgelände kurzerhand zur Verfügung stellte.

Die Übungsleitung simulierte die Verschüttung einer fünfköpfigen Gruppe. Neben drei „Dummys“ mit LVS-Gerät, wurden auch zwei Mimen in einer Art Höhle eingegraben. Nach der Registrierung an einer Schleuse, die von der Feuerwehr ausgeleuchtet wurde, machten sich zahlreiche Bergretter mit LVS-Geräten auf die Suchen nach den Verschütteten. Die Position der eingeschlossenen Mimen konnte mithilfe der Lawinenhunde schnell ausfindig gemacht werden. Nach der schonenden Freilegung der Lawinenopfer wurden diese durch die Bergwacht und den Bergwacht-Notarzt medizinisch versorgt und für den Abtransport mit Bergrettungssack und Akja vorbereitet. Das Szenario wurde bis zur Übergabe an das BRK und der weiteren Versorgung im Fahrzeug fortgeführt.

Nach der Übung fand eine Einsatznachbesprechung mit anschließender Brotzeit im Bergwachtdepot statt, bei der jeder seine Kritikpunkte äußern konnte.

Die Bergwacht Inzell bedankt sich bei allen Beteiligten für die konstruktive Zusammenarbeit.

 

Einsatz am 10.01.2017

Am Dienstag, den 10.01.2017 gegen 15.30 Uhr, wurde die Bergwacht Inzell zur Unterstützung des Rettungsdienstes alarmiert. Eine 12-jährige Langläuferin wurde aufgrund von Unterzuckerung bewusstlos auf der Außerlandloipe aufgefunden.

Da der alarmierte Rettungswagen des Landrettungsdienstes bereits am Schwimmbad, welches sich am Einstieg zur Loipe befindet, angekommen war, nahm ein Bergwachtmann die Rettungswagenbesatzung mit dem ATV auf und fuhr zur Patientin.

Es wurde beschlossen die Patientin mit einem Hubschrauber in die Klinik zu transportieren, worauf der Rettungshubschrauber Christophorus 6 aus Salzburg anflog und die Patientin aufnahm.

 

Einsatz am 27.10.2016

Am Donnerstag, den 27.10.2016, gegen 16.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell zu einem Fahrradsturz im Bereich Frillensee alarmiert.

Ein weibliches Mitglied einer holländischen Sportlergruppe war mit ihrem Mountainbike gestürzt und zog sich dabei eine Gehirnerschütterung und eine Verletzung an der Schulter zu.

Die Bergwacht versorgte die junge Frau, während der Rettungshubschrauber Christoph 14 an der Gasslalm landete. Dort stand bereits ein Fahrzeug der Bergwacht bereit, um Notarzt und Rettungsassistenten vom Hubschrauber abzuholen.

Nach einer erweiterten Versorgung durch den Notarzt wurde die Patientin mit dem Rettungsfahrzeug der Bergwacht zur Gasslalm transportiert und mit dem Hubschrauber in eine Klinik gebracht.

 

 

 

Einsatz am 04.09.2016

Am späten Sonntagnachmittag gegen 16.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell alarmiert, da zwischen Holzen und Bäckeralm eine Frau neben ihrem Fahrrad liegend aufgefunden wurde. Es stellte sich heraus, dass es sich um eine seit zwei Tagen vermisste Inzellerin handelte.

Die Bergwacht Inzell versorgte die unterkühlte, aber ansonsten unverletzte Frau und transportierte diese mit dem Rettungsfahrzeug nach Holzen, wo sie an einen Rettungswagen übergeben wurde.

 

Information zur Hubschrauberübung am 03.09.2016

Am kommenden Samstag üben die Bergwachten Inzell und Ruhpolding zusammen mit der Fliegerstaffel der Bundespolizei für den Ernstfall.

Die steigenden Einsatzzahlen der Bergwachten verlangen eine immer professionellere Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte. Neben den Ausbildungsbereichen Sommerrettung, Winterrettung, Notfallmedizin und Naturschatz ist vor allem in der Luftrettung ein routiniertes und standardisiertes Arbeiten unabdingbar, um Sicherheit für Retter und Patienten zu garantieren. Vor allem bei Einsätzen mit Rettungstau oder –winde kann das Restrisiko nur durch ständiges Üben der Handgriffe weitestgehend minimiert werden.

Jede Einsatzkraft, die im Einsatz mit dem Hubschrauber arbeitet, muss einmal jährlich ein eintägiges Simulatortraining im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung der Bergwacht Bayern in Bad Tölz durchlaufen. Obwohl dort eine sehr realitätsnahe Ausbildung am und im Hubschrauber durchgeführt werden kann, sind „scharfe“ Übungen unabdingbar, um für den Einsatz perfekt vorbereitet zu sein.

Eine solche Übung findet am kommenden Samstag, den 03.09. im Bereich Weittal bzw. im Gratbereich vom Scharnkopf bis zum Gruberhörndl statt. Die Betankung des Hubschraubers erfolgt im Tal auf dem Gelände der Rohrdorfer Sand und Kies.

Die Bergwacht Inzell bittet um Verständnis für eine erhöhte Lärmbelastung am kommenden Samstag zwischen 09.00 Uhr und 14.00 Uhr. Des Weiteren bedanken wir uns für die Bereitstellung der Fläche zur Hubschrauberbetankung im Kieswerk.

Falls Sie an diesem Tag Wanderungen im Übungsbereich geplant haben, beachten Sie bitte, dass lose Gegenstände – auch herumliegende Rucksäcke – vom Hubschrauber aufgewirbelt werden können und so ein hohes Risiko für alle Beteiligten darstellen.

Vielen Dank für Ihr Verständnis

 

Einsatz am 30.08.2016

Am Dienstag, 30.08.2016 gegen 12.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell zu einer Beinverletzung am Kleinen Kienberg alarmiert.

Ein Mann war ca. 20 Meter im steilen Waldgelände abgestürzt und zog sich dabei eine Verletzung am Bein zu.

Ersten Angaben zufolge passierte der Unfall beim Abstieg in Richtung Schmelz, worauf der Einsatzleiter der Bergwacht Inzell einen ersten Fußtrupp von Schmelz in Richtung Gipfel losschickte. Zeitgleich setzte der Rettungshubschrauber Christoph 14 seinen Notarzt auf dem Gipfel ab und setzte zur Landung an der Bergrettungswache in Inzell an, um weitere Retter nach oben zu transportieren. Der abgesetzte Notarzt konnte nach kurzer Zeit ausfindig machen, dass der Verunfallte am Normalweg in Richtung Zwing unterwegs war.

Da am Hubschrauber ein zwischenzeitlicher Defekt vorlag, stieg ein weiterer Fußtrupp mit Bergesack und Trage von Zwing in Richtung Gipfel auf. Beim Eintreffen waren der erste Fußtrupp und der Notarzt bereits am Patienten und hatten diesen erstversorgt.

Bedingt durch den dichten Wald an der Einsatzstelle musste der Patient zu einer kleinen Lichtung gebracht werden, bevor dieser zusammen mit dem Notarzt am Rettungstau ausgeflogen werden konnte.

An der Bergrettungswache in Inzell erfolgte die Übergabe an einen RTW, der den Verletzten in eine Klinik transportierte.

 

 

Einsatz am 06.07.2016

Am Mittwoch, den  06.07.2016 gegen 19.40 Uhr alarmierte die Leitstelle Traunstein die Bergwacht Inzell aufgrund eines gestürzten Fahrradfahrers.

Ein Mountainbiker war bei der Abfahrt von der Stoißeralm in Richtung Wagenau in einer Kurve gestürzt und zog sich dabei mehrere Schürfwunden und eine tiefe Wunde am Kinn zu.

Der Mann wurde durch zwei Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell, die mit dem Einsatzleitfahrzeug zur Unfallstelle fuhren, medizinisch erstversorgt. Anschließend wurde der Verunfallte mit dem Rettungsfahrzeug der Bergwacht Inzell zum Wanderparkplatz in der Wagenau transportiert, wo er an einen KTW übergeben wurde.

 

Zwei E-Bikes für die Bergwachtbereitschaft Inzell

Sehr erfreut zeigt sich die Bergwacht Inzell über die Spende von zwei E-Mountainbikes von Christian Mailhammer von Mailis Bike & Coffee.

Mit dem erweiterten Fuhrpark können die Aufgaben der Bergwacht noch besser wahrgenommen werden.

Die Bikes werden vielfältig zum Einsatz kommen.  Bei Vermisstensuchen werden größere Gebiete in kürzerer Zeit abgesucht, bei Rettungseinsätzen wird die Reichweite auf schmalen Wegen wesentlich erweitert und auch Naturschutzstreifen können auf zusätzliche Gebiete ausgeweitet werden. Vor allem die Betreuung von Sportveranstaltungen auf Berg- und Forststraßen wird mit den E-Bikes weiter verbessert, denn speziell bei Radsportveranstaltungen ist der Einsatz von Kraftfahrzeugen im Renngeschehen oft sehr kritisch.

Die Bergwacht Inzell bedankt sich bei Christian Mailhammer, der die E-Bikes für die Bergwacht Inzell bis zum  Herbst kostenlos zur Verfügung stellt.

 

 

Einsatz am 25.06.2016

Am Samstag gegen 10 Uhr wurde die Bergwacht Inzell alarmiert, da sich am kleinen Kienberg eine Frau im Abstieg Richtung Zwing eine Verletzung am Fußgelenk zugezogen hatte.

Durch die Ortsbeschreibung des Melders konnte eine Hubschrauberrettung gleich ausgeschlossen werden, da sich der Einsatzort auf halber Höhe zum Gipfel und somit auf einem Steig im dichten Wald befand.

Ein Fußtrupp bestehend aus zwei Einsatzkräften übernahm die Erstversorgung der Verletzten. Da weitere Verletzungen ausgeschlossen werden konnten und sich die Patientin in einem guten Allgemeinzustand befand, war kein Bergwacht-Notarzt für die Versorgung und den Abtransport erforderlich.

Nach dem Eintreffen weiterer Einsatzkräfte konnte die Patientin in eine Trage umgelagert und ins Tal gebracht werden, wo sie an einen KTW übergeben wurde.

Im Einsatz waren 9 Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell. Der Einsatz dauerte ca. 2,5 Stunden.

 

 

Neuer Ausbildungsplan - Sommer 2016

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60 Jahre Bergwacht Inzell am 04. Juni

Neuer Ausbildungsplan


Der neue Ausbildungsplan für den Winter 2015/16 ist online.

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Wir begrüßen alle Bergbegeisterten und vor allem die Jugendlichen, die gerne einmal hineinschnuppern möchten.

Kommt einfach zu einem unserer Ausbildungsabende oder setzt euch mit uns in Verbindung Kontakt

 

Einsatz am 24.10.2015

Am Samstag, den 24.10.2015, wurde die Bergwacht Inzell gegen 16 Uhr alarmiert, da ein Bergwanderer zwischen Kohleralm und Gambsknogel stürzte und sich dabei am Bein verletzte. Nach einem Überflug des Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein stellte sich heraus, dass eine Rettung durch die Bergwacht nicht notwendig war, da der Bergwanderer noch selbstständig bis zur Kohleralm absteigen konnte. Dort konnte der Rettungshubschrauber direkt zur Landung gehen und den Patienten versorgen und abtransportieren.

 

Vorsorgedienst bei der Mountainbikechallenge am 18.10.2015

Am Sonntag, den 18.10.2015, fand zum ersten Mal die Mountainbikechallenge in Inzell statt. Auf drei verschiedenen Strecken (30km - 70km - 107km) gingen ca. 200 Teilnehmer an den Start. Die Bergwacht Inzell übernahm, zusammen mit den Bergwachtkollegen aus Ruhpolding, den medizinischen Vorsorgedienst auf der Rennstrecke. Dabei ereigneten sich zwei Stürze, die versorgt werden mussten. Ein Fahrer stürzte am Eissstadion und zog sich dabei eine Verletzung an der Hand und mehrere Schürfwunden zu. Ein zweiter Mountainbiker verletzte sich durch einen Sturz im Bereich der Himmelsleiter im Gesichtsbereich. Beide Teilnehmer wurden von der Bergwacht und dem Roten Kreuz versorgt und anschließende an einen RTW übergeben.

 

Einsatz am 07.09.2015

Am Montag, den 07.09.2015 gegen 20.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell von der Leitstelle alarmiert. Am Waldbahnweg, der Richtung Harbachalm führt, waren zwei Urlauber abgestürzt. Eine Gruppe absteigender Wanderer war auf die Abgestürzten aufmerksam geworden, da sie ein Wimmern aus der Schlucht vernahmen und setzten umgehend einen Notruf ab. Obwohl sie keinen Sichtkontakt hatten und nur eine Person hörten, konnten die Wanderer durch eine Begegnung einige Zeit zuvor auf einer Alm, schlussfolgern, dass es sich um zwei Verunglückte handeln könnte. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell wurde die rufende Person schnell lokalisiert und zwei Bergretter seilten sich zu dem etwa 20 Meter unter dem Weg liegenden Patienten ab. Dieser war nur noch bedingt ansprechbar und hatte durch den Absturz schwere Verletzungen im Gesicht erlitten. Der Abgestürzte konnte jedoch noch bestätigen, dass sie zu zweit unterwegs waren, wodurch umgehend die Canyonrettung Chiemgau und die Bereitschaft Ruhpolding nachalarmiert wurden, um den zweiten Urlauber zu suchen. Ein Bergwacht Notarzt war zu diesem Zeitpunkt bereits unterwegs zur Einsatzstelle. Ebenfalls wurden die Feuerwehr zur Ausleuchtung und der Technikbus der Bergwacht Chiemgau nachgefordert.

Parallel zur Versorgung des ersten Patienten wurden weiteres Material zur Patientenversorgung, Seilwinde mit Statikseilen, Bergrettungssack und Gebirgstrage zur Einsatzstelle gebracht. Außerdem wurden permanent weitere Einsatzkräfte in Richtung Unfallort gefahren. Dies bedeutete einen großen logistischen Aufwand, da der Weg nur einspurig und mit kleinen Fahrzeugen, wie einem Quad, befahrbar ist. Mithilfe einer Seilwinde wurde der Urlauber im Bergrettungssack auf den Weg transportiert und mit Hilfe einer Gebirgstrage zum Rettungswagen mit Notarzt, der bereits am Wanderparkplatz bereitstand, gebracht.

In der Zeit, in der die Rettung des ersten Verunfallten in vollem Gange war, wurde die Suche nach dem zweiten Urlauber von der Canyonrettung übernommen. Diese konnte den Verunglückten jedoch nur noch tot in der Schlucht auffinden und zusammen mit den Bergwacht-Einsatzkräften bergen. Zeitgleich wurde die Betreuung der Angehörigen durch das KID-Berg Chiemgau in die Wege geleitet.

Im Einsatz waren die Bergwacht Inzell und Ruhpolding, die Canyonrettung Chiemgau, das KID-Berg Chiemgau, die Bergwacht Traunstein mit Technikbus, die Feuerwehr Weißbach, ein Bergwacht Notarzt, sowie ein Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswägen und ein Polizeibergführer. Insgesamt waren um die 50 Einsatzkräfte beteiligt, der Einsatz dauerte ca. 3,5 Stunden bis Mitternacht.

 

Einsätze am 12. und 13.08.2015

Zweimal musste die Bergwacht Inzell in dieser Woche bereits ausrücken.

Am Mittwoch, den 12.08.2015 gegen 18.30 Uhr alarmierte die Leitstelle Traunstein die Bereitschaft Inzell, da sich ein Bergwanderer im Bereich Aibleck verstiegen hatte und blockiert war. Durch die schlechte Telefonverbindung zum Verstiegenen ließ es sich nur schwer herausfinden, wo sich dieser genau befand. Daraufhin wurde ein Hubschrauber hinzugezogen, um den Bergwanderer besser lokalisieren zu können. Nach einem Überflug des Polizeihubschraubers Edelweiß 1 konnte der Verstiegene mittels Windenverfahren aufgenommen und gerettet werden. Der Einsatz dauerte ca. 1,5 Stunden.

Der zweite Alarm erfolgte am Donnerstag, den 13.08. gegen 14 Uhr. Grund war ein erschöpfter Bergwanderer am Zwiesel. Dieser bekam im Abstieg über den Zwieselsteig Kreislaufprobleme, konnte aber noch selbstständig bis zur Forststraße absteigen, wo ihn die Bergwacht antraf, versorgte und bis zum Wanderparkplatz Adlgaß transportierte. Dort erwartete ihn seine Frau, mit der er selbstständig die Heimreise antreten konnte.

 

Kurparkfest der Bergwacht Inzell

Am Mittwoch, 29.07.2015 findet das Kurparkfest der Bergwacht Inzell statt.

Neben Kletterturm, Fahrzeugausstellung und frisch Gegrilltem gibt es von den Hurricanes was auf die Ohren.

Ausweichtermin bei schlechtem Wetter ist Donnerstag, 30.07.2015.

Wir freuen uns auf Euer Kommen!

 

Neues Arbeitspferd eingetroffen

Die Bergwacht Inzell erhielt am 25. Juni ihr neues Arbeitspferd: Das neue Bergrettungsfahrzeug der Bergwacht Bayern, ein modifizierter VW Amarok, ersetzt nun den in die Jahre gekommenen Mercedes Benz Sprinter Iglhaut. Der von der Firma Iglhaut Sonderfahrzeuge umgerüstete Mercedes Sprinter hat über 14 Jahre zuverlässig seinen Dienst getan und war für viele Einsätze das Rückgrat der Einsatzmannschaft. 

 

Nun heißt es umgewöhnen und einarbeiten in das neue, moderne Fahrzeug. Der VW Amarok der Bergwacht Bayern wird aus Mitteln des Bayerischen Innenministeriums finanziert und den Bergrettungswachen gestellt. Er wird von einem 180 PS starken Dieselmotor angetrieben und kann die Antriebskräfte wahlweise über Hinterrad- oder Allradantrieb inklusive sperrbaren Differentialen und Untersetzer in das Gelände übertragen. Die Firma Seikel Sonderfahrzeugbau hat dem Bergwacht Amarok noch einige Umbauten verpasst: Tank- und Triebwerksunterfahrschutz, Höherlegung des Fahrwerks, einen Ansaugschnorchel für tiefere Wasserdurchfahrten und viele weitere Verbesserungen, die den Amarok noch robuster und geländegängiger machen. Ebenfalls besitzt das Fahrzeug über die neuesten Kommunikationsmittel (Analog- und Digitalfunk) und ist damit für die Zukunft gut gerüstet.

 

Durch den Kofferaufbau der Firma WAS auf der Pritsche des Amarok, kann eine 6-köpfige Einsatzmannschaft, Material, sowie ein Patient liegend transportiert werden. Die Patientenliege des Amarok ist nun auch kommunal zu den eingesetzten Typen in den Rettungshubschraubern, wie beispielsweise dem Christoph 14. 

 

Mit dem neuen Rettungsfahrzeug VW Amarok wird unser Fuhrpark um das Einsatzleitfahrzeug Suzuki Jimny und dem Geländefahrzeug (Quad) von Bombardier wieder verjüngt und auf den neuesten Stand der Technik gebracht. 

 

Wir hoffen nun mit dem neuen Rettungsfahrzeug wieder viele unfallfreie Einsätze machen zu können um damit den Menschen in den Bergen rund um Inzell und Weißbach an der Alpenstraße aus Notlagen zu helfen. 

 

Das neue Fahrzeug kann beim Kurparkfest in Inzell am 29. Juli von jedermann angesehen werden. Die Bergwachtler der Bereitschaft Inzell stehen euch bei Fragen gerne zur Verfügung.

 

 

Gemeinschaftübung Trauntal am 20.06.2015

Am Samstag, 20.06.2015, fand die Gemeinschaftsübung der Bergwachtbereitschaften Inzell, Ruhpolding und Traunstein statt.

Da die Übung von der Bereitschaft Inzell organisiert wurde, war der Übungsort im Einsatzgebiet der Inzeller. Dazu wählte man einen Felsrücken im linken Teil des Frillenseekars aus, an dem ein Kletterunfall mit einer leicht und einer schwer verletzten Person simuliert wurde.

Das Szenario sollte terrestrisch, d.h. ohne Hubschrauberunterstützung, bewältigt werden, was bei der vorherrschenden Wetterlage mit Nebel und zeitweise starkem Regen ohnehin nicht möglich gewesen wäre.

Gegen 9.40 Uhr wurde, wie im richtigen Einsatz, der Einsatzleiter der Bergwacht Inzell von der Leitstelle Traunstein alarmiert, wodurch die Einsatzübung gestartet wurde. Da die Einsatzstelle von der Gasslalm mittels Fernglas perfekt einzusehen war, wurde diese als Standort für die Einsatzleitung gewählt. Kurz darauf fuhren die ersten Einsatzkräfte so weit wie möglich in Richtung Frillenseekar auf, um schnellstmöglich zu den Verletzten aufzusteigen und mit der Erstversorgung zu beginnen. Dem Voraustrupp folgten mehrere kleine Mannschaften, die weiteres Material in die Wand und das Kar brachten. Für die Rettung der zwei Personen mussten die Gebirgstrage, der 200m lange Dyneemaseilrettungssatz, die Bohrmaschine und Bohrhaken sowie weiteres Sicherungsmaterial transportiert werden. Die leicht verletzte Person konnte nach kurzer Erstversorgung mit Hilfe eines Bergretters mit der 2-Mann-Bergemethode abgeseilt werden. Da jedoch ein liegender Abtransport der schwer verletzten Patientin unabdingbar war, bereitete der Rest der Mannschaft den Abtransport mit der Gebirgstrage und dem Dyneema-Seil aus der Wand und durch das steile Frillenseekar vor. Nachdem die zweite Patientin in Vakuumbett und Gebirgstrage bis zur Forststraße transportiert wurde, wurde die Übung von der Übungsleitung beendet. Zur Nachbesprechung kamen alle Beteiligten noch im Gasthaus Adlgass zusammen, wo jeder seine Kritikpunkte äußern konnte. Insgesamt waren 17 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle beteiligten Einsatzkräfte, die Leitstelle Traunstein und vor allem an die beiden Mimen der RUD-Truppe des BRK-Ruhpolding, die täuschend echt die Patienten gespielt haben.

 

Einsatz am 29.04.2015

Am Mittwoch, den 29.04.2015 gegen 15 Uhr wurde die Bergwacht von der Leitstelle Traunstein alarmiert. Grund war eine bewusstlose Person am Fillensee-Rundweg auf Höhe der Gasslalm.

Ebenfalls alarmiert wurde der Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein, der im Direktanflug zur Gasslalm kurz vor der Mannschaft der Bergwacht Inzell am Einsatzort eintraf.

Beim Eintreffen der Bergwacht war die Person bereits wieder ansprechbar. Es handelte sich um eine Unterzuckerung.

Im Einsatz waren 4 Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell, sowie der Rettungshubschrauber Christoph 14. Der Einsatz dauerte ca. eine Stunde.

 

Einsatz am 02.04.2015

Am Donnerstag, den 02.04.2015 gegen 10:50 Uhr wurde die Bergwacht Inzell von der Leitstelle Traunstein alarmiert.

Eine Urlauberin war am Pommernlift beim Schlittenfahren gestürzt. Beim Eintreffen der Bergwacht gab sie starke Schmerzen im Unterschenkel und im Sprunggelenk an.

Nach einer Erstversorgung durch die Bergwacht konnte die Frau mit dem ATV der Bergwacht Inzell abtransportiert und an den fast zeitgleich eingetroffenen Rettungswagen übergeben werden.

 

Vorsorgedienst bei den Special Olympics

Von Montag, 02.03.2015 bis Donnerstag, 05.03.2015 fanden in Inzell die Special Olympics statt. Dabei wurden neben Eissportarten in der Max-Aicher Arena auch die Disziplinen Langlauf, Ski-Alpin und Snowboard ausgetragen, wo die Bergwacht Inzell zusammen mit dem Roten Kreuz den Vorsorgedienst übernahm.

Über den gesamten Veranstaltungszeitraum kam es dabei zu mehreren kleinen Einsätzen und einem Notarzteinsatz mit Beteiligung des Rettungshubschraubers Christoph 14 an der Schwimmbadloipe. Dort gab ein 14-Jähriges Mädchen starke Schmerzen in der Brust an. Nach der Versorgung durch die Einsatzkräfte der Bergwacht und der Besatzung des Christoph 14 wurde das Mädchen in eine Klinik gebracht.

Alles in allem war es eine gelungene Veranstaltung mit großer Begeisterung bei den Teilnehmern. Auch für die Einsatzkräfte war es eine persönliche Bereicherung, wenn man sieht wie zufrieden man sein kann, wenn man einfach nur dabei sein darf und es nicht zwangsläufig ums Gewinnen geht.

Die Bergwacht Inzell war, über die vier Tage, in Summe mit 22 Einsatzkräften beteiligt.

 

Einsatz am 01.03.2015

Nachdem am Sonntagvormittag bei der Chiemgau Team Trophy von der Bergwacht Inzell bereits ein gestürzter Langläufer versorgt werden musste, wurde diese von der Leitstelle gegen 15.45 Uhr zu einem Skiunfall am Kessellift alarmiert.

Ein 11-Jähriger war bei einem Sprung über eine Schanze schwer gestürzt. Dieser gab starke Schmerzen im Brustwirbelbereich an, wodurch zusätzlich zur Bergwacht Inzell der Rettungshubschrauber Christoph 14 im Direktanflug  zur Kesselalm unterwegs war.

Bei fast zeitgleichem Eintreffen von Bergwacht und Rettungshubschrauber wurde der Junge am Unfallort von der Hubschrauberbesatzung und den Bergwachteinsatzkräften versorgt. Anschließend wurde der Patient noch ca. 300 Meter zum Hubschrauber transportiert und in eine Klinik geflogen.

Im Einsatz waren 6 Mann der Bergwacht Inzell und der Rettungshubschrauber Christoph 14. Der Einsatz dauerte ca. eine Stunde.

 

Vorsorgedienst bei der 1. Chiemgau Team Trophy

Bei der 1. Chiemgauer Team Trophy übernahm die Bergwacht Inzell den Vorsorgedienst für den ersten Streckenabschnitt vom Start in Inzell bis nach Zell in Ruhpolding, wo anschließend die Ruhpoldinger Bergwacht übernahm.

Bis auf den Sturz eines Läufers im Bereich Aschenau, der außer leichten Abschürfungen keine größeren Schäden davongetragen hatte, kam es zu keinerlei Vorkommnissen.

 

 

Jahreshauptversammlung am 20.02.2015

Die Bergwacht Inzell kann auf 33 aktive und 16 passive Mitglieder zurückgreifen. Das berichtet Bereitschaftsleiter Michael Holzner bei der Jahreshauptversammlung im Forsthaus Adlgaß. Er bezeichnet es als sehr erfreulich, dass derzeit sechs junge, motivierte Anwärter die Ausbildung als Bergwachtler mit großem Eifer und Einsatz durchlaufen. Besonders hervorzuheben ist, dass im vergangenen Jahr wieder ein weiteres Mitglied die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert hat.

Um die Einsatzbereitschaft zu sichern, ist neben der fortlaufenden Ausbildung in Theorie und Praxis im Gelände, auch eine gute Ausstattung der Bergwacht mit Ausrüstung und Fahrzeugen notwendig. Dies wird gewährleistet durch 71 fördernde Mitglieder, durch Zuwendungen aus dem Staatshaushalt und durch die Aufwandsentschädigung für die absolvierten Einsätze. Eine große Stütze sei auch das Geld des Fördervereins, das zum Teil aus der Fritz Gastagerstiftung stammt.

17 Einsätze hatte die Bereitschaft im vergangenen Jahr zu bewältigen, davon zwei mit Hubschrauberunterstützung. Darunter waren die Rettung aus Bergnot, die Versorgung von Leicht- und Schwerverletzten, sowie eine Totenbergung. Darüber hinaus waren Kräfte der Bergwacht Inzell zur Unterstützung beim Einsatz in der Riesendinghöhle.

Besonders erfreulich war, dass verdiente Bergwachtkameraden ausgezeichnet werden konnten. Peter Spannring,  Jakob Mösenlechner,  Josef Passrugger und Martin Rabiser erhielten für 40 Jahre ehrenamtlichen Dienst das silberne Ehrenzeichen der Bergwacht Bayern.

Zum  Schluss ging der Dank des Bereitschaftsleiters an alle Bergwachtler, Ausbilder, Förderer und Gönner, ohne die diese ehrenamtlichen Leistungen nicht möglich wären.

 

Einsatz am 20.02.2015

Am 20.02.2015 gegen 12 Uhr wurde die Bergwacht Inzell von der Leitstelle Traunstein zu einem Langlaufunfall gerufen.

Auf einer Loipe in der Nähe des Inzeller Schwimmbades war eine Urlauberin schwer gestürzt und war kurzzeitig bewusstlos. Beim Eintreffen der Bergwacht war die Frau bereits wieder ansprechbar, war jedoch noch leicht benommen und hatte starke Schmerzen im Becken.

Nach einer Erstversorgung durch die Bergwacht Inzell  konnte die gestürzte Langläuferin nach kurzem Transport zur Straße an den Landrettungsdienst übergeben werden.

 

 

Lawinenkurs der Bergwacht Inzell

Die Bergwacht Inzell veranstaltet für alle Skitourengeher und die, die es noch werden wollen, einen kostenlosen Lawinenkurs.

Der Kurs ist auf einen Theorieabend und einen Praxistag im Freien aufgeteilt.

Am Theorieabend werden verschiedene LVS-Geräte vorgestellt und Themen wie Schneekunde, Gefahreneinschätzung und natürlich die Suche und Bergung von Verschütteten genauer betrachtet. Am zweiten Termin soll das in der Theorie gelernte in die Praxis umgesetzt und so viel wie möglich geübt werden.

Für den Praxisteil kann die Bergwacht einige Leihgeräte zur Verfügung stellen. Wer bereits ein eigenes Gerät besitzt, darf dieses gerne mitbringen.

Der Theorieabend findet am Samstag, den 03. Januar 2015 um 18 Uhr in der Bergrettungswache Inzell statt. Im Anschluss an die Ausbildung beantworten wir in geselliger Runde gerne noch offene Fragen.

Der Termin für den Praxisteil wird am Theorieabend festgelegt, da dieser von der Schneelage abhängig ist.

Anmeldung unter 0160/97753899

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Einsatz am 04.11.2014

Am Dienstag den 04.11.2014 gegen 16.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell von der Leitstelle Traunstein alarmiert.

Eine Urlauberin aus Niederbayern hatte sich am Kleinen Kienberg verstiegen und drohte abzustürzen.

Sie war zusammen mit einer Freundin vom Wanderparkplatz Schmelz losgegangen, um über einen nicht markierten Weg zum Gipfel des Kleinen Kienbergs aufzusteigen. Nach einiger Zeit trennten sich die beiden, da eine der Urlauberinnen etwas schneller zu Fuß war. Die schnellere der beiden kam jedoch vom Weg ab und geriet dabei in sehr steiles, unwegsames Gelände. Da eine Umkehr für sie nicht mehr möglich war, verständigte sie über Rufe und letztendlich über ihr Handy ihre Freundin, welche daraufhin den Notruf absetzte.

Die Bergwacht Inzell machte sich mit mehreren Fußtrupps auf den Weg, um von verschiedenen Seiten aufzusteigen, da eine genaue Lokalisierung der Verstiegenen noch nicht möglich war. Durch eine parallel laufende GPS-Ortung mithilfe des Handys der verstiegenen Urlauberin konnte deren Lage genauer bestimmt werden, worauf die Urlauberin nicht weit unterhalb des Gipfels aufgefunden wurde. Nachdem die Frau gesichert und auf den Normalweg geführt wurde, konnte sie unverletzt zusammen mit den Einsatzkräften absteigen.

 

Einsatz am 25.10.2014

Am Samstag, den 25.10.2014 gegen 14.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell von der Leitstelle Traunstein alarmiert.

Ein 50-jähriger Bergwanderer wollte über den Zwieselsteig vom Zwiesel absteigen und war vom Weg abgekommen. Nachdem er sich bei einem Sturz über mehrere Meter in einer Rinne Verletzungen an Hand und Schulter zugezogen hatte setzte er über sein Handy einen Notruf ab.

Da eine genaue Lokalisation ohne Hubschrauber und eine anschließende terrestrische Bergung des Bergsteigers vor Einbruch der Dunkelheit offensichtlich nicht zu bewältigen gewesen wäre, wurde der Rettungshubschrauber Christoph 14 hinzugezogen. Dieser machte sich, nach Aufnahme eines Bergretters an der Bergrettungswache Inzell, zur Lokalisierung des Patienten auf.

Durch ständige Kommunikation mit dem Verletzten per Telefon während der Suche mit dem Hubschrauber, konnte die Einsatzstelle schnell ausfindig gemacht werden.

Da sich der Bergsteiger in sehr steilem und teilweise vereistem Gelände befand, war eine Hubschrauberbergung nur mittels Rettungstau möglich. Nach einer Zwischenlandung an der Gasslalm am Frillensee, wo das Rettungstau eingehängt wurde, wurden Bergretter und Notarzt am Tau zur Einsatzstelle geflogen. Nach einer Erstversorgung des Patienten an der Einsatzstelle wurde dieser zum Zwischenlandeplatz an der Gasslalm geflogen, wo ein Rettungsfahrzeug der Bergwacht Inzell bereit stand um den Patienten abzuholen und ihn anschließend an einen RTW zu übergeben.

 

Hubschrauberübung der Bergwacht Chiemgau am 09. und 10.10.2014

Am 09. und 10. Oktober 2014 fand im Bereich Kleiner Kienberg in Inzell eine Hubschrauberübung statt.

Diese Übung war Teil der sehr zeitintensiven Aus- und Fortbildung einer aktiven Einsatzkraft der Bergwacht Bayern.

Um die Ausbildung zur aktiven Einsatzkraft bei der Bergwacht antreten zu können, müssen zunächst die Basisausbildungen Bergsteigen Sommer und Winter durchlaufen und jeweils mit einem Eignungstest abgeschlossen werden. Nach erfolgreich abgelegten Eignungstests kann mit der Grundausbildung begonnen werden. Diese ist in die fünf Abschnitte Sommerrettung, Winterrettung, Notfallmedizin, Luftrettung und Naturschutz unterteilt. Wurden alle fünf Abschnitte der Grundausbildung erfolgreich mit jeweils einer Prüfung abgelegt, ist man aktive Einsatzkraft der Bergwacht Bayern. Diese Ausbildung dauert im Schnitt zwei bis drei Jahre.

Um im Einsatz mit einem Hubschrauber Arbeiten und Fliegen zu können, ist zusätzlich zur Grundausbildung Luftrettung eine jährliche Sicherheitsunterweisung am Simulator im Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz nötig. Hier können wichtige Handgriffe und Kommandos an und in der Maschine, sowie das Arbeiten mit der Rettungswinde geübt und verinnerlicht werden, um im Einsatz ein hohes Maß an Sicherheit garantieren zu können. Ein Hubschrauber mit Rettungswinde kommt dann zum Einsatz, wenn ein Bergretter an eine Stelle geflogen werden muss, an der eine Landung nicht möglich ist. Bei diesem Verfahren positioniert sich der Hubschrauber über der Einsatzstelle und der Bergretter wird mittels Seilwinde abgelassen. Da nicht jeder Hubschrauber mit einer Rettungswinde ausgestattet ist, wird bei manchen Hubschraubermustern mit dem Verfahren „Fixbergetau“ gearbeitet.

Dies ist z.B. beim Rettungshubschrauber Christoph 14 aus Traunstein der Fall. Hierbei wird ein Seil zwischen 7 Meter und bis zu 90 Meter Länge an der Unterseite des Hubschraubers fixiert. An diesem Seil hängt sich der Bergretter ein und wird unter dem Hubschrauber hängend zur Einsatzstelle geflogen. Das Einhängen am Seil, die Flugphase und das Absetzen an der Einsatzstelle erfolgt im Zusammenspiel von Piloten, Operator auf der Kufe und dem Bergretter am Seil über Funk. Da der Pilot selbst die Einsatzstelle nicht sehen kann, erfordert dies von allen Beteiligten höchste Aufmerksamkeit und Können. Eine regelmäßige Übung unter realen Bedingungen ist zur Erhaltung der Flugberechtigung aus diesem Grund erforderlich. Nach dieser Übung ist der Bergretter für 450 Tage berechtigt im Einsatz mit dem Rettungstau zu arbeiten.

Um eine solche Rettungstauübung handelte es sich in den vergangenen Tagen am Kleinen Kienberg. Da eine reale Hubschrauberübung nur selten durchgeführt werden kann, werden diese Übungen bereitschaftsübergreifend als Regionalausbildung organisiert, wobei der Übungsort regelmäßig gewechselt wird. Die geringe Anzahl an Übungen hat jedoch zur Folge, dass für jede Bereitschaft nur eine begrenzte Teilnehmerzahl umsetzbar ist. Umso wichtiger ist es, in diesem kurzen Übungszeitraum so viele Flüge wie möglich abwickeln zu können. Das Gelände in Inzell eignete sich durch kurze Flugstrecken zwischen den trotzdem komplexen Absetzstellen und dem Landeplatz mit Tankwagen hierfür hervorragend. Dass eine solche Übung eine Lärmbelästigung für alle Anwohner ist, lässt sich nicht leugnen. Einheimische und Urlauber zeigten sich beeindruckt und begeistert von der Routine des Ablaufes. „So was bekommen wir ja sonst nie so hautnah zu sehen“, so der Kommentar eines Urlaubers.

Man sollte nie vergessen, dass mit jedem Flug wieder ein Bergretter mehr ein Menschenleben retten kann und dabei routiniert und sicher in seiner ehrenamtlichen Tätigkeit unterwegs ist.  Die Bergwacht Inzell verfügt derzeit über sechs Einsatzkräfte mit Flugberechtigung für das Fixbergetau. Für das Verfahren „Rettungswinde“ sind 18 Bergretter der Inzeller Bereitschaft zertifiziert.

Wir danken dem Andrebauern, der Firma Rohrdorfer Sand und Kies für die zur Verfügung Stellung des Landeplatzes, den umliegenden Landwirten und der Inzeller Bevölkerung für Ihr Verständnis.

Eure Bergwacht Inzell

 

Einsatz am 27.09.2014

Nachdem die Bergwacht Inzell am Vormittag in einer Gemeinschaftsübung mit den Feuerwehren Inzell und Weißbach den Ernstfall probte, alarmierte die Leitstelle gegen 12 Uhr die Bergwacht Inzell.

Eine 73-jährige Urlauberin war am Moor-Erlebnispfad zusammengebrochen. Da die Mannschaft der Bergwacht Inzell sowie ein Bergwacht Notarzt noch bei der Übungsnachbesprechung zusammensaßen, konnten diese sofort ausrücken.

Gleichzeitig war ein Rettungswagen alarmiert, der nach kurzer Zeit direkt anfahren und die Frau aufnehmen konnte, nachdem sie durch Bergwacht und Notarzt erstversorgt wurde.

 

Einsatz am 06.09.2014

Am Freitag, den 06.09.2014 wurde die Bergwacht Inzell zu einem Fahrradsturz auf einer Forststraße in der Nähe des Wanderparkplatzes am Jochberg gerufen.Ein ca. 50-jähriger Mann war in einer Kurve gestürzt und zog sich dabei eine tiefe Wunde am Knie zu. Seine Begleiter konnten die Blutung bereits soweit stillen, dass die Bergwacht den Patienten nach einer kurzen Untersuchung ins Tal bringen konnte, wo er an einen KTW übergeben wurde.

 

Einsatz am 14.08.2014

Zu einer umfangreichen Bergungsaktion kam es am Donnerstag Vormittag auf der B305 im Gemeindegebiet Schneizlreuth nahe „Mauthäusl“. Bediensteten der Straßenmeisterei fiel gegen 08.30 Uhr bei Wartungsarbeiten eine leblose Person auf, die im unwegsamen Steilgelände der Weißbachschlucht lag, etwa 50 Höhenmeter unterhalb der B305.

Es wurden daraufhin durch die Integrierte Leitstelle starke Kräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst und Bergwacht alarmiert. Es stellte sich jedoch schnell heraus, dass es aufwendigen technischen Einsatz bedurfte um zu der Person zu gelangen.

Die Bergwachten Bad Reichenhall und Inzell waren vor Ort und errichteten in Zusammenarbeit mit den Feuerwehren Bad Reichenhall und Weißbach unter Einsatz des Leiterwagens der Reichenhaller Feuerwehr eine Abseilkonstruktion mit der mehrere Bergwachtkräfte sowie der Notarzt der Bergwacht und ein Polizeibergführer in die Schlucht abgeseilt werden konnten.

Der Notarzt konnte am Fundort nur noch den Tod der männlichen Person feststellen. Im Einsatz waren auch Kräfte des BRK-Rettungsdienstes sowie ein für die Feuerwehr im Einsatz verweilender geistlicher Seelsorger. Der Priester sprach für den verstorbenen Mann unter Mitwirkung und Anteilnahme der Einsatzkräfte einfühlsame Worte und ein gemeinsames Gebet. Die weiteren Todesermittlungen wurden vor Ort von der Kriminalpolizei Traunstein übernommen.

Es waren 15 Männer der beteiligten Bergwachten und 45 Mitglieder der Feuerwehren Bad Reichenhall, Weißbach und Inzell am Einsatz beteiligt. Der Verkehr wurde während der etwa zweistündigen Maßnahmen stark behindert und es kam zu längerem Rückstau in beiden Richtungen. Die Straße war nur einseitig befahrbar und musste teilweise komplett gesperrt werden. Die Feuerwehr regelte in dieser Zeit den Verkehr.

Pressemitteilung der Polizeiinspektion Bad Reichenhall

 

Einsatz am 08.08.2014

Am Freitag, den 08.08.2014 gegen 18.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell alarmiert, da ein Mountainbiker bei der Abfahrt von der Bäckeralm in Richtung Holzen in einer Kurve gestürzt war.

Der Mann war in Begleitung mehrerer Personen, die den Unfall bei der Leitstelle meldeten. Da der Mann kurze Zeit bewusstlos war, wurde auch ein Notarzt angefordert. Zwei Mann der Bergwacht Inzell fuhren umgehend mit dem Einsatzleitfahrzeug zur Unfallstelle.

Beim Eintreffen war der Verunfallte bereits wieder bei Bewusstsein, hatte sich durch den Sturz aber Verletzungen an Kopf und Schulter zugezogen.

Weitere vier Einsatzkräfte fuhren mit dem mittlerweile eingetroffenen Notarzt ebenfalls zur Einsatzstelle. Nach der notärztlichen Versorgung des Patienten wurde dieser ins Tal transportiert und an einen Rettungswagen übergeben.

 

 

Einsatz am 20.07.2014


Am 20.07.2014 wurde die Bergwacht Inzell zur Unterstützung der Bergwacht Ruhpolding alarmiert.

Dort waren am Unternberg zwei Drachenflieger kollidiert und abgestürzt. Da die Bergwacht Ruhpolding jedoch bereits einen anderen Einsatz laufen hatte und für den Folgeeinsatz nicht mehr ausreichend Einsatzkräfte zur Verfügung standen, wurde vom Einsatzleiter der Bergwacht Ruhpolding umgehend die Nachbarbereitschaft Inzell zur Unterstützung gerufen.


Weitere Informationen sind den öffentlichen Medien zu entnehmen.

www.chiemgau24.de/chiemgau/traunstein/ruhpolding/ruhpolding-unfall-paragleitern-unternberg-sorgt-grosseinsatz-3716076.html

 

Einsatz am 16.07.2014

Am 16.07.2014 gegen 10.50 Uhr wurde die Bergwacht Inzell erneut zu einem Fahrradsturz gerufen.

Es handelte sich um einen Schüler der sich auf Klassenfahrt in Inzell befand. Dieser war mit Lehrer und Mitschülern mit dem Mountainbike unterwegs.

Beim Sturz, der sich auf einem Wanderweg zwischen Paulöd und Schneewinkl ereignet hatte, zog er sich Abschürfungen auf der Nase und eine größere Wunde oberhalb der Lippe zu.

Da der Kreislauf des Patienten stabil war, wurde er mit dem Rettungsfahrzeug der Bergwacht zur Bergrettungswache gebracht, wo er von einem RTW abgeholt und in eine nahegelegene Klinik gebracht wurde.

Im Einsatz waren 7 Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell und ein RTW.

 

Einsatz am 06.07.2014

Am Sonntag, den 06.07.2014 um ca. 11.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell zu einem Fahrradsturz gerufen.

Der Sturz ereignete sich auf dem Forstweg zur Stoißer Alm zwischen Adlgass und Angerer Kreuz. Der Radfahrer war in Richtung Adlgass unterwegs und verlor offensichtlich in einer Kurve die Kontrolle über sein Fahrrad und stürzte.

Da der Patient außer einer starken Abschürfung im Gesicht auch eine Gedächtnislücke und leichte Orientierungslosigkeit aufwies, wurde zusätzlich zum bereits anfahrenden Rettungswagen auch ein Notarzt nachalarmiert.

Nach einer Versorgung an der Einsatzstelle wurde der Patient in Adlgass vom Notarzt begutachtet und anschließend in eine nahegelegene Klinik gebracht.

Im Einsatz waren 8 Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell, eine Rettungswagenbesatzung und ein Notarzt.

 

 

Einsatz Riesending Höhle

Seit Dienstag ist neben zahlreichen anderen Bereitschaften auch die Bergwacht Inzell mit durchschnittlich 3 Mann / 12h Tag und Nacht beim Einsatz in der Riesending Höhle am Untersberg beteiligt. Informationen zum Einsatz sind den öffentlichen Medien zu entnehmen.

 

Einsatz am 23.05.2014

Am 23.05.2014 um ca. 20.30 Uhr wurde der Einsatzleiter der Bergwacht Inzell von der Integrierten Leitstelle Traunstein aufgefordert sich bei der Bergwacht Reichenhall zu melden. Grund war ein laufender Sucheinsatz zweier verstiegener Bergwanderer im Bereich Sonntagshorn/Aibleck.

Durch das sich überschneidende Einsatzgebiet und den großen in Frage kommenden Suchradius würden eventuell noch Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell benötigt. Da sich die Bergwacht Inzell zu diesem Zeitpunkt bei einer Geländeübung befand war sofort eine größere Mannschaft verfügbar, die jedoch vorerst auf Stand-by am Depot bereit stand.

Nach einem Überflug des Hubschraubers Edelweiß 4 der Polizeihubschrauberstaffel konnten die Verstiegenen zwischen Aibleck und Augenstein lokalisiert werden. Da dieser Bereich von der Bergwacht Inzell nun schneller zu erreichen war und in deren Einsatzgebiet fällt, wurde die Einsatzleitung an die Bereitschaft Inzell übergeben. Die Bergwacht Bad Reichenhall zog sich zurück, war aber weiterhin im Depot als Unterstützer in Bereitschaft.

Der Einsatzleiter der Bergwacht Inzell sendete nun drei Suchtrupps mit je drei Einsatzkräften aus. Der erste Trupp war im Bereich Unzentaler Riedl und im Gipfelbereich des Augensteins unterwegs. Der zweite und dritte Trupp suchte die Nordflanke des Augensteins ab. Da es mittlerweile Dunkel war, leuchtete der Hubschrauber Edelweiß 4 die Einsatzstelle an, um den Suchtrupps die Richtung anzuzeigen. Dadurch konnte zwischenzeitlich auch Rufkontakt zu den Verstiegenen hergestellt werden. Da ein Trupp nur noch wenige hundert Meter von der Einsatzstelle entfernt war und die Maschine wieder weg musste, flog diese gegen 23.45 Uhr wieder zurück nach München.

Allem Anschein nach stellte sich die Suche als erledigt dar. Da sich die Einsatzstelle aber im extrem steilen, latschendurchsetzten Schrofengelände mit einigen Kletterstellen im zweiten Grad befand stellte sich ein Vordringen zu den Verstiegenen als äußerst schwierig dar. Daraufhin war eine Lokalisierung wiederum nicht mehr möglich. Die Edelweißmaschine war nun aber nicht mehr verfügbar.

Da das Gelände für die Trupps in der Nordflanke durch die Dunkelheit und die immer steiler werdenden nassen Felsrinnen zu gefährlich wurde zog der Einsatzleiter diese zurück und lies lediglich Trupp eins weiterhin das Gelände von oben her absuchen.

Obwohl während des ganzen Einsatzes immer wieder eine telefonische Verbindung zu den Verstiegenen bestand, war es diesen nicht möglich sich zu orientieren oder eine ungefähre Lage durchzugeben.

Zu diesem Zeitpunkt gestaltete sich die Suche zunehmend schwieriger.

Um 2.50 Uhr wendete sich das Blatt jedoch wieder, da sich die Polizeihubschrauberstaffel nun mit zwei Edelweißmaschinen auf den Weg nach Inzell machte um eine Nachtwindenrettung durchzuführen.

Der Einsatzleiter verständigte schnellstmöglich einen Luftretter der Bergwacht Inzell, der sich zusammen mit einem Bergführer der alpinen Einsatzgruppe der Polizei für eine Windenrettung bereit machte. Durch einen Überflug der Edelweiß 4 konnte die Einsatzstelle wieder lokalisiert werden.

Nach Vorbesprechung am Bergwachtdepot machten sich die Edelweiß 4 und die Edelweiß 2, die mit einer Rettungswinde ausgestattet ist, mit Bergretter und Polizeibergführer auf den Weg zur Einsatzstelle.

Bis auf die durch die Dunkelheit erhöhte Schwierigkeit bei der Windenrettung stellte sich der Einsatz wieder einmal als erledigt dar.

Nach dem Absetzen der beiden Rettungskräfte an der Einsatzstelle wendete sich das Blatt jedoch nochmals.

Die Verstiegenen hatten sich eine kleine Feuerstelle an einer Latsche eingerichtet, die als fast erloschen erschien. Als die beiden Rettungskräfte jedoch oberhalb dieser Stelle mit der Winde abgesetzt wurden, bekam die Feuerstelle den Abwind des Hubschraubers ab und fing mit starkem Funkenflug lichterloh zu brennen an. Bergretter und Polizeibergführer befanden sich nun im extrem steilen Absturzgefährdeten Gelände und mussten die noch ungesicherten Verstiegenen sofort aus dem, den Flammen ausgesetzten, Gefahrenbereich bringen. Durch Anbringen einer Sicherung und zwei Abseilvorgängen konnten sich die Rettungskräfte mit den zwei Verstiegenen in einen feuergeschützten Bereich retten. Die Edelweiß 2 setzte sofort zum Aufnehmen der vier Personen an, da nach wie vor rasches Arbeiten gefragt war, da sich das Feuer weiter ausbreiten könnte.

Die beiden Verstiegenen wurden ins Tal geflogen und nach einer Begutachtung eines Bergwacht Notarztes unverletzt nach Hause gebracht.

Da nun aber die Gefahr eines Bergwaldbrandes bestand wurde die Luftunterstützungsgruppe der Feuerwehr hinzugezogen. Diese flog im Anschluss nochmals mit einem Bergwachtmann zur Einsatzstelle. Der Brand hatte sich mittlerweile gelegt, jedoch wurden noch letzte Glutnester gelöscht um ein nochmaliges Entzünden zu verhindern.

Im Einsatz waren 15 Mann der Bergwacht Inzell, ein Mann der alpinen Einsatzgruppe der Polizei, 2 Mann der Bergwacht Traunstein mit Technikbus und Tankanhänger, die Hubschrauber Edelweiß 2 und Edelweiß 4, die Luftunterstützungsgruppe der Feuerwehr und ein Bergwacht Notarzt. Der Einsatz dauerte 13,5 Stunden und endete somit am 24.05.2014 um ca. 10 Uhr.

Am gleichen Tag gegen 22 Uhr alarmierte die Leitstelle die Bergwacht Inzell erneut. Es handelte sich um ein Lichtzeichen im Bereich Kohleralm. Ohne ein Ausrücken der Mannschaft konnte der Einsatzleiter jedoch schnell beim Melder vor Ort abklären, dass es sich im ein abfahrendes Auto oder Fahrrad handeln musste, da sich das Licht zügig talwärts bewegte.

Um ein Notsignal handelt es sich im Normalfall dann, wenn das Licht über längere Zeit an einer Stelle bleibt. Beim alpinen Notsignal werden sechs Signale pro Minute gegeben worauf jeweils eine Minute Pause folgt.

 

Einsatz am 21.04.2014

Nach dem Sucheinsatz am Abend des Karsamstags rückte die Bergwacht Inzell am Ostermontag gegen 16.30 Uhr erneut aus. Zwei Bergsteiger hatten sich am Zwieselsteig verstiegen und saßen auf einem Schneefeld im sehr steilen und unwegsamen Gelände fest.

Da der Rettungshubschrauber Christoph 14 gebunden war, wurde eine Windenmaschine der Polizei angefordert. Da diese eine Anflugzeit von 40 Minuten hatte und eine Gewitterfront im Anmarsch war, startete ein Trupp mit 6 Einsatzkräften zu Fuß in Richtung Einsatzstelle um die Verstiegenen versorgen und eventuell terrestrisch bergen zu können, falls ein späterer Anflug wetterbedingt nicht mehr möglich gewesen wäre. Fast zeitgleich mit dem Eintreffen des Hubschraubers am Bergwachtdepot erreichte der Trupp die verstiegenen Personen. Diese waren, wie sie auch dem Einsatzleiter telefonisch bereits mitgeteilt hatten, unverletzt aber unterkühlt.

Mit zwei Einsatzkräften der Bergwacht Inzell an Board flog die Maschine, nach einem kurzen Leistungscheck über der Einsatzstelle, zum Zwischenlandeplatz an der Gasslalm. Daraufhin wurden die verstiegenen Bergsteiger und der Fußtrupp der Bergwacht mit mehreren Doppelwinch-Verfahren von der Einsatzstelle ausgeflogen. Am Zwischenlandeplatz untersuchte ein Bergwachtnotarzt die erschöpften und unterkühlten Bergwanderer, woraufhin diese mit dem Rettungsfahrzeug der Bergwacht Inzell ins Tal transportiert wurden.

Im Einsatz waren 14 Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell und ein Bergwachtnotarzt.

 

 

Einsatz am 19.04.2014

Am Samstag, den 19.04.2014 gegen 20.30 Uhr wurde die Bergwacht Inzell alarmiert. Laut Meldebild war ein Ehepaar, das in Weißbach an der Alpenstraße Urlaub machte zu Fuß von der Kaitlalm in Richtung Weißbach unterwegs, wobei der Ehemann gestürzt war. Ein telefonischer Kontakt mit den Urlaubern war leider nicht möglich. Auch eine genauere Lagebeschreibung war nicht vorhanden. Somit fuhr das Rettungsfahrzeug auf der Forststraße in Richtung Kaitlalm und ein Trupp mit drei Einsatzkräften machte sich über den Waldbahnweg zu Fuß auf den Weg. Ein zweiter Fußtrupp wurde vom Rettungsfahrzeug an der Bäckinger Klause abgesetzt um den Waldbahnweg von oben her abzusuchen. In der Nacht und noch dazu ohne Licht stellt sich der Waldbahnweg als sehr gefährlich dar, da man dort an einigen Stellen direkt neben dem Weg über mehrere Meter in den Bach abstürzen kann. Nach kurzer Zeit trafen die Einsatzkräfte oberhalb des Tunnels am Waldbahnweg auf die Ehefrau. Diese war erschöpft aber unverletzt. Die erste Info der Frau war, dass sich ihr Ehemann, um sich auszuruhen, neben den Weg gelegt hatte und nicht weit weg sein könne. Nach einiger Zeit teilte sie jedoch dem Einsatzleiter mit, dass sie sich bereits zwischen Harbachalm und Kaitlalm von Ihrem Ehemann getrennt hatte. Da man durch diese Info den Suchradius erweitern musste und der Plattlingsteig nicht auszuschließen war, wurde die Suchhundestaffel alarmiert. Diese konnte aber kurz darauf wieder abbestellt werden, da der Ehemann vom ersten Trupp am Waldbahnweg gefunden wurde. Der Urlauber war ebenfalls unverletzt aber ziemlich erschöpft, da sich für das Ehepaar nach der Almeinkehr der Abstieg mit zunehmender Dunkelheit als äußerst schwierig herausstellte. Mit Unterstützung konnte dieser selbständig zum Rettungsfahrzeug an der Bäckinger Klause gehen und wurde von dort nach Weißbach transportiert. Im Einsatz waren 15 Mann der Bergwacht Inzell.

 

 

Grundausbildung Notfallmedizin Teil 1 in Inzell

Am 12. und 13. April fand das Erste von vier Wochenenden der Grundausbildung Notfallmedizin 2014 der Bergwacht Region Chiemgau statt.

Um aktive Einsatzkraft bei der Bergwacht Bayern zu werden, muss neben den Themen Bergrettung Sommer, Bergrettung Winter, Luftrettung und Naturschutz auch in der Notfallmedizin eine Prüfung abgelegt werden.

Die Grundausbildung Notfallmedizin - inkl. Prüfung - setzt sich aus insgesamt 80 Stunden zusammen. Hierfür werden auf Regionsebene jährlich vier Wochenenden veranstaltet, an denen in theoretischen Unterrichtseinheiten, sowie in praktischen Übungen, die Grundlagen der Notfallmedizin gelernt und geübt werden. Die vier Wochenenden finden jeweils an einem anderen Ort in der Region statt und haben verschiedene Themenschwerpunkte um den kompletten Lehrplan abdecken zu können. An jedem Ausbildungswochenende gibt es einen Verantwortlichen, der sich um die Organisation der benötigten Ausbilder, die Verpflegung und den Ausbildungsort kümmert.

Da der verantwortliche Ausbilder des ersten Wochenendes der Bergwacht Bereitschaft Inzell angehört, wurde dieses in Inzell organisiert. Aus Platzgründen im BRK/Bergwacht - Haus wurde die Ausbildung jedoch in die Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehr Inzell verlegt. Dort stand neben einem Ausbildungsraum mit idealer Größe und Ausstattung, genug Platz für praktische Übungen in kleinen Gruppen zur Verfügung.

Das Lehrteam Notfallmedizin der Region Chiemgau und die Bergwacht Inzell bedanken sich herzlichst bei der FFW Inzell für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und eine unkomplizierte Zusammenarbeit.

 

 

Neuer Ausbildungsplan


Der neue Ausbildungsplan für den Sommer 2014 ist online.

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Wir begrüßen alle Bergbegeisterten und vor allem die Jugendlichen, die gerne einmal hineinschnuppern möchten.

Kommt einfach zu einem unserer Ausbildungsabende oder setzt euch mit uns in Verbindung Kontakt

 

 

Hüttenrennen am 15.02.2014

Das alljährliche Hüttenrennen der Bergwacht Inzell fand bei traumhaften Bedingungen am 15.02.2014 auf der Bergwachthütte/Riederalm statt.

Verlierer vom Vorjahr und somit Ausrichter des Rennens und Schaffer des Regelwerks 2014 war Mayer Markus.

Nach einem knappen Jahr Vorbereitungszeit gingen 13 Rennläufer oberhalb der Riederalm an den Start. Das Reglement sah es vor, dass alle 13 Läufer gleichzeitig starten. Nach einem spektakulärem Massenstart folgte ein brandgefährliches Abfahrtsstück mit einer Hangneigung von mindestens 20°.

Nachdem eine Baumgruppe umrundet wurde (inklusive Aufstiegspart), gelangte man in den konditionell anspruchsvollsten Teil. Dort musste ein Luftballon ca. auf Kopfgröße aufgeblasen werden.

Dieser Luftballon musste nun unbeschadet im Mund des Rennläufers in das Ziel an der Riederalm gefahren werden.

Da laut IMRSHRC (Inzeller Mountain Rescue Service Hut Race Commitee) ein Regelverstoß nicht zur Disqualifizierung sondern zur Belegung des letzten Platzes führt, kamen, durch Unachtsamkeit bei der Erklärung des Reglements, vier letzte Plätze zu Stande. Dadurch ereignete sich eine absolute Seltenheit in der Geschichte des Hüttenrennens: In einem Schnick-Schnack-Schnuck-Wettbewerb musste der endgültige Verlierer des Rennens bestimmt werden. Nach zwei spannenden Halbfinalen erfolgte das Finale zwischen Anwärter Woife und dem langjährigem Mitglied Koia. Durch Anwendung des Steins konnte Woife die Schere von Koia vernichten. Somit ist Koia zum ditten Mal in seiner Bergwachtkarriere stolzer Bindenträger und darf das Reglement für das Rennen im Jahr 2015 bestimmen.

 

 

Jahreshauptversammlung am 14.02.2014

Die Bergwacht Inzell kann auf 39 aktive und 16 passive Mitglieder zurückgreifen. Das berichtet Bereitschaftsleiter Michael Holzner bei der Jahreshauptversammlung im Forsthaus Adlgaß. Er bezeichnet es als sehr erfreulich, dass derzeit sieben junge, motivierte Anwärter die Ausbildung als Bergwachtler mit großem Eifer und Einsatz durchlaufen. Besonders hervorzuheben ist, dass zwei Mitglieder die Ausbildung zum Rettungssanitäter absolviert haben und zwei weitere die Ausbildung im diesem Jahr abschließen werden.

Um die Einsatzbereitschaft zu sichern, ist neben der fortlaufenden Ausbildung in Theorie und Praxis im Gelände, auch eine gute Ausstattung der Bergwacht mit Ausrüstung und Fahrzeugen notwendig. Dies wird gewährleistet durch 71 fördernde Mitglieder, durch Zuwendungen aus dem Staatshaushalt und durch die Aufwandsentschädigung für die absolvierten Einsätze. Eine große Stütze sei auch das Geld des Fördervereins, das zum Teil aus der Fritz Gastager - Stiftung stammt.

16 Einsätze hatte die Bereitschaft im vergangenen Jahr zu bewältigen, davon zwei mit Hubschrauberunterstützung. Darunter waren die Rettung aus Bergnot die Versorgung von Leicht- und Schwerverletzten sowie eine Totenbergung. Darüber hinaus waren Kräfte der Bergwacht Inzell zur Unterstützung beim Hochwassereinsatz in Deggendorf sowie beim Waldbrand in Bad Reichenhall am Thumsee im Einsatz.

Besonders erfreulich war, dass verdiente Bergwachtkameraden ausgezeichnet werden konnten. Mayer Bruno und Pauli Anton wurden für den Hochwassereinsatz mit der Fluthelfernadel ausgezeichnet. Scheurl Simon erhielt für 40-Jahre ehrenamtlichen Dienst das silberne Ehrenzeichen der Bergwacht Bayern.

Zum  Schluss ging der Dank des Bereitschaftsleiters an alle Bergwachtler, Ausbilder, Förderer und Gönner, ohne die diese ehrenamtlichen Leistungen nicht möglich wären.

 

 

 

Neujahr

Die Bergwacht Inzell wünscht allen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2014!

 

 

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Glühweinstand am 24.12.2013

Wie jedes Jahr am 24.12. stellte die Bergwacht Inzell wieder ihren Glühweinstand am Rathausplatz auf.

Bei den frühlingshaften Temperaturen schmeckte der Glühwein vielleicht nicht ganz so gut wie sonst, trotzdem erschienen Inzeller und Gäste wieder zahlreich.

 

 

Einsatz am 18.08.2013

Nachdem die Lichtzeichen am Vorabend nicht als Einsatz deklariert werden konnten, wurde die Bergwacht Inzell am Sonntag, den 18.08.2013 gegen 14.40 Uhr erneut alarmiert.

Ein 12-jähriges Mädchen war am Waldlehrpfad, welcher von Adlgass in Richtung Frillensee verläuft, umgeknickt und hatte sich hierbei eine Bänderverletzung am rechten Sprunggelenk zugezogen.

Die Bergwacht Inzell versorgte das Mädchen, indem das Sprunggelenk mit einer Schiene ruhiggestellt wurde. Anschließend erfolgte mit dem Rettungsfahrzeug der Transport nach Adlgass, wo das Mädchen an einen KTW aus Traunstein übergeben wurde.

Im Einsatz waren 7 Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell.

 

 

Einsatz am 17.08.2013

Am Freitag, den 17.08.2013 gegen 15 Uhr stürzte ein Mountainbiker bei der Abfahrt von der Harbachalm auf der Fortstraße in Richtung Weißbach.

Während die Bergwacht Inzell mit dem Einsatzleitfahrzeug und dem Rettungsfahrzeug zum Einsatzort unterwegs war auch der Rettungshubschrauber Christoph 14 bereits im Anflug, da es sich um eine Notarztindikation handelte.

Bis zum Eintreffen des Notarztes wurde der Verunfallte durch die Bergwacht Inzell am Unfallort erstversorgt. Der Verunfallte war nach dem Sturz kurz bewusstlos, jedoch beim Eintreffen der Rettungskräfte bereits wieder ansprechbar und orientiert. Er zog sich beim Sturz Verletzungen am Brustkorb, einige Abschürfungen im Gesicht und eine Gehirnerschütterung zu, wobei ein Sturzhelm Schlimmeres verhindern konnte.

Im Einsatz waren 8 Einsatzkräfte der Bergwacht Inzell, ein Bergwachtarzt und der Rettungshubschrauber Christoph 14.

Am Samstagabend gegen 22 Uhr wurde die Bergwacht Inzell ein zweites Mal alarmiert. Hierbei handelte es sich um Lichtzeichen am Falkenstein. Da diese aber vor dem Alarm schon einige Zeit vom diensthabenden Einsatzleiter beobachtet wurden und eindeutig nicht als Hilferuf zu interpretieren waren kam es nicht zum Einsatz.

 

 

Bergmesse und Einsatz am 15.08.2013

Am Donnerstag, den 15.08.2013 (Mariä Himmelfahrt) fand die Bergmesse am Kienberg statt.

Für das leibliche Wohl nach der Messe sorgte wie jedes Jahr die Bergwacht Inzell an der Bergwachthütte (Riederalm). Bei traumhaften Wetter waren ca. 100 Besucher auf den Kienberg gewandert.

Nach der Messe um ca. 11.15 Uhr erlitt kurz unterhalb des Kienberggipfels eine junge Besucherin schwere Kreislaufprobleme durch Unterzuckerung. Durch die bereits anwesende Bergwacht Inzell konnte die 11-Jährige vorerst an der Skihütte und anschließend an der Bergwachthütte versorgt werden. Im Anschluss wurde die Patientin mit einem Bergwachtfahrzeug ins Tal befördert.

 

 

 

Einsatz am 03.08.2013

Am Samstag 03.08.2013 gegen 14.00 Uhr wurde die Bergwacht Inzell  zu einem Rettungseinsatz am Gamsknogel alarmiert.
Eine 59 jährige Bergwanderin war mit  ihrem Mann auf dem Abstieg zwischen Gamsknogel und Zwiesel zum Frillensee unterwegs. Auf einem flachen Wegstück stürzte die Frau in ein steiles Wiesenstück und anschließend in eine steile Schotterrinne. Sie stürzte so weit die Rinne hinab, dass der Mann sie aus den Augen verlor.

Das Absturzgelände, war so steil, dass der Mann nicht zu seiner Frau absteigen konnte. Er verständigte über die Rettungsleitstelle die Bergwacht und den Notarzthubschrauber Christoph 14. Der Hubschrauber nahm an der Bergrettungswache zwei Bergwachtmänner auf und setzte sie am Grat des Gamsknogel ab. Am Einsatzort konnte die Frau nur noch tot aufgefunden werden. Zur weiteren Untersuchung des Unfallherganges und zur Bergung wurden ein Bergführer der Polizei und ein Polizeihubschrauber angefordert. Der Ehemann der Verunglückten wurde zwischenzeitlich von einem Bergwachtmann betreut und mit dem Polizeihubschrauber geborgen.

Nach der Unfallaufnahme wurden  der Leichnam der Frau und anschließend die Bergwachtmänner und der Polizeibergführer durch den Polizeihubschrauber ins Tal geflogen.

Nach den ersten Ermittlungen der Polizei kam die Frau ins Straucheln und stürzte mit dem Kopf voraus in das unwegsame und steile Gelände. Bei diesem Sturz zog sie sich sehr schwere Schädelverletzungen zu, die schließlich sofort zum Tod führten.

Im Einsatz waren 10 Mann der Bergwacht Inzell, die Hubschrauber Christoph 14 und Edelweis 5, zwei Mann von KID Berg, ein Bereitschaftsarzt der Bergwacht und ein Polizeibergführer.

 

 

 

Einsatzreiche Woche für die Bergwacht Inzell

Am Samstag, den 27.07.2013 fand das alljährliche Inzeller Dorffest statt, bei dem die Bergwacht Inzell wieder mit ihrem Hendlverkauf zur Stelle war. Damit es auch den jüngeren Besuchern nicht zu langweilig wurde, konnten diese mit der Seilbahn der Bergwacht vom Rathausbalkon herunterfahren.

Am darauffolgenden Tag - Sonntag, 28.07.2013 - wurde die Bereitschaft Inzell das erste Mal zur Unterstützung der Löscharbeiten am Thumsee gerufen. Kurz vor der Abfahrt dorthin musste jedoch noch eine Frau mit Kreislaufproblemen im Bereich Huttern versorgt werden, zu der bereits ein RTW aus Traunstein unterwegs war.

Am Montag, 29.07.2013 und Dienstag, 30.07.2013 wiederum zwei weitere Einsätze zur Brandbekämpfung am Thumsee.

Ebenfalls am Dienstag, 30.07.2013 fand am Abend, bei fast perfektem Wetter, das Inzeller Kurparkfest statt, dass von der Bergwacht Inzell organisiert wurde. Neben musikalischer Unterhaltung von den Hurricanes war für die Kinder ein Kletterturm aufgebaut, der von der Bergwacht Berchtesgaden zur Verfügung gestellt wurde. Für Speis und Trank war natürlich auch gesorgt. Hier geht ein Dank an die Metzgerei Eicher für die "Leberkasspende".

 

 

Einsatz am 23.06.2013


Nachdem am 23. Juni gegen 5 Uhr morgens die Bergwacht Ruhpolding alarmiert wurde, wurde auch der Einsatzleiter der Bergwacht Inzell gebeten sich bei der Leitstelle zu melden. Grund war eine verletzte Person auf der Bergwachthütte der Bereitschaft Inzell (Riederalm am großen Kienberg).

Nach kurzer Absprache mit der Bergwacht Ruhpolding, die bereits mit einem Arzt und zwei Bergwachtmännern unterwegs war, rückte auch die Bergwacht Inzell mit Rettungsfahrzeug und fünf Bergwachtlern aus.

Beim Eintreffen war der Patient bereits erstversorgt. Dieser war auf dem Weg vom Bettenlager nach unten von der Leiter gestürzt und hatte sich eine schmerzhafte Oberschenkelverletzung zugezogen.

Um einen möglichst patientenschonenden Abtransport garantieren zu können, wurde bei der Leitstelle ein Rettungshubschrauber angefordert, worauf eine Maschine vom Typ EC145 aus München gesandt wurde, die den Patienten in ein nahegelegenes Krankenhaus transportierte.

Am Einsatz waren insgesamt neun Bergwachtler der Bereitschaften Inzell und Ruhpolding beteiligt.

 

 

Einsatzübung am 21.06.2013

Trotz einer einsatzreichen Woche stand wie jeden zweiten Freitag noch eine Übung auf dem Ausbildungsplan.

Diesmal ging es darum eine verletzte Person möglichst schonend mit terrestrischen Rettungsmitteln aus einem ca. 25 Meter tiefen Graben im Wald zu bergen.

Dies wurde mit einer Seilbahn umgesetzt.

Hierbei werden zwei Statikseile über einen Graben oder eine Schlucht gespannt, auf denen sich eine Laufkatze befindet an der der Retter gesichert ist. Durch Einsatzkräfte auf beiden Seiten des Grabens wird der Retter mit zwei Zugseilen genau über der Unfallstelle positioniert. Dort wird er über eine Umlenkrolle abgelassen und im Anschluss, zusammen mit dem Patienten, mittels Seilwinde wieder aufgezogen um wiederum mittels Zugseil auf eine Seite des Grabens befördert werden zu können.

Die Übung verlief reibungslos und ohne Zwischenfälle.

Dank des schönen Wetters erfolgte die Nachbesprechung in geselliger Runde im Biergarten im Gasthaus Adlgass.

An der Übung waren 15 Bergwachtler der Bereitschaft Inzell beteiligt.

Bilder von Ausbildungen und Übungen finden Sie unter Bilder.

 

 

Einsatz am 20.06.2013

Eine Bergsteigergruppe stieg von der Kohleralm über den sogenannten Blausteig Richtung Zwieselalm. Aufgrund der großen Hitze hatte ein etwa 70-jähriger Mann auf halbem Weg mitten im Latschenfeld schwere Kreislaufprobleme. Über Handy wurde die Rettungsleitstelle und von dieser die Bergwacht Inzell alarmiert. Da momentan kein Hubschrauber zur Verfügung stand, wurde der erste Voraustrupp zu Fuß über die Kohleralm Richtung Einsatzstelle geschickt. Diese beiden Bergwachtler hatten - bei über 35 Grad Sommerhitze - wahrlich nicht das Glückslos erwischt und mussten mit Rettungsgerät und Getränken so rasch es ging zum Verunfallten kommen.

Zwischenzeitlich war aber der Rettungshubschrauber Christoph 14 wieder frei und erreichte mit einem Retter zur gleichen Zeit die Einsatzstelle in der Nähe der Kohleralm. Nach Erstversorgung wurde der Mann mittels Fixtau geborgen und ins Tal gebracht. Die restlichen Bergwachtler konnten wieder zu Fuß ins Tal steigen. Im Einsatz waren insgesamt elf Bergwachtler der Bereitschaft Inzell.

 

 

Einsatz am 19.06.2013

Am Mittwoch, den 19. Juni 2013 stürzte eine Wanderin beim Abstieg von der Stoißeralm auf der Fortststaße in Richtung Farnbichl. Der Sturz ereignete sich kurz oberhalb der Hubertushütte und hatte eine tiefe Platzwunde am Knie zur Folge.

Die Patientin wurde mit dem Rettungsfahrzeug der Bergwacht Inzell ins Tal befördert und dort an einen RTW übergeben.

 

 

Einsatz am 18.06.2013

Am Dienstag, den 18. Juni, war ein Bergsteiger allein über den Gamskogel und Zwieselgrat unterwegs. Er wagte den riskanten Abstieg übers Murkar Richtung Frillensee. Auf Grund von Erschöpfung, nicht zuletzt wegen der enormen Hitze, stürzte er und schlitterte nach eigenen Angaben etwa 20 Meter über Felsgeröll herab. Er verletzte sich am Bein und war nicht mehr in der Lage allein abzusteigen. Glücklicherweise konnte er einen Notruf übers Mobiltelefon absetzen, was aber in dieser abgelegenen Gegend auf Grund von Funklöchern äussert schwierig ist.

Nach kurzer Suche konnte er im unwegsamen Gelände aufgefunden werden. Zur Versorgung war neben der Bergwacht ein Notarzt vor Ort. Das wichtigste waren aber zuerst die Getränke, um den dehydrierten Bergsteiger wieder zu Kräften kommen zu lassen. Nach Abtransport wurde er der Rettungswagen zur weiteren Behandlung übergeben.

 

 

Einsatz am 16.06.2013

Am Sonntag, den 16. Juni, stürzte eine Bergwanderin unterhalb der Bäckeralm und zog sich einen komplizierten Bruch im Bereich Oberschenkel zu. Der Abtransport war aber denkbar einfach, da sich der Unfall im Bereich der befahrbaren Forststrasse ereignete.

 

 

Gemeinschaftsübung der Bereitschaften Inzell, Ruhpolding und Traunstein am 08.06.2013 mit anschließendem "scharfen" Einsatz

Die diesjährige Sommerübung gemeinsam mit den Nachbarn Traunstein und Ruhpolding wurde von der Bergwacht Inzell am Samstag, 8. Juni, im Bereich Kienberg organisiert. Die Alarmierung erfolgt originalgetreu über die Rettungsleitstelle Traunstein als Übungsalarm um ca. 9.00 Uhr.

Es wurde ein gestürzter Mountainbiker mit anschließendem Absturz im Bereich der Einfahrt oberhalb Rossgasse gemeldet. Die Aufgabenstellung war zunächst die Auffindung des Verunfallten abseits des befahrbaren Weges in nicht begehbarem Steilgelände. Mittels Fixseilen und Seilgeländer musste der Verletzte erst mal sicher erreicht werden, nach Erstversorgung und Sicherung wegen der Schwere der Verletzungen musste der Notarzt zum Verunfallten gebracht werden. Die Bergung erfolgte mittels Gebirgstrage und Seilwinde da kein Hubschrauber zur Verfügung stand.

Die Einsatzleitung und Sammelstelle wurde am Rossgassboden aufgebaut. Während dieser Einsatz plangemäß lief hatte sich die Übungsleitung einen zweiten Unfall in der Nähe Kienberggipfel einfallen lassen. Die Einsatzstelle wurde wiederum über die integrierte Leitstelle mittels GPS Koordinaten übermittelt. Dies entspricht auch den immer öfter vorkommenden Unfallmeldungen, da in den modernen Mobiltelefonen diese Koordinaten meist angezeigt werden. Wiederum war eine abgestürzte Person zu suchen, zu sichern und zu versorgen und dann schonend abzutransportieren. Es musste der Notarzt der Unfallstelle 1 möglichst rasch nach oben gebracht werden. Trotz bestem Flugwetter war natürlich kein Helikopter zu gekommen. In dieser Situation bewährt sich unser Quad hervorragend da Retter, Notarzt und Material äußerst schnell bis weit ins Gelände gebracht werden können, in diesem Fall bis zum oberen Ende Aschgrün. Während der erste Verunfallte relativ einfach nach unten mittels Seilwinde zu bergen war, musste der zweite zunächst ca. 50 m abgeseilt werden und mittels Mannschaftszug über die Aschgrün nach oben gebracht werden, und das schonend in der Gebirgstrage mit Vakuumbett wg. der schweren Rückenverletzungen. Dies forderte die gesamte Mannschaft aufs äußerste. Das Erreichen der Hochebene bedeutete das Übungsende und die ca. 30 Bergwachtler trafen sich an der Kienbergalm zur Übungsbesprechung. Aber so weit kam es leider gar nicht.

Jetzt wurde ein reeller, „scharfer“ Einsatz im Bereich Kohleralm gemeldet. Ein Bergsteiger hatte über Handy alarmiert, dass er sich verletzt hatte und etwas unterhalb der Kohleralm sei. Dann war die Verbindung unterbrochen. Da alle verfügbaren Bergwachtler, die Fahrzeuge und das Material am Kienberg waren, war zunächst einmal Phantasie gefragt. Der Rettungshubschrauber Christoph 14 war bei einem Einsatz am Watzmann gebunden, Polizeihelikopter wg. Hochwassereinsätzen auch nicht verfügbar. Da die genaue Ortslage und Verletzungsmuster nur ungenau bekannt waren wurde der Hubschrauber aus Salzburg angefordert, zeitgleich aber gleich wieder das Quad als Voraustrupp mit zwei Rettern ins Tal geschickt. Weitere Einsatzkräfte mittels Bergwachtgeländewagen nachgesandt, da wiederum eine terrestrische Rettung wahrscheinlich war. Während der Salzburger Rettungshubschrauber den Bereich von oben absuchte erreichte der Voraustrupp zu Fuß den Verunfallten und konnte nach Erstversorgung der nicht allzu schweren Beinverletzung diesen ins Tal bringen.

Übungs- und Einsatzschluss waren dann um ca. 18.00 Uhr. Im Einsatz waren an diesem Tag etwa 30 Bergwachtler.

 

 

 

Hüttenrennen 2013

Am 23.03.2013 fand das jährliche internationale Hüttenrennen der Bergwacht Inzell auf der Riederalm statt.

Die Regeln des Rennens wurden wie immer durch den Verlierer des Vorjahres bestimmt.

Startpunkt war vor der Riederalm. Nach einem kurzem Aufstiegsstück mit techisch höchst anspruchsvollen Spitzkehren gelangte man zur Umkleideschleuse in der man seine Schutzkleidung für den rasanten Abfahrtsparcour anlegen musste, der gleich darauf mit offener Tourenbindung und Fellen an den Skiern zu bewältigen war. Zum Abschluss stand noch die Erstversorgung eines Patienten an. Im Anschluss wurde durch läuten einer Glocke die Zeit gestoppt wurde.

Das Rennen lief reibungslos ohne größere Zwischenfälle oder Verletzungen ab.

Den ersten Platz belegte Engelbert Mayer.

Auf dem letzten Platz landete Markus Mayer, der somit Veranstalter des Hüttenrennens 2014 ist.

 

 

 

 

Eisspeedway 2013

Auch dieses Jahr war die Bergwacht Inzell wieder zur Unterstützung des Roten Kreuzes beim Eisspeedway in der Max Aicher Arena vor Ort.

Die Bergwacht war mit 6 Einsatzkräften im Innenraum in der Nordkurve stationiert.

Das Quad incl. Akja, das zum schnellen und schonenden Abtransport gestürzter Fahrer im Innenraum platziert war, kam zum Glück erst nach dem Rennen am Sonntag zum Einsatz, um die drei Erstplatzierten zur Siegerehrung zu fahren.

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