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Montag, 21. Januar 2019

Katastrophenalarm fordert die Bergwacht München

Die Bergwacht München wurde aufgrund der Schneemengen Mitte Januar zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte bei der Sicherung von Dachräumungen angefordert.

Regionaler Wochenbericht Bayerische Voralpen vom 18.01.2019 des Lawinenwarndienst Bayern: "… von knapp zwei Meter Schnee am Spitzingsee wächst die Schneedecke auf drei Meter in den Hochlagen, in manchen Mulden und Gräben liegen zwischen 5 und 8 Meter, …“

In den Landkreisen Garmisch-Partenkirchen, Bad Tölz-Wolfratshausen, Miesbach, Traunstein und Berchtesgadener Land wurde zeitweise der Katastrophenfall ausgerufen.

Die Bergwacht München wurde aufgrund dieser Schneemengen und angekündigten weiteren Schneefällen zur Unterstützung der örtlichen Einsatzkräfte angefordert. Von Freitag, 10.01.2019 bis Dienstag, 15.01.2019 war die Bergwacht München zuerst im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen und später im Landkreis Garmisch-Partenkirchen, Gemeinde Krün auf Schloss Elmau, im Einsatz.

In Summe waren 36 Bergwachtler – bis zu 12 Einsatzkräfte am Tag – im Einsatz. Im Schwerpunkt galt es, die Einsatzkräfte der Feuerwehren, des THWs und der Bundeswehr auf den Dächern vor Absturz zu sichern und diese teilweise bei den Schaufelarbeiten zu unterstützen.

Die Zusammenarbeit mit allen Kräften der Bundeswehr, der Feuerwehren und dem THW war hochgradig kameradschaftlich und professionell.

Darüber hinaus wurde neben diesem Katastropheneinsatz auch der reguläre Dienst in unseren Dienstgebieten gestemmt und die eigenen Diensthütten am Spitzing von ihrer Schneelast befreit.

An alle Helfer, ob draußen vor Ort oder drinnen im Hintergrund, unseren herzlichen Dank!

Die Bereitschaftsleitung Heinz Neiber, Jens Oellrich und Raphael Zeller

Autor: Bergwacht München

Auf den Dächern in Geretsried und die Diensthütte Maxlrainer am Spitzingsee

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