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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

DRF Luftrettung

Lebensretter aus der Luft

Jahr für Jahr verunglücken mehrere hunderttausend Menschen auf deutschen Straßen. Lebensgefahr droht auch bei Herzinfarkt oder Schlaganfall. Und jedes Jahr müssen hunderte von Patienten auf schnellstem Weg aus dem Ausland in eine deutsche Klinik gebracht werden. Diesen Menschen schnell und effektiv zu helfen, ist die Aufgabe der DRF Luftrettung. Ihr Anspruch: Die bestmögliche Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten. Um dies zu erreichen, arbeitet die DRF Luftrettung mit hohen Quali-tätsstandards, sowohl in der Medizin als auch in den Bereichen Flugbetrieb und Technik.

An 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark setzt die DRF Luftrettung über 50 Hubschrauber für die Notfallrettung und den Transport von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Standorten sogar rund um die Uhr. Alle Hubschrauber sind optimal für die Versorgung von Notfall- und Intensivpatienten ausgerüstet.
Rund 550 Notärzte, 250 Rettungsassistenten, 180 Piloten und 70 Techniker sind für die DRF Luftrettung im Einsatz. Im Jahr 2009 leisteten sie in-sgesamt 40.375 Einsätze. Zu den häufigsten Alarmierungsgründen zählten dabei lebensgefährliche Erkrankungen, wie Herzinfarkte und Schlaganfälle, sowie Unfälle. Zusammen mit der LAR (Luxembourg Air Rescue) setzt die DRF Luftret-tung unter dem Namen European Air Ambulance (EAA) sechs Ambulanz-flugzeuge, erfahrene Piloten und medizinische Teams für die weltweite Rückholung von Patienten ein. Koordiniert werden diese weltweiten Ein-sätze durch eine gemeinsame Alarmzentrale (Mission Control Center MCC) am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden. Sie ist im Notfall rund um die Uhr erreichbar, Alarm-Telefon: 0711-701070.

Kosten der Luftrettung
In Deutschland hat jeder Betroffene Anspruch auf den Einsatz eines Ret-tungshubschraubers, wenn dies medizinisch erforderlich ist. Die Kosten der Luftrettung können im bundesweiten Durchschnitt allerdings nicht voll-ständig durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen werden. Zur Fi-nanzierung ihrer Arbeit ist die DRF Luftrettung daher auf die Unterstützung von Förderern und Spendern angewiesen. In vielen Orten gehen deshalb Außendienstmitarbeiter von Tür zu Tür, um über die Arbeit der DRF Luft-rettung zu informieren und Förderer zu werben. Sie sammeln an den Haustüren kein Geld, tragen Dienstkleidung und können sich ausweisen.

Auslandsreisenden bietet eine Fördermitgliedschaft die Sicherheit, im Falle eines Unfalls oder einer Erkrankung im Ausland und bei entsprechender medizinischer Indikation kostenlos durch die DRF Luftrettung in eine deutsche Klinik transportiert zu werden. Die Kosten für solche Ambulanz-flüge aus dem Ausland nach Deutschland dürfen von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden. Ohne private Vorsorge müs-sen die Patienten die oft sehr hohen Kosten selbst tragen.
Der Mindestförderbeitrag für Einzelpersonen liegt bei 30,- Euro, für Familien bei 60,- Euro pro Jahr. Fragen zur Fördermitgliedschaft beantwortet das Service-Team der DRF Luftrettung montags bis freitags von 8.00 bis 20.00 Uhr unter Telefon: 0711-70072211.

Hintergründe zur DRF Luftrettung
Die DRF Luftrettung besteht aus einem gemeinnützigen Förderverein, einer Stiftung des bürgerlichen Rechts, einer gemeinnützigen AG sowie deren Tochterunternehmen. Die Stiftung, die der Aufsicht des Regierungs-präsidiums Stuttgart unterliegt, überwacht die operative Arbeit der gemein-nützigen AG. Zur Finanzierung dieser oft lebensrettenden Arbeit tragen die rund 500.000 Förderer des DRF e.V. entscheidend bei.
   
Mehr Informationen im Internet unter:  http://www.drf-luftrettung.de

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