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Nachrichten

Mittwoch, 3. Januar 2018

Rodelunfall am Blomberg: Jugendlicher verletzt sich schwer

Am zweiten Tag des neuen Jahres kam ein Jugendlicher von der Rodelbahn am Blomberg ab und zog sich dabei schwere Kopfverletzungen zu.

Wackersberg/Blomberg – Gegen 11 Uhr rodelte ein 13-jähriger Jugendlicher aus England von der Bergstation am Blomberg los, er kam unten jedoch nicht an. Zuerst vermutete der Vater, er habe sich verirrt und fuhr daraufhin noch einmal selbst die Rodelbahn hinunter, ohne jedoch seinen Sohn zu finden.

Daraufhin alarmierten die Angehörigen in Absprache mit der Blombergbahn die Polizei. Diese startete zusammen mit der Bergwacht und der Blombergbahn eine Vermisstensuche.

Um 15.22 Uhr fand ein Mitarbeiter der Bergbahn den Jungen ca. 10 m unterhalb der eigentlichen Rodelbahn im unwegsamen Gelände. Der Bub verunglückte nahe dem Start noch vor der ersten Kurve, der „Gustavkurve“. Der Jugendliche war zu dieser Zeit bewusstlos, unterkühlt und hatte sich eine schwere Kopfverletzung zugezogen. Einen Helm hatte er nicht getragen.

Der Verunglückte wurde von der Bergwacht, dem Bergwachtnotarzt Dr. Tobias Reploh und dem inzwischen auch eingetroffenen Hubschrauber-Rettungsteam mit Sauerstoff versorgt, stabilisiert, aufgewärmt und dann per Winde mit dem Rettungshubschrauber aus abschüssigem Gelände gerettet und in die Klinik geflogen.


An dem Einsatz waren neben Polizei, die Bergwacht Bad Tölz und Lenggries, sowie der Rettungshubschrauber Christoph Murnau beteiligt. Besonderer Dank gilt auch den Bergbahn-Mitarbeitern, welche die Suche tatkräftig unterstützten.

Autor: Bergwacht Bad Tölz

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