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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Sonntag, 2. November 2014

Zwei gleichzeitige Einsätze am Sonntagnachmittag

Zwei gleichzeitige Einsätze am Sonntagnachmittag forderten die Oberauer Retter.

Oberau- Gutes Wetter und milde Temperaturen lockten am letzten Herbstferienwochenende wieder zahlreiche Menschen in die Berge. In höheren Lagen war dabei bereits mit großen Schmeemengen zu rechnen.

Eines dieser Schneefelder wurde einer 26-Jährigen Frau aus München am frühen Sonntagnachmittag (02.11.2014) zum Verhängnis. Beim Abstieg von der Weilheimer Hütte kam sie vom Weg ab und traute sich im steilen, schneereichen Gelände nicht mehr alleine weiter. Um die Frau aus ihrer misslichen Lage zu befreien, rückten fünf Retter der Bergwacht Oberau gegen 15:00 Uhr mit dem Bergrettungsfahrzeug aus. Nach gutem Zureden des Einsatzleiters konnte die Münchnerin schließlich doch bis zur nächsten Forststraße selbständig absteigen. Von dort wurde sie, äußerst erleichtert, mit dem Rettungsfahrzeug zur Abklärung in das Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen gebracht.

Noch während dieser Einsatz lief, wurde ein zweiter Notfall gemeldet. Ein 41-Jähriger aus Vilgertshofen hatte sich beim Abstieg über den Oberauer Steig am Knöchel schwer verletzt. Nach einer kurzen Suche konnte er durch einen Oberauer Luftretter zusammen mit dem Rettungshubschrauber Christoph Murnau geborgen und anschließend in die Unfallklinik Murnau gebracht werden.

Insgesamt waren am Sonntagnachmittag neun Bergretter der Bergwacht Oberau, sowie der Einsatzleiter Loisachtal Süd von 14:30 bis 18:00 Uhr im Einsatz.

Einen Tag später am Montag den 03.11.2014 erfolgte eine weitere Alarmierung der Bergwacht Oberau. Zwischen Oberau und Eschenlohe stürzte ein Jugendlicher aus Großweil mit dem Fahrrad schwer, sodass er kurzzeitig bewusstlos liegen blieb. Die Alarmierung erfolgte zusammen mit dem HVO-Oberau, der FFW Eschenlohe, dem RTW Murnau, dem EL Loisachtal Süd und dem Christoph Murnau. Der Patient wurde bereits von seinen Eltern vorbildlich erstversorgt, sodass der HVO zusammen mit dem medizinischen Crew des Christoph Murnau die Verletztenbetreuung übernehmen konnte.
Die Bergwacht arbeite dazu und half bei der Umlagerung und beim Transport in den Hubschrauber. Insgesamt waren sieben Bergretter für ca. 45 min im Einsatz.

Autor: Bergwacht Oberau

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