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Bergwachteinsatz im Rohrbachtobel

 

 

Bergwacht Kempten rettet 75-jährigen Mann nach Sturz auf dem Wanderweg aus dem Rohrbachtobel


Am späten Mittwochnachmittag den 22.08.2018 ist die Bergwacht Kempten zu einem Einsatz im Rohrbachtobel gerufen worden.

Ein 75-jähriger Mann, der in Begleitung einiger Familienmitglieder war, stürzte auf dem Wanderweg im Naturschutzgebiet Rohrbachtobel und zog sich dabei eine schwere Verletzung am Oberschenkel zu. Durch eine telefonische Kontaktaufnahme durch den Einsatzleiter der Bergwacht Kempten konnte der genaue Unfallort lokalisiert werden.

Die Bergretter machten sich auf den Weg Richtung Einsatzstelle. Dass tatsächlich eine schwere Verletzung vorlag, wurde erst durch die ersten Einsatzkräfte vor Ort festgestellt.

Durch den Notarzt der Bergwacht Kempten konnte eine rasche Versorgung sichergestellt werden, um den Patienten transportfähig zu machen.

Der Abtransport mit der Gebirgstrage aus dem Rohrbachtobel nahm ca. 1 Stunde in Anspruch. Der Patient konnte zwei Stunden nach der Alarmierung an den Landrettungsdienst übergeben werden. Nach insgesamt drei Stunden war für die Bergwacht Kempten der Einsatz beendet.


Der Rohrbachtobel liegt nicht im alpinen Bereich, dennoch erfordern die Wege an sich durchaus Trittsicherheit, da in einigen Teilen des Geländes auch eine nicht zu unterschätzende Absturzgefahr besteht.

 

 

 

Gestürzte Mountainbikerin bei Kleinweiler

Am Sonntag, den 29.04.2018, erfolgte um 13:30 Uhr eine Alarmierung für die Bergwacht Kempten durch die integrierte Leitstelle Allgäu. Grund des Einsatzes war eine gestürzte Mountainbikerin in der Nähe der Alttrauchburg bei Kleinweiler. Nach Depotbesetzung starteten drei Bergretter mit dem BW-Fahrzeug in Richtung Einsatzort. Unterwegs stießen noch zwei weitere Kemptener Bergretter hinzu. Die Blaulicht-App leistete bei der Auffindung des Einsatzortes gute Dienste. Durch den grenznahen Bereich zu Baden Württemberg waren auch die Bergwachtkollegen aus Isny bereits am Einsatzort und konnten die Erstversorgung übernehmen. Die Patientin mit einer komplizierten Sprunggelenkfraktur wurde dann mit dem Landrettungsdienst in geeignetes Gelände gebracht und in den Christoph 17 umgeladen. Hervorzuheben ist die sehr gute Zusammenarbeit mit den Bergwacht-Bereitschaften Immenstadt und Isny. Nach kurzer gemeinsamer Abschlussbesprechung konnte der Einsatz um 15:30 Uhr im Depot Kempten beendet werden.


Verletzter Wanderer Nähe Wenger Egg Alpe

Am Samstag, den 10.02.2018, um 15:35 Uhr, wurde die Bergwacht Kempten über die integrierte Leitstelle in Kempten zu einem verletzten Wanderer (53) in der Nähe der Wenger Egg Alpe gerufen. Nach einem Rückruf durch den Einsatzleiter machten sich vorerst fünf Bergretter auf den Weg. In Wengen fuhren sie mit dem Schneefahrzeug den Alpweg Richtung Alpe hinauf. Da 600m vor der Hütte zwei querliegende Bäume den Weg versperrten, ging es zu Fuß bis zur Alpe weiter. In der Zwischenzeit war der Patient, der eine Sprunggelenkfraktur hatte, mit fremder Hilfe bis an die Alpe gekommen. Dadurch, dass aufgrund starken Nebels kein Hubschrauber fliegen konnte, wurde ein Bergwacht-Notarzt angefordert, um den Patienten transportfähig zu machen, da dessen Schmerzen stärker geworden waren. Nachdem der Arzt und weiteres Personal mit Rettungsmittel am Patienten waren, wurde der Abtransport vorbereitet und über den Alpweg mit Akja durchgeführt. In Wengen wurde der Patient dann an den Landrettungsdienst übergeben.

Am Einsatz waren beteiligt:
1 Bergwacht-Notarzt, Oberstdorf
6 Bergretter, Kempten
1 Bergwach-Einsatzleiter, Immenstadt (Einsatzannahme)
Integrierte Leitstelle, Kempten

Einsatzende: 20 Uhr am Depot

04.01.2018

Einsatzreicher Jahresabschluss für die Bergwacht Kempten

Nach außergewöhnlich ruhigen Sommermonaten wurde die Bergwacht Kempten im Dezember zu vier Einsätzen alarmiert.

Am 02. Dezember wurde die Bergwacht am späten Nachmittag zu einem gestürzten Skitourengeher im Bereich Kleinweiler-Hofen gerufen. Er wurde gemeinsam mit der Bergwacht Isny und einem Schneefahrzeug versorgt und geborgen.

Drei Stunden später wurde die Bergwacht zu einer Totenbergung Nähe Weitnau alarmiert, welche nach Rücksprache durch den Einsatzleiter die örtliche Feuerwehr übernommen hatte.

Am Abend des zweiten Weihnachtsfeiertags wurde die Bergwacht zu einem häuslichen Notfall gerufen. Mit dem Schneefahrzeug ging es in das verschneite Keuzbachtal zur Kreuzleshöhe, was sich aufgrund der extremen Neuschneelage als anspruchsvolle Aufgabe herausstellte. Der Patient wurde von dem Bergwacht-Notarzt versorgt. Der 84-jährige Patient wollte aber trotz Behandlung und Aufklärung auf eigenen Wunsch nicht abtransportiert werden.

Der vierte Einsatz führte die Bergretter am darauffolgenden Freitag wieder in das Kreuzbachtal. Der Zustand des 84-jährigen Patienten hatte sich zunehmend verschlechtert, sodass sich die Angehörigen bei Tageslicht für die erneute Alarmierung der Bergwacht entschieden. Zusammen mit der Besatzung des Christoph 17 und einer Pistenwalze von dem Gohresberglift wurde der Patient versorgt und abtransportiert.

An den Einsätzen waren jeweils zwischen 3 und 7 Bergretter über mehrere Stunden gefordert.

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