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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Donnerstag, 2. Juni 2016

Arbeiter verunfallt auf der Reiter Alpe mit ATV und verletzt sich schwer am Fuß

Gemeinsamer Rettungseinsatz: Bundeswehr, Bergwacht, „Christoph 14“ & Polizei bringen Patienten sicher per Seilbahn ins Tal

SCHNEIZLREUTH/OBERJETTENBERG – Am Mittwochmorgen ist ein 47-jähriger Bauarbeiter aus Sachsen auf der Reiter Alpe auf dem Weg von seinem Nachtlager in der Neuen Traunsteiner Hütte zur Arbeitsstelle an der Bergstation der Seilbahn mit einem All-Terrain-Vehicle (ATV) vom Weg abgekommen, in einen Graben abgestürzt und schwer am Fuß verletzt worden. Der Unfall ereignete sich an einer leichten Steigung zwischen der Abzweigung des Schrecksteigs und dem Lenzenkaser. Ersten Ermittlungen zufolge hatte sich offenbar ein Rad vom Fahrzeug gelöst.

Soldaten der Bundeswehr und Mitarbeiter der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD52) leisteten dem Mann Erste Hilfe und setzten gegen 7.25 Uhr bei der Leitstelle Traunstein einen Notruf ab, die daraufhin die Reichenhaller Bergwacht und den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ alarmierte. Der Pilot schaffte es trotz Starkregen und Nebel westlich von Lofer aus entlang des Alpasteigs aufs Hochplateau zu fliegen und am Lenzenkaser zu landen. Gleichzeitig fuhr eine Mannschaft der Reichenhaller Bergwacht per Seilbahn auf den Berg, da wegen der tiefhängenden Wolken nicht klar war, ob der Hubschrauber überhaupt zum Unfallort durchkommt.

Nach medizinischer Erstversorgung durch den Notarzt brachten die Einsatzkräfte und Soldaten den Patienten auf den Weg zurück und fuhren in per Fahrzeug bis zur Bergstation und dann mit der Seilbahn ins Tal, wo ihn eine Rettungswagen-Besatzung des Berchtesgadener Roten Kreuzes zur Weiterfahrt in die Kreisklinik Bad Reichenhall übernahm. „Christoph 14“ konnte wegen der schlechten Sichtflugverhältnisse zunächst nicht mehr starten und flog erst später zur Kreisklinik Bad Reichenhall, wo er den Notarzt wieder abholte. Die Bergwacht war rund drei Stunden lang im Einsatz. Ein Bergführer der Polizei nahm den Unfallhergang auf.

Autor: BW Rei E 12__2016

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