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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Nachrichten

Freitag, 13. März 2015

2. Wolfi–Schmidt–Gedächtnislauf durchgeführt

bei traumhaften Wetter hat die Bergwacht Bad Reichenhall am 07.03.2015 den 2. Wolfi–Schmidt–Gedächtnislauf veranstaltet.

Bei hervorragenden Schneeverhältnissen und traumhaften Wetter hat die Bergwacht Bad Reichenhall am 07.03.2015 den 2. Wolfi–Schmidt–Gedächtnislauf veranstaltet. 20 Teilnehmer, ausnahmslos Bergretter und deren Begleiterinnen der Bergwacht Bad Reichenhall, haben teilgenommen. Bei diesem Wettkampf geht es weniger um Best- und Höchstleistungen als vielmehr um das Miteinander der Reichenhaller Bergretter. Die Einsätze sind meist ernst genug und auch die Ausbildungen nehmen viel Zeit in Anspruch. So soll der Wolfi-Schmid-Gedächtnislauf nicht nur an den beliebten Reichenhaller Bergretter erinnern, sondern auch deren Gemeinschaft fördern.

Zum ersten Mal wurde der Gedächtnislauf vor zwei Jahren ausgetragen, damals bei schönem Wetter aber widrigen Schneeverhältnissen. Im letzten Jahr ist mangels Schnee der Gedächtnislauf komplett ausgefallen. Dafür wurden die Teilnehmer in diesem Jahr mit Pulverschnee in der ersten Hälfte und etwas kompakten Schneeverhältnissen in der zweiten Hälfte belohnt.

Der Lauf startet am Hochschlegel und führt durch freies Gelände bis zur unteren Schlegelalm. Das Reglement besagt, dass jeder Teilnehmer selbst zum Start kommen muss, und vom Ziel auch wieder selbst ins Tal. Ferner ist ein Skihelm sowie eine komplette Lawinenausrüstung vorgeschrieben. Der Start der Teilnehmer am Hochschlegel erfolgte im Minutentakt und jeder suchte sich den besten und schnellsten Weg zum Ziel. Unterwegs auf der Schlegel Jagdhütte wurden die Rennläufer von den Ehefrauen frenetisch angefeuert. Auch andere Skitourengeher, die an diesem wunderschönen sonnigen Samstag unterwegs waren, haben auf der Strecke mit viel Freude dem Wettkampf zugeschaut und die Rennläufer angefeuert.

Zum Schluss des Rennens an der unteren Schlegelalm hat Stüberlwirt Marcel Häusler alle Teilnehmer sowie die Zeitnehmer und anwesenden Ehefrauen mit einer kleinen Brotzeit verköstigt. Zum Schluss ging es über die Rötelbachstraße nach Baumgarten, von wo der bergwachteigene Shuttledienst die Teilnehmer zu ihren Ausgangsorten zurückbrachte.

Zur Siegerehrung in der Bergrettungswache kamen neben den Teilnehmern auch noch einige Angehörige der Teilnehmer zusammen. Organisator des Rennens, Urs Strozynski, hat die Teilnehmer in fünf Leistungsklassen eingeteilt. Neben der allgemeinen Damenklasse und einer Seniorenklasse gab es die allgemeine Herrnklasse bis 40 Jahre, die Herrenklasse 40-50 Jahre und die Herrenklasse 50-60 Jahre. Der älteste Teilnehmer war Eduard Schmidt dessen im Dezember 2005 verstorbenen Sohn gewidmeten Rennen. Während es in der Damenklasse nur zwei Teilnehmerinnen gab, fuhren in der Klasse der Herren 50-60 vier, in der Klasse der Herren 40-50 sechs und in der allgemeinen Herrnklasse bis 40 Jahre sieben Teilnehmer. Schnellster Abfahrer war Michel Pfnür mit einer Gesamtzeit von 1 Minute 33 Sekunden, dicht gefolgt von Martin Neubauer mit 1 Minute 42 Sekunden und Thomas Fischer mit 1 Minute 45 Sekunden. Erster in seiner Klasse Herren 40-50 wurde das Geburtstagskind Markus Furtner mit 1 Minute 49 Sekunden.

Zum Schluss waren sich alle Anwesenden einig, dass das Rennen auch dieses Jahr wieder ein tolles Erlebnis war, und im nächsten Jahr der dritte Gedächtnislauf stattfinden soll.

Marcus Goebel,

Presse Attache

 


 

Autor: BW Rei N 07__2015

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