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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Donnerstag, 5. September 2013

Mountainbiker stürzt 70 Meter in den Fischbach

Ein zufällig von einem Wanderer entdeckter abgestürzter Radsportler konnte von Bergwacht und Hubschrauber gerettet werden.

Gegen 14.30 Uhr meldete ein Wanderer bei der Leitstelle Traunstein, dass er ein herrenloses Bergrad am zum Fischbach abfallenden Hang rund 20 Meter unterhalb des Wegs entdeckt hatte - diese alarmierte die Bergwacht Ruhpolding. Die Besatzung eines Verbindungshubschraubers der Bundespolizei war gerade auf einen Schulungs- und Prüfungsflug in der Nähe und erkundete das Gebiet aus der Luft, konnte aber weder das Fahrrad noch einen Verunfallten entdecken.

Der Einsatzleiter der Bergwacht Ruhpolding ließ das Gebiet dann vom Boden aus absuchen. Noch während der Anfahrt der Bergretter konnte ein Ersthelfer den Patienten sichten und sich per Handy bei den Einsatzkräften melden. Die Bergretter, darunter der Ruhpoldinger Bergwacht-Notarzt mussten am Ende der Straße den Steig zum Staubbachfall aufsteigen und dann etwa 70 Meter den steilen Hang bis zur Unfallstelle abseilen.

Da geländebedingt ein Abtransport per Hubschrauber aus der engen Schlucht sehr schwierig war, wurde auch die Canyon-Rettungsgruppe der Bergwacht Chiemgau angefordert um einen bodengebunden Abtransport durch das Bachbett vorzubereiten. Der nach erster Einschätzung schwer Verletzte lag nach eigenen Angaben bereits rund eineinhalb Stunden am Bach und war stark ausgekühlt.

Die Einsatzkräfte sicherten aus diesem Grund den Wärmeerhalt und bekämpften die Schmerzen. Der Patient wurde nach der Versorgung etwa 100 Meter weiter durch das Bachbett getragen, bis zu einer Stelle von der aus er vom Rettungshubschraubers „Christoph 14" per Rettungstau aufgenommen wurde.

 

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