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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Donnerstag, 18. Februar 2016

Bergwacht Ruhpolding rettet Elfjährigen mit Halswirbelverletzung

Einen schwerverletzten Buben hat die Bergwacht Ruhpolding am Donnerstagabend auf der Skipiste am Unternberg gerettet. Dabei kam es auch zu einem nächtlichen Hubschraubereinsatz.

Der Elfjährige aus Traunwalchen war Abends beim Skifahren auf der Flutlichtpiste unterwegs, als er bei der letzten Abfahrt schwer stürzte. Die Ersthelfer, darunter auch ein Arzt, vermuteten eine Verletzung der Halswirbelsäule und alarmierten die Rettungskräfte. Mehrere Bergretter sowie der örtliche Bergwacht Notarzt trafen binnen Minuten am Unfallort ein.

Bei Patienten mit Verdacht auf Wirbelsäulenverletzungen ist wegen drohender Querschnittslähmung ein absolut schonender Transport erforderlich. Die Retter legten dem Jungen eine Halskrause an, lagerten ihn praktisch bewegungslos in ein stabilisierendes Vakuumbett und bargen ihn auf einem großen Schlitten von der Piste. Im Rettungswagen des Roten Kreuzes wurde der junge Patient weiter betreut.

Um Risiken einer Straßenfahrt ins Krankenhaus auszuschließen, entschieden sich die Retter für einen Abtransport per Hubschrauber. Da der örtliche Rettungshubschrauber Christoph 14 in Traunstein nur bei Tageslicht fiegt, rückte der Polizeihubschrauber Edelweiß 4 aus München an und flog den Jungen ins Klinikum Traunstein.

 

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