Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

 

 

Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Nachrichten

Dienstag, 12. Mai 2015

80. Hauptversammlung der Bergwacht Traunstein

Zahl der Bergwacht-Einsätze hat sich mehr als verdoppelt

Bereitschaft Traunstein musste im vergangenen Jahr zu über 50 Einsätzen ausrücken

11000 ehrenamtliche Stunden geleistet

Im 80. Jahr ihres Bestehens war die Bergrettungswache Traunstein in vielfältigen Einsatzbereichen stark gefordert.

In der Hauptversammlung gab Bereitschaftsleiter Thomas Lobensteiner einen Überblick über die ehrenamtlich geleisteten Dienste und bedankte sich bei den Angehörigen der Bereitschaft für ihren engagierten Einsatz für die Bergrettung im Einsatzleitbereich und in der Region. So haben sich die Einsatzzahlen 2014 mehr als verdoppelt. Insgesamt mussten die 37 aktiven Einsatzkräfte zu über 50 Einsätzen ausrücken. 11 000 ehrenamtliche Stunden wurden 2014 geleistet. Die Bereitschaft Traunstein war an vielen Einsatzorten gefordert. Neben dem Einsatzgebiet am Unternberg unterstützte die Bergrettungswache Traunstein die Bereitschaften Reit im Winkl, Ruhpolding, Inzell und Berchtesgaden. Über die klassische Sommer- und Winterrettung hinaus waren zahlreiche Einsätze mit dem in Siegsdorf stationierten Notbetankungsanhänger für Hubschraubereinsätze zu absolvieren. Dieses neue Einsatzmittel hat sich bewährt und wird häufig angefordert. Der Radius des Einsatzgebietes erstreckt sich von den Berchtesgadener Alpen bis zur Kampenwand. Besonders gefordert war die Bereitschaft beim Einsatz im Zusammenhang mit der Rettungsaktion in der Riesending-Höhle am Untersberg. Traunstein war mit 17 Bergwachtangehörigen in unterschiedlichen Funktionen an diesem Einsatz beteiligt. Die Bergretter waren am Landeplatz bei der Koordination der Hubschrauberflüge, beim Betanken der Hubschrauber, an der Höhle, als Spezialisten auf dem Technikfahrzeug, als Mitarbeiter in der Einsatzleitung und als Einsatzleiter eingesetzt. Über 400 Einsatzstunden wurden allein hier geleistet. Nur vier Wochen später waren Angehörige der Bereitschaft bei der Höhlenrettung im österreichischen Abtenau im Einsatz.
Auch die Bergwacht Bayern ist zunehmend auf den Einsatz modernster Technik angewiesen, um Rettungsmaßnahmen effektiver und schneller durchzuführen. So wurden für die Bergwacht Bayern sechs neu entwickelte Technikfahrzeuge beschafft. Die Bereitschaft Traunstein hat 2014 die Verantwortung für das Technikfahrzeug der Bergwachtregion Chiemgau übernommen. Der Standort des Fahrzeugs ist in Siegsdorf. Der VW T5 ist eine rollende Einsatzzentrale und ein Kommunikationszentrum.
Ein Einsatzdokumentationssystem erfasst sämtliche Einsatzdaten. Um bei alpinen Rettungseinsätzen einen genauen Überblick über den Standort der Bergretter zu erhalten, werden GPS-Tracker und Funkpeiler eingesetzt und deren Daten auf die Bildschirme übertragen. Auch der Einsatz mehrerer Hubschrauber, vor allem bei Katastrophenlagen oder größeren Lawinenunglücken, kann über die mobile Einsatzzentrale gesteuert werden. Bei mehreren Einsätzen hat sich das Fahrzeug bereits bewährt. Einen wichtigen Betrag für die Bergwachtregion Chiemgau leisten die Angehörigen der Bergrettungswache Traunstein bei ihrem Einsatz im Kriseninterventionsdienst der Bergwacht sowie im regionalen Ausbilderteam. Personell ist die Bereitschaft gut aufgestellt. 37 aktive Einsatzkräfte werden von 12 »Pensionären« kräftig unterstützt. Fünf Anwärter befinden sich in der Ausbildung, vier haben im letzten Jahr die Prüfung zum Bergwachtmann bestanden. Alfons Butzhammer und Hans Marchfelder würden für ihr 25-jähriges Engagement geehrt.

 

Maria, Katharina, Michael und Andreas haben mit der Winterprüfung Ihre Ausbildung zur Bergwacht-Einsatzkraft abgeschlossen

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum