Mitglieder-Login

Passwort vergessen?

 

 

Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Die Bergwachtbereitschaft Freilassing stellt sich vor

Allgemeines

Die Bergwacht Freilassing wurde im Jahre 1924 gegründet und ist damit sicherlich eine der ältesten Bereitschaften der Bergwacht in Bayern. Wir haben derzeit 54 Mitglieder, darunter drei Frauen. 24 aktive Mitglieder stellen den Rettungsdienst und viele andere Aufgaben sicher. Momentan haben wir 5 Anwärter, die sich in der Bergrettungsausbildung in unterschiedlichem Ausbildungsstand befinden.
Die Rettungswache der Bereitschaft ist im Rotkreuzhaus in Freilassing untergebracht. Ganzjährig und rund um die Uhr wird die Bergwacht Bad Reichenhall und die Bergwacht Teisendorf-Anger bei Einsätzen im Einsatzleitbereich Saalachtal unterstützt. Dazu sind jeweils zwei Bergwachtmänner oder –frauen in die Einsatzmannschaft und den Bereitschaftsdienst eingebunden.
Die Bereitschaft verfügt über 2 Bergwachtärzte, 6 Rettungsassistenten und 2 Rettungssanitäter.
Der Einsatzleitbereich Saalachtal umfasst verschiedene Gebirgsgruppen: den Hochstaufen und die nördlichen Teile von Untersberg, Lattengebirge und Reiteralm sowie die Chiemgauer Berge Ristfeuchthorn und Sonntagshorn.
Im Winter wird am Wochenende und an Feiertagen das Skigebiet Götschen betreut. Einige Bergwachtler sind auch bei der DSV-Skiwacht in den Berchtesgadener Skigebieten aktiv.

Seit 2009 ist die Bergwacht Freilassing die verantwortliche Bergwacht Rettungswache für die Höhlenrettung in der Bergwachtregion Chiemgau. Seit einigen Jahren gibt es schon einen Höhlenrettungstrupp, der die Höhlenrettung Südbayern unterstützte. Einen engen Schulterschluss haben wir inzwischen zur Salzburger Höhlenrettung - dies zeigt sich durch gegenseitige Treffen und Ausbildungen drent und herent. Für den Einsatz ausgebildet sind zur Zeit 12 Mann und 1 Frau, ein Großteil des Teams hat auch offizielle Lehrgänge der Bergwacht Bayern absolviert.

Aus den Ursprüngen der Bergwacht heraus ist uns natürlich der Schutz der Bergwelt ein besonderes Anliegen. Dazu besetzen wir regelmäßig auch unsere Diensthütte am Seeleinsee im Hagengebirge – ein Edelweißposten mit langer Tradition.

Rettungswache der Berg- und Höhlenrettung

Unser Standort für Dienstabende und Ausbildungen ist im Rotkreuzhaus in Freilassing. Die Höhlenrettung ist mit dem Materialdepot im Feuerwehrhaus in Mitterfelden / Ainring untergebracht. Dort steht auch unser Einsatzfahrzeug und der Materialanhänger der Höhlenrettung.

Im Einsatzbereich der Höhlenrettung liegen zahlreiche Gebirgsstöcke mit zum Teil sehr langen und tiefen Höhlen. Die Berchtesgadener Alpen sind insgesamt sehr höhlenreich und insbesondere der Untersberg ist geradezu durchlöchert und beherbergt Deutschlands derzeit längste und tiefste Höhle, das "Riesending" mit knapp 20 km Ganglänge und einer Tiefe von der Oberfläche bis unten von mehr als 1100 Höhenmetern. Aber auch die Chiemgauer Alpen haben an vielen Stellen kleinere und größere Höhlenobjekte.
Als Einsatzfahrzeug haben wir einen Mercedes Benz Vito Iglhaut. Unsere Ausrüstung für Höhlenrettung ist kompakt in einem Anhänger verstaut und somit jederzeit schnell an einen Einsatzort zu verbringen.
Unser Dienstabend findet jeden Donnerstag ab 20.00 Uhr statt. Im vierzehntägigen Rhythmus findet Ausbildung mit Sanitäts-, Bergrettungs- und Höhlenrettungsthemen statt.

Aktive und Inaktive

Grundsätzlich gibt es bei der Bergwacht nur aktive Mitglieder, denn die Bereitschaft lebt von der Mitarbeit der Mitglieder. Allerdings können Mitglieder, die aus Altersgründen nicht mehr am aktiven Dienst teilnehmen können, inaktiv geführt werden.
Jedes aktive Mitglied muss sich bei den Bereitschaftsdiensten einbringen und eine gewisse Anzahl an Pistendiensten übernehmen. Dazu ist es natürlich auch notwendig, an den laufenden Ausbildungen teilzunehmen.
Daneben gibt es noch spezielle Aufgaben, die von benannten bzw. gwählten Verantwortlichen übernommen werden und von diesen dann eigenverantwortlich ausgeführt werden:
·    Ausbilder im Sommer- und Winterrettungsdienst
·    Ausbilder für medizinische Themen
·    Bereitschaftsleiter und stellv. Bereitschaftsleiter
·    Verantwortlicher für die Rettungstechnik
·    Verantwortlicher für die Ausbildung
·    Kassier
·    Verantwortlicher für den Naturschutz
·    Öffentlichkeitsarbeit
·    Gerätewart
·    Fahrzeugwart
·    Einsatzleiter

Unsere Anwärter

Zurzeit haben wir 5 Anwärter, die sich den Herausforderungen der zum Teil sehr fordernden Ausbildung stellen.
In rund drei Jahren müssen die verschiedensten Ausbildungen durchlaufen werden: Sanitätskurse, Bergrettung Winter und Sommer mit behelfsmäßigen und planmäßigen Mittel, Theorie und Praxis zu Themen wie Lawinen- und Wetterkunde, Materialkunde, Orientierung und Natur- und Pflanzenschutz. Übungen im Gelände runden die Ausbildung ab. Geprüft werden die Anwärter bei einem Eignungstest im Sommer und Winter sowie den beiden Prüfungen im Sommer und Winter. Ebenso schließt die Sanitätsausbildung mit einer Prüfung ab.
Dazu kommen bei ausreichender praktischer Kenntnis und persönlicher Eignung erste Erfahrungen bei einfachen Einsätzen.
Für Anwärter findet eine eigene Ausbildung zusätzlich zu den Ausbildungen in den Dienstabenden statt.

Bereitschaftsleiter Siegfried Fritsch
Stellvertreter Thomas Klein

Die Bereitschaftsleitung der Bergwacht Freilassing

Vinzentiusstraße 58

83395 Freilassing

freilassing@bergwacht-bayern.de

+49 (8654) 771230
+49 (170) 2440021

Unsere Bankverbindung bei der Sparkasse Berchtesgadener Land:

IBAN: DE59 7105 0000 0000 1656 39

SWIFT-BIC: BYLADEM1BGL

WissensBox-LOGIN

____________________

weitere Informationen

 

 

 

Bergwacht-Zentrum für Sicherheit und Ausbildung

Bergwacht-Zentrum