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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Dienstag, 18. Januar 2011

Wanderer aus Steilgelände gerettet

Marktschellenberg - Gerade noch vor Einbruch der Dunkelheit konnte die Bergwacht Marktschellenberg am Samstag mithilfe des Rettungshubschraubers »Christoph 14« einen Einsatz am Untersberg abschließen. Mit dem Hubschrauber konnte der in Bergnot geratene Österreicher unterhalb der Toni-Lenz-Hütte im Schwebeflug aufgenommen und unverletzt ins Tal geflogen werden.

Der Bergsteiger war über den Reitsteig von Glanegg aus zum Zeppezauerhaus aufgestiegen und schließlich in Richtung Geiereck weitergegangen. Über die Mittagsscharte und den Thomas-Eder-Steig erreichte er schließlich problemlos die Toni-Lenz-Hütte. Beim weiteren Abstieg verfehlte er aber den Weg und geriet zu weit nach links in Richtung Kienbergsattel. Der Mann verlief sich dann derart, dass er schließlich im Steilgelände landete und großer Absturzgefahr ausgesetzt war.

Über sein Handy setzte der Österreicher schließlich einen Notruf ab, konnte aber gegenüber der Bergwacht Marktschellenberg keine exakten Ortsangaben machen. Dennoch gelang es den Bergrettern mithilfe des Rettungshubschraubers »Christoph 14« ziemlich schnell, den Mann aus der Luft ausfindig zu machen. Mit einer fliegerischen Glanzleistung nahm der Pilot den Mann auf und flog ihn kurz vor Einbruch der Dunkelheit unverletzt ins Tal. »Da konnte gerade noch eine längere Such- und Bergungsaktion vermieden werden«, sagte Bereitschaftsleiter Peter Riedel.

Autor: Berchtesgadener Anzeiger

Archivbild Untersberg

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