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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Einsätze

Montag, 5. Oktober 2009

Verletzten 49-jährigen von der Südspitze gerettet

Riesiges Glück: Münchener stürzt und bleibt unmittelbar oberhalb einer 150 Meter tiefen Felswand hängen

RAMSAU (ml) – Einsatzkräfte der Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ haben am späten Sonntagnachmittag einen verletzten 49-jährigen Bergsteiger aus München per Rettungstau von der Watzmann-Südspitze ins Tal geflogen.

 

„Der Mann war beim Abstieg von der Südspitze in rund 2.200 Metern Höhe gestolpert und hatte riesiges Glück, da er unmittelbar oberhalb einer 150 Meter tiefen Felswand hängenblieb“, berichtet Bergwacht-Bereitschaftsleiter Rudolf Fendt. An derselben Stelle hatte sie vor rund vier Wochen ein tödlicher Absturz ereignet.

 

Von der Grieshütte aus wurde gegen 16 Uhr ein Notruf bei der Rettungsleitstelle Traunstein abgesetzt, die daraufhin den Einsatzleiter der Bergwacht Ramsau alarmierte, der neben seiner Mannschaft den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ anforderte. Der Pilot brachte die Bergwacht-Luftretter vom Zwischenlandeplatz am Goldbrünndl in mehreren Flügen per Rettungstau zur Unfallstelle, wo der Patient medizinisch versorgt und aufgrund seiner Kopfverletzungen, Prellungen und Schürfwunden für einen liegenden Abtransport im Luftrettungssack gesichert wurde.

 

Zusammen mit dem Notarzt wurde der Münchner am Tau zum Tallandeplatz nach Ramsau geflogen, wo eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes die weitere Versorgung und den Transport ins Kreisklinikum Berchtesgaden übernahm. Der Begleiter des Verunfallten konnte selbständig absteigen und wurde von der Bergwacht mit dem Geländewagen abgeholt.

 

 

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