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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Unter dem Grünen Kreuz

Liebe Freunde der Bergwacht Bayern,

Wege entstehen dann, wenn man sie geht. Viele mutige und neue Schritte hat die Bergwacht seit ihrer Gründung im Münchner Hofbräuhaus im Jahre 1920 gewagt, um bei einer modernen Rettungsorganisation wie der heutigen anzukommen.

Die vorliegende Chronik beleuchtet mit eindrucksvollen Dokumenten die erste Etappe dieser Wegstrecke bis zum Kriegsende 1945, welche die Bergwacht unter ihrem damaligen Wahrzeichen des grünen Kreuzes zurücklegte.Wer in den Seiten der Chronik blättert, wird dabei ohne Umschweife eine spannende Entdeckungsreise antreten - und dabei überrascht werden, so manches Mal in Nachdenklichkeit verfallen und oftmals schmunzeln. Vor allem aber wird man erstaunt sein darüber, wie viele Pfade zur Entwicklung unserer alpinen Rettungsorganisation neu begangen, saniert oder umgestaltet wurden.

Mit seinen gründlichen Recherchen trug Autor Gerhard Opperer dabei wichtige Meilensteine der Bergwacht-Historie in chronologischer Reihenfolge zusammen.Gleich zu Beginn erfährt der Leser über die Ursprünge der Bergrettung durch die drei „Weggefährten": dem Gebirgsunfalldienst (GUD) des Roten Kreuzes, dem Rettungsdienst des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins und schließlich der Bergwacht. Die jedoch verstand sich in ihren Gründungsjahren als „Pflanzen- und Sittenwacht", erst 1923 kam der Sanitätsdienst als Aufgabe hinzu. Damit begann eine schwierige Wegstrecke. Welche Organisation darf in welchem Gebiet die Bergrettung durchführen? Von Zusammenarbeit, das verrät die Chronik, konnte man da lange Zeit nicht sprechen…

Auch die Kriegszeit stellte große Herausforderungen. Die Bergwacht war gezwungen, ihre Aufgaben dem militärischem Einsatz anzupassen. Noch viele weitere Erkenntnisse erzählt die Chronik dem Leser. Kaum ein Jahr verging seit dem Gründungstag, an dem nicht neue innovative Ideen durch tatkräftige Helfer eingeführt wurden: Die Installation der alpinen Auskunftsstelle, der alpinen Lehrkurse, der ersten Diensthütten, der Lawinenhunde und der „Bernhardiner der Luft" - als Einstieg in die Luftrettung.

Diesen unruhigen, ständig nach neuen Wegen suchenden Geist, orientiert an Technik und Fortschritt, hat sich die Bergwacht Bayern bis zum heutigen Tag bewahrt. Bei allen bisherigen, zumeist schönen und sinnvollen sowie manch harten Wegstrecken bewahrte die Bergwacht ihre grundsätzliche Ethik, die damals wie heute Gültigkeit hat: „Was wir taten und was wir in Zukunft tun wollen!", so berichtet die Chronik über die Festschrift zum 15jährigen Bestehen der Bergwacht: „Dem Menschen helfen, der oben in Fels und Eis der Hilfe bedarf und die unersetzlichen Naturgüter unserer Heimat vor sinnloser Zerstörung schützen." - Leben retten und Natur bewahren zieht sich als Motto von den Wurzeln der Bergwacht bis zu den neuen Wagnissen unserer Zeit.

Diese Chronik ist daher nicht nur ein wertvoller Zeitzeuge des ersten Teiles der Bergwacht-Geschichte. Sie ist ebenso ein kräftiger Wegweiser, weiterhin neue Wege im Bergrettungswesen inmitten der modernen gesellschaftlichen Entwicklungen zu begehen.

 

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