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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Jahreshauptversammlung 2016

Bericht über Hauptversammlung am 31.3.17

Wieder viele Einsätze im letzten Jahr der Bergwacht-Bereitschaft Reit im Winkl

– 8310 Stunden ehrenamtlichen Rettungsdienst leisteten die Mitglieder der Bergwacht Reit im Winkl im Jahr 2016. Dies gab Bereitschaftsleiter Peter Wlach in seinem Rechenschaftsbericht bei der Jahreshauptversammlung im Alpenvereinsheim bekannt. Bei den dabei auch stattfindenden Neuwahlen wurde er in seinem Amt bestätigt. Neu zu seinem Stellvertreter wurde Georg Klauser gewählt.

Aus 25 aktiven und acht passiven Mitgliedern besteht die Bereitschaft derzeit, vermeldete Peter Wlach. Fünf Anwärter befinden sich seinen Worten zufolge in Ausbildung und sind zum Teil kurz vor Beendigung ihrer Anwärterzeit.

Das große Aufgabengebiet der Reit im Winkler Bergwacht wurde bei der Bekanntgabe der Einsätze im vergangenen Jahr deutlich. So wurde sie im Winter zu 274 Ski- und Snowboardunfällen und zu einem Skitourenunfall alarmiert und musste fünfmal bei Langläufern und zweimal bei Schneeschuhgehern Hilfe leisten. Im Sommer musste zu 14 Einsätzen ausgerückt werden. Insgesamt leistete sie im vergangenen Jahr 8310 Stunden ehrenamtlichen Rettungsdienst. Lobend erwähnte Peter Wlach, dass die Bereitschaft bei ihren Vorsorgediensten im Ski- und Langlaufgebiet Reit im Winkl/Winklmoos wieder von den Bergwachtlern aus Traunstein und Grassau unterstützt wurde.

13 Ausbildungsabende und drei Geländeausbildungen sowie zwei Bahnbergeübungen wurden im Berichtszeitraum angehalten, fuhr der Bereitschaftsleiter fort. Georg Klauser und Franz Hauser beteiligten sich an einer Tauübung, sodass die Bereitschaft nun neben Toni Auer, Florian Brandl und Sepp Hauser über fünf Tauberechtigte verfügt. Die Anwärter Anna Obinger, Veit Heigenhauser, Michi Hausberger, Leonhard Hanrieder und Hansi Wolfenstetter beteiligten sich an Ausbildungen im Einsatzleit-bereich Achental und legten nach Vorbereitungskursen unter anderem die Prüfungen Notfallmedizin und Winterrettung ab.

Als besonders erfreulich bezeichnete Peter Wlach eine Aktion der VR-Bank, in der private Spenden von dieser aufgestockt wurden. Aus diesem Topf wurden unter anderem hochwertige Einsatzjacken der Bergwacht Bayern. Veranlasst worden sei die Aktion durch die Kameraden Fred und Leonhard Hanrieder.

Schließlich berichtete der Bereitschaftsleiter vom Erwerb von zwei neuen Rettungsfahrzeugen nach zehn beziehungsweise 13 Jahren. Es handelt sich dabei um einen Motorschlitten und um ein vollausgestattetes Rettungsfahrzeug der Marke VW-Amarok, die beide in Bad Tölz abgeholt wurden.

Kassier Fred Hanrieder trug seinen zufriedenstellenden Kassenbericht vor. Bürgermeister Josef Heigenhauser, selbst aktiver Bergwachtmann, bedankte sich bei den Kameraden für die vielen im vergangenen Jahr ehrenamtlich geleisteten Stunden. Sein Dank galt auch der Bereitschaftsleitung für den großen Einsatz in den vergangenen vier Jahren, der an diesem Tag neu gewählten wünschte er viel Freude im Amt. Er lobte auch die sehr gute Zusammenarbeit mit den anderen Rettungsorganisationen, was vor kurzem bei einer Suchaktion mit etwa 170 Einsatz-kräften nach einem vermissten Buben mit einem glücklichen Ausgang wieder deutlich geworden sei. Dies habe wieder einmal bewiesen, dass im Ort zusammengehalten werde.

Die Neuwahlen der Bereitschaftsleitung brachten folgendes Ergebnis: Bereitschaftsleiter Peter Wlach, Stellvertreter Georg Klauser, Kassier Fred Hanrieder, Revisoren Hias Schlechter und Lorenz Höflinger, Ausbilder Michael Mayer und Florian Brandl, Gerätewart Hans Wolfenstetter junior, Fahrzeugwart Leonhard Hanrieder, Hüttenwart Michael Willers, Naturschutzwart Karl Heinz Schlechter.

S.H.

 

Bergwachtleitung - Bergwachtausschuss

Jahreshauptversammlung 2015

Anlässlich der Jahreshauptversammlung der Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl, gab Peter Walch seinen Jahresbericht für das Jahr 2015 ab.

Mit 271 Einsätzen im Jahr 2015 war die Bergwachtbereitschaft Reit im Winkl wieder stark gefordert.

Durch zahlreiche Einsätze im Winter, bei Skirennen und sonstigen Veranstaltungen.

Sein Dank galt allen Kameraden für deren Einsatz und Mithilfe die vielfältigen Aufgaben abzuwickeln.

Besonders erfreulich war, dass wir hier die Unterstützung der Kameraden aus Marquartstein und Traunstein hatten, im Besonderen beim Winterdienst auf der Winklmoos.

Die Bereitschaft besteht derzeit aus 26 aktiven und 5 Anwärtern-passiv sind 8 Mitglieder - die Anzahl der aktiven könnten mehr sein.

Die Bereitschaft hatte im abgelaufen Jahr viele Aufgaben zu erledigen - Mithilfe beim Maibaum - Ferienprogramm für Kinder - unterwegs am Klettersteig; größere Übung am sogenannten "Klasensteig", hier war die Aufgabe einen abgestürzten Wanderer aus einem Steilgelände zu retten, hier zeigte sich wie wichtig eine fundierte Ausbildung ist.

Einen umfangreichen Einsatz hatten wir am Dürrnbachhorn, hier war leider nur noch eine Totenbergung für uns notwendig. Es zeigte sich, wie schwierig es ist,wenn ein Unfall am Berg ist, rechtzeitig vor Ort zu sein, trotz Hubschrauber. Im Besonderen war hier die Mithilfe der KID-Berg.

Im Herbst konnte wir unseren gemeinsamen Ausflug starten, es ging ins Salzkam-mergut zum "Loser" , dort wurden Wanderungen und Klettersteigtouren durchgeführt.

 

In der Wintersaison 14/15 mussten 284 verunfallte Wintersportler versorgt werden, im Skigebiet Winklmoos/Steinplatte, daneben gab es noch zahlreiche Skiveranstaltungen zu betreuen.

Peter Wlach ging noch kurz auf den heurigen Winter ein, dieser war geprägt von Schneemangel in anderen Gebieten und für uns viel hohes Einsatzaufkommen an. Besonders tragisch geendet hat ein Skiunfall auf der Skiabfahrt nach Seegatterl, bei diesem tödlichen Unfall wurde wir mit anderen Einsatzkräften stark gefordert. Hier zeigte es sich wie wichtig die Kameraden der KID-Berg/Land sind für die Unterstütz-ung der Einsatzkräfte.

Der Kassenbericht, vorgetragen vom Kassier Fred Hanrieder, er konnte von einem "ausgeglichenen Haushalt" berichten.

Karl H.Schlechter gab noch einen kurzen stat. Bericht über die aufgewendete Zeiten der Mitglieder - Sommerdienst 4286 Std.-Winterdienst 2965 Std. und sonst. 1200 Std. für (Aus-Fortbildung,Veranstaltungen,Naturschutz).

Bürgermeister Josef Heigenhauser, selbst aktives Mitglied der Bereitschaft, dankte den Kameraden für deren Einsätzen und deren Mithilfe. Er erwähnte auch die Wichtigkeit einer Bergwacht und deren Einsatzbereitschaft in einem Tourismus Ort.

Einsatzzahlen Winter 2016

Zeitraum: 14.1.16 - 03.04.16

Einsätze/Versorg./Abtransporte: 292 - Abger. 283

Bergwacht Bereitschaft Reit imWinkl

 

AUFTEILUNG VERLETZUNGSARTEN:

2016= ANZAHL PROZENT (14/15) (284-Eins.)

 

KNIEBEREICH 114 39,00 109

KNÖCHELBEREICH 17 5,80% 12

UNTERSCHENKEL 16 5,40% 15

KOPF-GESICHTSBEREICH 70% Gehirnersch. 28 9,60% 34

SCHULTER 19 6,50% 34

OBERARM 6 2,00% 5

ARM-HANDBEREICH 37 12,70% 43

OBERSCHENKEL 6 2,00% 6

RÜCKEN-BECKENB./RUMPF/BAUCH

31 10,60% 40

LUXATIONEN 4 1,30% 3

HERZ-KREISLAUF 24 8,30% 15

GRÖßERE WUNDVERSORG. 9 3,00% 12

TOTENBERGUNG 1

 

AUFTEILUNG IN SKIFAHRER/LANGLÄUFER/SNOWBOARDER

SKIFAHRER 229 78,40% 223

SNOWBOARDER 48 15,40% 50

LANGLÄUFER 5 1,70% 2

WANDERER/RODELN/SKITOUREN 10 3,40% 9

VERSORG.AUF D.HÜTTE/PAT.SELBST Z.HÜTTE 5 1,70% 26

SUCHAKTIONEN 1 4

FEHLEINSÄTZE 6 2,00% 1

FREMDVERSCH.ZUSAMMENST./LIFT 3 4

 

HUBSCHRAUBER EINSÄTZE 30 10,30% 27

SKIDO-TRANSPORTE 170 58,20% 172

BW-FAHRZEUG 6 2,00% 4

BW-RAUPE 94 32,00% 94

AUSLÄNDERANTEIL 29 9,90% 33

 

Einsatzstatistik Winter 2014/15

ZEITRAUM 25.12.14 -11.04.15 BW-Reit im Winkl

EINSÄTZE/VERSORG./ABTRANSPORTE: 284 - Abger. 258

AUFTEILUNG VERLETZUNGSARTEN: ANZ. - PROZ. - Winter (2013/14) 327

KNIEBEREICH 109 - 38.40 % - 116

KNÖCHELBEREICH 12 - 4,20 % - 15

UNTERSCHENKEL 15 - 5,20 % - 15

KOPF-GESICHTSBEREICH 70 % Gehirnersch. 34 - 11,90 % - 32

SCHULTER 34 - 11,90 % - 23

OBERARM 5 - 1,70 % - 4

ARM-HANDBEREICH 43 - 15,10 % - 56

OBERSCHENKEL 6 - 2,10 % - 9

RÜCKEN-BECKENB./RUMPF/BAUCH 40 - 14,00 % - 37

LUXATIONEN 3 - 1,00 % - 6

HERZ-KREISLAUF 15 - 5,20 % - 12

GRÖßERE WUNDVERSORG. 12 - 4,20 % - 14

 

AUFTEILUNG IN SKIFAHRER/LANGLÄUFER/SNOWBOARDER

SKIFAHRER 223 - 78,50 % - 223

SNOWBOARDER 50 - 17,60 % - 85

LANGLÄUFER 2 - 0,70 % - 14

WANDERER/RODELN/SKITOUREN 9 - 3,10 % - 5

VERSORG.AUF D.HÜTTE/PAT.SELBST Z.HÜTTE 26 - 9,10 % - 29

SUCHAKTIONEN 4 -

FEHLEINSÄTZE 1 - 4

FREMDVERSCH.ZUSAMMENST./LIFT 4 - 7

 

ABTRANSPORTE NACH GEBIETEN

KAMMERKÖHR/MÖSER 153 - 53,80 % - 150

WINKLMOOS 125 - 44,00 % -162

LOIPE WINKLMOOS 2 - 6

ABFAHRT SEEGATTERL 2 - 6

LOIPE/LIFTE ORTSBEREICH/HINDENBURGH. 2 - 9

HUBSCHRAUBER EINSÄTZE 27 - 9.5 % - 33

AUSLÄNDERANTEIL 33 - 11,60 % - 26

 

Neuwahlen-Jahresbericht der Bergwacht Reit im Winkl

Jahreshauptversammlung und Neuwahlen bei der Bergwacht Reit im Winkl März 2013 im AV-Heim-Reit im Winkl

Peter Wlach löst Marga Lehrberger ab, zwölf Jahre stand Marga als Leiterin der Bergwacht-Bereitschaft Reit im Winkl an oberster Stelle, 2001 wurde sie als erste Frau in ganz Bayern in dieses Amt gewählt. Jetzt löste sie anläßlich der Jahreshauptversammlung Peter Wlach in dieser eherenamt-lichen Aufgabe ab, nachdem sich Marga nicht mehr zur Wahl gestellt hatte. Zum Stellvertreter wurde wieder Andi Helminger gewählt, die weiteren Funktionäre wurden in ihren jeweiligen Ämtern bestätigt.

Neben der Neuwahl stand noch ein kurzer Rückblick aufs Jahr 2012 auf dem Programm. Groß war im Rahmen der Versammlung Lob und Aner-kennung gegenüber der scheidenden Bereitschaftsleiterin. Dies brachten mehrere Redner zum Ausdruck, darunter auch Bürgermeister Josef Heigenhauser, selbst langjähriges Mitglied der Bergwacht. Herausgestellt wurde in den Wortbeiträgen insbesonder das Wissen und die selbstver-ständliche Einsatzbereitschaft von Marga. So habe sie "so manches bei den obersten Bergwachtinstanzen erreichen können", wobei es ihr immer um das Wohl und die Stärkung der Einsatzkräfte gegangen ist. Marga wiederum betonte, dass die Bergwacht ihr ehrenamtliches Engagement, das gerade für den Tourismusort Reit im Winkl von höchster Bedeutung sei, ohne die Unterstützung vieler Förderer und Gönner,aber auch durch die Gemeinde nicht leisten könne. Die Bereitschaft bedankte sich mit einem Geschenk bei der Marga für ihren Einsatz und für die gute Zusammenarbeit.

Dieses Engagement wurde für das abgelaufene Jahr in statistischen Zahlen verdeutlicht: Demanch hatten die 34 aktiven Bergwachtler und die vier Anwärter 258 Winter- u. Sommerunfälle zu versorgen. Während des Winters waren genau 5170 Std. und für den Sommerdienst 2765 Std. zu leisten. Für Aus- u. Fortbildung, Verwaltung ,Naturschutz und Mitarbeit in der Lawinenkommission fielen weitere 6250 Std. an. Eine ständige Heraus-forderung sei für die Bergwacht-Ortgruppe ferner, die laufenden Kosten unter Kontrolle zu halten, zumal sei einen Großteil der Unkosten selbst tragen müsse. Dass die finanzielle Situation dieser Institution nicht eben leicht sei, verdeutlichte auch der Bericht des Kassiers Fred Hanrieder.

Für die neue Bereitschaftsleitung bedarf es wieder vermehrt auf die Nach-wuchspflege zu schauen, dass wir hier wieder die Interessenten für die Bergwacht finden.

Die Ämter in der Bereitschaft sind  nun wie folgt verteilt: Kassier: Fred Hanrieder; BW-Arzt: Dr. Thomas Behr; Ausbildungsleiter: Michi Mayer; Gerätewart: Simon Mayer; Fahrzeugwart: Flori Brandl; Hüttenwart: Michael Willers, Naturschutz u. Schriftf.: Karl H.Schlechter 

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