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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Freitag, 8. September 2017

Übung - Gondelevakuierung am Großen Arber

Bergwacht und Bayerische Polizeihubschrauberstaffel trainieren gemeinsam im Bayerwald

Bayerwald / Arberregion

Am Donnerstag, den 07.09.2017, fand am Großen Arber die jährliche Evakuierungsübung der Seilschwebebahn statt - Einsatzkräfte der Bergwachten Zwiesel, Lam, Ruhmannsfelden, Furth im Wald, Viechtach und Deggendorf fanden sich gegen 16:00 Uhr an der Talstation der Arber Bergbahn ein und bereiteten sich auf die Übung mit der Bayerischen Polizeihubschrauberstaffel vor.

Nach Eintreffen des Polizeihubschraubers vom Typ EC 135 wurde am Landeplatz ein kurzes Briefing durchgeführt, anschließend wurden die Gondeln mit den Statisten bestückt und in die vorgesehene Position gebracht. Nach simuliertem Stillstand der Gondelbahn wurden die ersten Bergretter per Rettungswinde vom Hubschrauber auf die Dächer der Gondeln abgesetzt. Gemäß dem standardisierten Verfahren der Bergwacht Bayern haben diese Retter die Aufgabe, Kontakt zu den Gondelpassagieren aufzunehmen, die Tür zu entriegeln und sich zu den Passagieren in die Gondeln abzuseilen. Dort angekommen werden die Passagiere für den luftgestützen Abtransport vorbereitet und von einem weiteren Bergretter per Rettungswinde an der Gondel abgeholt. Nach diesem Schema werden alle Gondelinsassen abgeborgen und anschießend die Retter wieder von den Gondeln abgeholt.

Nachdem alle Bergretter und Statisten wieder sicheren Boden unter den Füßen hatten und die Übung erfolgreich abgeschlossen wurde, fand im Bereich der Talstation eine gemeinsame Nachbesprechung statt. Sowohl der Verantwortliche Luftrettung in der Bergwacht Region Bayerwald, Armin Leuchter, als auch die Besatzung des Polizeihubschraubers aus Roth bei Nürnberg waren mit dem Ergebnis mehr als zufrieden - durch das jährliche Simulationstraining für alle Bergretter im Bergwacht Zentrum für Sicherheit und Ausbildung in Bad Tölz und die jährlichen Windentrainings mit den Partnern in der Luftrettung sind die Bergwachten in der Region Bayerwald bestens auf dieses spezielle Szenario vorbereitet.

Auch der Betriebsleiter der Arber Bergbahn, Herr Liebl, hat sich wie jedes Jahr persönlich ein Bild von der Evakuierungsübung gemacht und hat sich für das Engagement der ehrenamtlichen Bergretter herzlich bedankt.

Nach der Betankung des Hubschraubers durch den Notbetankungsanhänger der Bergwacht Arnbruck hob die Maschine wieder Richtung Roth ab und die Übung war gegen 20:00 Uhr beendet.

 

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