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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.
Mittwoch, 14. Februar 2018

Pilotlehrgang TraumaALPIN im ZSA mit Erfolg gestartet

16 Bergretterinnen und Bergretter nutzten vergangenen Freitag die Möglichkeit, ihr Fachwissen im Bereich der Versorgung von schwerverletzten Patienten aufzufrischen und zu erweitern.

Das Kurskonzept TraumaAlpin befasst sich mit der Thematik Trauma Management in der Bergrettung und beinhaltet zentrale Komponenten, wie z. B. Wärmeerhalt und Versorgung im alpinen Gelände.

Von 8:30 Uhr morgens bis abends 17:00 Uhr waren die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gefordert, die zwölf verschiedenen Fallsituationen abzuarbeiten und Erfahrungen zu sammeln. Das Arbeiten und Trainieren von festen Schemen erzeugte bei allen Teilnehmern Handlungssicherheit. Auch schwierige Fälle führten zu keiner Ablehnung, sondern motivierten die Teilnehmer und Teilnehmerinnen zum zielgerichteten Handeln. Unmittelbares Feedback, enger Kontakt zu den Ausbildern und keine Trennung zwischen technischer Rettung und Versorgung des Patienten schafften eine fordernde und gewinnbringende Lernsituation.

Die Ausrichtung des Handelns an Symptomen ist ein Leitbild der modernen Patientenversorgung in der Notfallmedizin. Die Frage nach dem Warum ist zunächst sekundär in der Versorgung. Im Vordergrund steht die Behandlung der Symptome, also der Probleme des Patienten.

Auch die Bergwacht Chiemgau setzt erfolgreich seit mittlerweile zwei Jahren verstärkt auf diesen Grundsatz in der Ausbildung – ein Weg für die Zukunft.

 

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