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Aktivitäten der Jugendgruppe 2006

Januar

Es herrscht eine schöne, winterliche Stimmung, als sich unsere Gruppe abends zu einer Fackelwanderung durch die Partnachklamm trifft. Das Wetter ist optimal: viel Schnee, nicht zu kalt, aber doch kalt genug, um viele eisige Kunstwerke der Natur bestaunen zu können. Auch den mitgehenden Eltern gefällt die Wanderung.

Februar

Wir wollen uns den Aufbau der Schneedecke anschauen, vielleicht einzelne Kristalle erkennen und vor allem wissen, was das alles mit der Festigkeit von Schnee zu tun hat. Welche Faktoren ändern den Aufbau und damit die Festigkeit? Wie entstehen Lawinen überhaupt?

Und was macht man jetzt, wenn jemand verschüttet wurde? Man sucht ihn! Also gibt's erstmal eine Erklärung, wie ein Verschüttetensuchgerät funktioniert, und dann macht man sich auf die Suche nach vorher eingegrabenen Geräten. Es werden schliesslich alle Geräte gefunden, auch wenn so mancher Anlaufschwierigkeiten hat und erst mal im Wald steht. Aber bekanntlich macht ja erst Übung den Meister...
Zur Belohnung gibt es dafür eine Brotzeit in der Starthütte der Rodler, in der wir uns netterweise aufwärmen dürfen.
Und dann heißt es: "Gut Rodel"

März

So langsam reicht es mit dem ganzen Schnee! Die Klettersaison beginnt bald wieder und da sollen alle die wichtigsten Sachen zum Thema Klettern wissen. Und natürlich auch die wichtigsten Knoten! Deshalb trifft sich "alt" und "neu" und übt zusammen Achterknoten und Halbmastwurf. Auch etwas Theorie ist fällig: was braucht man alles zum Klettern und wie ist denn da überhaupt der genaue Ablauf? Wie ist ein Seil aufgebaut und was für verschiedene "Stricke" gibt es? Was fängt man mit den verschiedenen Karabinern an?

April

Nach der ganzen Vorbereitung ist jetzt endlich Klettern angesagt! Wir fahren mal wieder nach Peißenberg in die Kletterhalle, die wir dank guter Absprache mit den Betreibern ganz für uns alleine haben. Wir fangen im Boulderbereich mit Aufwärmübungen an, da ja viele Neulinge dabei sind. Nach den üblichen Anfangsschwierigkeiten, besonders beim Abseilen, sind alle mit Feuereifer an den Wänden unterwegs. Vor allem, als es dann heißt "zusammenpacken!" , wollen einige gar nicht mehr aufhören. Unsere "Alten" Mitglieder der Jugendgruppe werden auch ganz schön gefordert: sie dürfen viele Routen vorsteigen! So sind dann endlich doch alle redlich müde...

Mai

Heute lassen wir es wieder ruhiger angehen: Im Gerätehaus treffen wir uns und erarbeiten gemeinsam, was beim Bergsteigen alles in den Rucksack muss, wie man sich in den Bergen verhalten soll, welche Gefahren im Gebirge lauern...

Juni

Leider hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht und wir können nicht ins Frauenwasserl zum Klettern. Also kommt Plan B zum Einsatz: In der Bergwachtgarage wird geprusikt und abgeseilt. Außerdem müssen verschiedene Knoten mit einer Hand geknüpft werden, zum Teil mit Hilfe eines Partners. Auch Medizinisches vom Erste Hilfe Kurs wird wiederholt, wie zum Beispiel die stabile Seitenlage. Neu ist für alle der Umgang mit der Vakuumschiene.

Juli

In diesem Monat findet das große Sommerfest der Bergwacht statt, wo sich natürlich auch unsere Jugend vergnügen kann.

September

Endlich fahren wir wieder zum Klettern. Es geht in die Fränkische Schweiz zu unseren langjährigen Wirtsleuten Kurt und Elfriede.

Bei einigermaßen schönem Wetter legen wir los. Für einige ist es das erste Klettern am Fels, daher blickt auch noch so manch einer skeptisch drein.

Gegen Ende des ersten Tages geht es aber bei allen schon viel besser voran und so mach einer kommt erst richtig in Fahrt.

So viel Klettern macht natürlich auch ganz schön hungrig! Aber wie immer kommen wir nicht zu kurz. Dafür sorgen schon Elfriede, Kurt, Ingrid und Horst.

Das ist unser Häusschen, in dem wir nun schon so oft so herzlich aufgenommen wurden.
Am Balkon trocknen noch die Handtücher nach unserem Freibadbesuch (Anfang September!). Wir haben wirklich wieder viel Glück mit dem Wetter.

Hoch hinauf wollen sie, unsere Kletterküken! Und sie kommen auch ganz schön weit. Ihnen haben die drei Tage intensives Klettern viel gebracht. Hoffentlich machen sie so weiter.

Oktober

Orientierung ist heute angesagt. Was ist das überhaupt? Was braucht man dazu? Geht das auch ohne Karte und Kompaß? Ja, da ist was mit der Sonne und den Sternen und dem Moos auf den Bäumen - das wissen die Kinder; aber wie es genau funktioniert, wissen sie dann doch nicht.
Himmelsrichtungen anhand Sonne und Uhr: "Kumma do a den großn Winkl nemma?" - ja, ist dann halt Norden....
Und bei Nacht? Der Vollmond ist um Mitternacht im Süden, der Polarstern immer im Norden.
Und wenn´s schlechtes Wetter ist, dann machen wir halt Brotzeit!
Auf welcher Seite (meistens) das Moos auf den Bäumen sitzt ist schon etwas schwieriger, aber dann kommen sie doch drauf, daß es wohl eher auf der Nord/Nordwest-Seite sitzt. Neu ist auch für alle, daß auf Grenzsteinen (wenn was draufsteht) die Beschriftung immer auf der Südseite ist.
Anschließend erfahren die Kinder noch wie ein Kompaß funktioniert, daß es eine Mißweisung gibt, nach welchem Prinzip der Höhenmesser geht und sich der Luftdruck innerhalb von Stunden ändern kann. Auch was auf einer Landkarte alles draufsteht, bzw. was man alles rauslesen kann, ist für viele Neuland.
Ganz zum Schluß erklärt Seppi den Kindern noch, wie ein GPS funktioniert oder wann es nicht funkioniert.

November

Jeder ist froh, wenn er nicht ins Krankenhaus muß: weder, um kranke Verwandte zu besuchen und schon gar nicht, wenn einem selber was fehlt. Aber mal so als "neutraler" Besucher hinter die Kulissen zu schauen ist ganz was anderes. Dank unseren Bereitschaftsleiter Volker ist das möglich. Er führt uns in OP-Räume, in die "Waschanlage" für die chirurgischen Instrumente, auf den neuen Hubschrauberlandeplatz. Absolutes Highlight ist aber der Besuch im Herzzentrum: dort erklärt uns Oberarzt Dr. Glatthor wie eine Herzkatheteruntersuchung vor sich geht, jeder darf die dafür benötigten Drähte und Schläuche mal in die Hand nehmen und dann dürfen wir bei einer Untersuchung live zuschauen. Das ist nicht nur für die Kinder interessant, auch die Begleitpersonen sind eifrig bei der Sache!

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