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Die Bergwacht Bayern ist Gründungsmitglied der Internationalen Kommission für alpines Rettungswesen.

Aktivitäten der Jugendgruppe 2002

Januar

Leider gibt es wieder mal nicht genug Schnee zum Iglubauen. Immerhin reicht es zum Betrachten einiger Schneekristalle mit der Lupe: die Schmelzumwandlung ist deutlich zu sehen. Dafür darf dann jeder mal mit dem „Lawinenpiepser“ suchen; ein paar der Kinder versuchen (und schaffen) es sogar mit verbundenen Augen!

Anschließend zeigt Walter Schmid den Kindern anhand von Fotos, welche Schneekristalle sie hätten sehen können, wenn es nicht getaut hätte und frischt die Lawinenkenntnisse noch etwas auf (wie war das gleich noch mit dem Bic Mäc?).

Zur Belohnung für die gute Mitarbeit schauen wir dann noch ein Video an: „Der Schuh des Manitu“ kommt bei allen gut an.

Februar

Möglichst hoch hinauf wollte unsere Jugend im Februar. Dank unseres Kameraden Hans Mitterer konnten wir die Kletterhalle in Weilheim mit unserer Jugendgruppe zu günstigen Konditionen nutzen.

Langsam kämpft man sich nach oben.

Wenn die Griffe ausgehen, müssen halt andere Hilfsmittel verwendet werden.

Manch einer klebt wie eine Spinne an der Wand.

Überhänge haben es ganz besonders in sich.

Hurra, geschafft!

Aber auch abseilen macht Spaß.

März

Wenn auch das Klettern so großen Spaß macht, Knoten gehören nun mal dazu. Deshalb heißt das Thema im März: "Seil- und Knotenkunde". Die Kinder lernen unterschiedliche Karabiner kennen, erfahren den Unterschied zwischen Reepschnur und Bandschlinge, Einfach-, Halb- und Speleoseil.

Dann üben sie den Achterknoten und den Halbmastwurf, probieren die verschiedenen Möglichkeiten aus, den Mastwurf zustande zu bringen (incl. einhändig und blind).
Anschließend lernen sie noch den Prusik und jeder darf mal ca. 3 Meter auf- und wieder abprusiken. Dabei bekommen einige hochrote Köpfe: so einfach wie es ausschaut ist es dann doch nicht.

April

„75 Jahre Bergrettung“ Jubiläum der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen
Wie haben die das früher gemacht? Seit wann gibt es Stahlseil und Akja? Warum darf bei dem Garmisch-Partenkirchner Skidoo der Akja quer draufliegen? Und wie ist das mit den Lawinenhunden?

Dank der Führung von Karl Eitzenberger sen. von der Bergwacht Garmisch-Partenkirchen durch ihre Ausstellung im Kurhaus bleiben keine Fragen mehr offen.

Mai

Menschen sind Saubären. Das gilt leider auch für Bergsteiger. Es ist halt wirklich auch zu viel verlangt, die Dosen, Flaschen und Müsliverpackungen, die man voll den Berg raufgeschleppt hat, nun leer wieder mit runter zu nehmen. Da gilt dann das rußische Motto: die Natur ist groß!
Deshalb führt die Jugendgruppe mal wieder ein Ramadama auf den Pürschling durch. Aufgeteilt in mehrere Gruppen suchen wir Parkplatz, Normalweg, Klamm, Steckenberger Brücke und Plattenberg nach Müll ab. Dabei kommt einiges zusammen – inclusive fünf benutzter Windeln, Socken, halber Schlitten und eines Eisenwarenlagers. Aufgrund eines technischen Defektes sind die „Beweisfotos“ leider nichts geworden.
Als Dank für ihre Arbeit bekommen dann alle Helfer auf dem Pürschling noch eine Brotzeit spendiert.

Juni

Im Juni wandert die Jugendgruppe mit einigen ebenfalls interessierten Erwachsenen durch das Murnauer Moos. Als Führer stellt sich Uli Klein von der Bergwacht Murnau zur Verfügung. Er erläutert etwas zur Geschichte des Steinbruches und die Entstehung von Nieder- und Hochmooren. Nochmals vielen Dank dafür.
Trotz großer Hitze stiefeln die Jugendlichen voll Eifer durch´s Moos, suchen treffsicher immer die schlammigsten Stellen auf; manchmal bleibt sogar der eine oder andere Gummistiefel stecken. Aber auch die Pflanzenwelt findet ihr Interesse, besonders der Sonnentau, der keine „fleischfressende“ Pflanze ist – denn ein Schnitzel kann die Pflanze nicht verdauen – sondern eine insektenfressende Pflanze.

Nach vierstündigem Marsch bei fast 30°C sind dann aber doch alle froh, wieder am Auto zu sein.


Juli

Klettern ist halt nach wie vor einer der großen Höhepunkte für die Bergwachtjugend. Und so ist es auch nicht verwunderlich, daß fast alle da sind. Dieses mal haben wir am Frauenwasserl die Seile schon vor Ankunft der Kinder in die Wand gehängt, deshalb heißt es dann nur noch Gurt- und Knotenkontrolle und schon kann es losgehen. Mittlerweile kann man auch schon die ersten Fortschritte erkennen: in Touren, in denen sich letztes Jahr noch so mancher die Zähne ausgebissen hat, kommen heuer schon ziemlich viele rauf.

  

Auch der Achterknoten, der Halbmastwurf und das gegenseitige Sichern unter der Kontrolle der Erwachsenen funktioniert schon hervorragend. Für einige ist es nochmal eine Vorbreitung für die fränkische Schweiz.

August

Und wieder geht es zum Klettern: Anfang der Sommerferien packen wir die Älteren aus der Jugendgruppe samt vielen Seilen, Karabinern und was man sonst halt so alles braucht in den Bus und fahren für drei Tage in die fränkische Schweiz zum Klettern. In diesem Jahr haben wir auch mit dem Wetter einigermaßen Glück: Wir können klettern bis alle lange Arme haben. Auf dem Programm stehen diesmal auch Kletter- und Sicherungstechnik, Vorstieg und selber mit dem Achter abseilen. Vor allem letzteres macht allen viel Spaß. Unsere Herbergseltern Kurt und Elfriede verwöhnen uns wieder mit köstlichem Essen – hungrig steht da keiner mehr auf. Aber auch sonst kommt der Spaß nicht zu kurz (kurz wird nur die Nacht).
Florian und Johannes, zwei aus der Jugendgruppe, zeigen Eigeninitiative und bringen Akkordeon und Gitarre mit. Somit ist auch für die musikalische Unterhaltung – zeitweise unterstützt durch unseren Bergwachtkameraden Toni Miller – gesorgt.

Auch Gruppenspiele sind wieder erwünscht: mit Feuereifer kämpft sich die Gruppe durch das Spinnennetz oder holt den Schatz aus dem Säuresee.

September

Leider fällt das Treffen in diesem Monat Terminschwierigkeiten zum Opfer.

Oktober

Eigentlich wäre mal so ein kleines „Feedback“ von den Eltern der Jugendgruppe was Nettes, dachten wir. Leider nehmen nicht so viele Eltern unserer zur Zeit 24 Kinder teil, wie wir uns das gewünscht hätten. Nochmals herzlichen Dank an alle, die sich aufgerafft haben. Erfreulich ist, daß vier Eltern von Interessenten gekommen sind, um sich über unsere Gruppe zu informieren.
In Lauf des Abends werden Fragen zur Jugendgruppe und zu den nächsten geplanten Treffen geklärt. Von unserer Seite gibt's noch die Bitte, Kinder, die an einer Veranstaltung nicht teilnehmen können, zu entschuldigen.

November

Langsam, aber sicher wird es Winter in den Bergen. Der Schnee läßt hoffentlich nicht mehr allzu lange auf sich warten. Wie kann man dann in den Bergen unterwegs sein? Was gehört allers zu einer Skitourenausrüstung und welche Dinge muß man zusätzlich zur normalen Sommerausrüstung dabei haben?
Eine große Gruppe, mit einigen neuen Gesichtern, arbeitet eifrig bei diesen Fragen mit, schaut sich die Ausrüdstung genau an.
Dann heißt es noch: gesundheitliche Gefahren im Winter: Erfrierungen und Unterkühlung. Wie erkennt man´s und was macht man?. Auch bei diesem Thema zeigen die Kinder und Jugendlichen viel Interesse, stellen auch viele Fragen („Was macht man, wenn man einen Menschen findet, der schon ganz schwarze Füße hat?“)
Mit der Hoffnung, daß zumindest für einen Teil der Gruppe in diesem Winter eine Skitour möglich ist, endet der Abend.

Dezember

Der Winter läßt leider noch auf sich warten, es regnet bei milden Temperaturen. Aber das schreckt nicht viele zurück und so macht sich doch eine ziemlich große Gruppe zu einer Fackelwanderung auf. Wir fahren diesmal zusammen mit einigen Eltern nach Garmisch, zum Fuße das Kramers und wandern auf die St. Martinshütte. Der Ausblick von der Terrasse der Hütte auf die Lichter von Garmisch-Partenkirchen gefällt auch den Kindern. Nach einer Brotzeit geht es zu Fuß – nachdem kein Schnee liegt, ist es leider nichts mit Rodeln – wieder hinab. Trotz leichtem Regen brennen die Fackeln gut und so ist das Ganze vor allem für die Kinder doch ein großer Spaß.

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